Warum du dir selbst oft im Weg stehst, ohne es zu merken | Alexandra Schack

Shownotes

Selbstoptimierung beginnt oft früh. Mit Erwartungen. Mit Prägung.

Mit dem Gefühl, funktionieren zu müssen.

Es geht um die eigene Kindheit, um frühe Muster und darum, wie sehr sie unser späteres Denken, Handeln und Streben beeinflussen.

Um Leistung, Anpassung und den Wunsch, besser zu werden, manchmal für sich, manchmal für andere. Anton & Alexandra Schack sprechen dabei über:

  • Selbstoptimierung, Prägung und Einflüsse aus der eigenen Kindheit
  • Persönliche Erfahrungen von Alexandra und Antons Blick auf Entwicklung
  • Warum Coaching nicht erst bei Problemen ansetzt
  • Was ihren Coaching-Ansatz von anderen unterscheidet
  • Alexandras Weg in die Coaching-Welt

Mehr über Alexandra Schack: Webseite: https://alexandraschack.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexandra-schack-47ba8846/ Instagram: https://www.instagram.com/alexandra.schack/ Buch: https://amzn.to/3ZfnW6y

Mehr über Halleluja Sauna®️: Webseite: https://halleluja-sauna.com/ Instagram: https://www.instagram.com/halleluja.sauna/

Transkript anzeigen

00:00:00: Und so bin ich in dieses Unternehmen reingeschlittert.

00:00:03: Also es war ultra hart, wirklich.

00:00:05: Es war einfach ultra hart.

00:00:06: Wo ich mich wirklich überwinden muss.

00:00:08: War die beste Raussetzung für das, was ich heute tue.

00:00:11: Weil sie mich fürs Leben ausgebildet hat.

00:00:14: Die Herausforderungen, die kommen, machen die teilweise echt fertig.

00:00:19: Es gibt Coaching und Coaching.

00:00:20: Man muss Qualität in den Markt

00:00:21: bringen.

00:00:22: Deswegen bin ich gespannt, was da rauskommen wird.

00:00:25: Und das ist, glaube ich, gefährlich auf Dauer.

00:00:27: Geschwister... sind der erste Beziehungstest.

00:00:30: Du gehst an deine Grenzen.

00:00:32: Zu

00:00:32: viel mehr Problem führt.

00:00:34: Das hat mich schockiert.

00:00:37: Willkommen zu einer neuen Folge im Halleluja-Podcast.

00:00:41: Unsere Mission ist deine Gesundheit.

00:00:44: Viel Spaß mit dieser Folge.

00:00:49: Herzlich willkommen zu einer weiteren Podcast-Episode mit Alexandra Schuck, eine erfolgreiche Tränerin Coaching im Systemischen Coaching.

00:00:58: Bildet Coaches aus, hat viele erfolgreiche Unternehmer begleitet, Leute mit starken Herausforderungen, ob es jetzt psychisch ist oder im Bereich Kinderwunsch ist.

00:01:09: Und wir sprechen in der Folge über verschiedene Themen.

00:01:13: Es ist mehr Unterhaltung, aber von Selbstbild über was für Herausforderungen haben Unternehmer und Selbstvernehmungen.

00:01:22: Wie versteht man sich besser?

00:01:23: Viel Freude beim Hören.

00:01:24: Alex, erzähl gerne mal, was du machst, woher du kommst.

00:01:30: Also, was ich heute mache, ist hauptsächlich Coaches ausbilden, systemische Coaches ausbilden mit einem starken individualpsychologischen Hintergrund.

00:01:43: So, das ist jetzt das, was ich heute am meisten mache.

00:01:47: Woher ich komme, ist wiederum eigentlich ganz was anderes.

00:01:51: Ich habe ursprünglich BWL und Marketing studiert.

00:01:54: ... habe dann in einem Modeunternehmen lange Zeit gearbeitet, ... ... in dem ich gar nicht unbedingt arbeiten wollte, ... ... aber das war so eine Familienthematik, ... ... wieso ich das gemacht habe ... ... und habe nebenbei, ... ... um das besser machen zu können, ... ... gemerkt, okay, ... ... ich hatte viele Mitarbeiter, ... ... ich war nicht die geborene Führungskraft, ... ... ich war siebenundzwanzig, ... ... ich muss irgendwie lernen, wie das gut geht, ... ... lernte man nämlich nicht im Studium ... ... und habe dann ... angefangen zu einem Coach zu gehen und dann auch eine Coaching Ausbildung zu machen, weil mich dieses ganze Thema psychologische Gesprächsführung wahnsinnig interessiert hat.

00:02:29: Und da bin ich dann hängen geblieben.

00:02:32: Genau.

00:02:32: Und habe dann mich mit Coaching selbstständig gemacht.

00:02:35: Nach ein paar Jahren, das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das

00:02:38: war das war das war das war das war das war das war das war

00:02:39: das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war das war.

00:02:51: Ja, dass Croaching mein Zuhause geworden ist und auch Psychologie mein Zuhause geworden ist.

00:02:56: Und daraufhin haben mich dann irgendwann die Leute gefragt, ob ich sie ausbilden würde.

00:03:01: Und es wäre jetzt eine lustige, lange Geschichte, aber machen wir sie ganz kurz.

00:03:05: Ich hab dann gesagt, ich mach's.

00:03:07: Das war im Jahr zwei Tausend Achtzehn und jetzt hab ich schon hundert Croaches ausgebildet.

00:03:12: Oh wow, das sind viele Menschen.

00:03:14: Das sind

00:03:15: viele Menschen.

00:03:16: Neulich hat jemand zu mir gesagt, wenn du sie alle vor dir in einer Reihe aufstellen würdest.

00:03:20: Wie würde sich das anfühlen?

00:03:21: Und ich dachte so, wow, so habe ich das noch nie mehr überlegt.

00:03:25: Mega cool.

00:03:26: Aber was mich jetzt nur interessiert, du warst siebenundzwanzig und wie viele Mitarbeiter hattest du?

00:03:31: Also du warst die Geschäftsführung, war Familienbetrieb im Modebereich?

00:03:35: Genau, das war zweitausendfünf.

00:03:40: Ich war die, also anders.

00:03:42: Ich hab ja BWL studiert und davor Marketing und ich war gerade am Ende von meinem Studium und ich hab Eltern... Die sind, ich würd's nennen, eher anhänglich und können nicht wahnsinnig gut loslassen.

00:03:57: Und ich war einem Alter, Ende vom Studium, ich hatte einen aus einer früheren Marketingfirma, einen coolen Chef, der wollte mich unbedingt nach New York holen,

00:04:04: so.

00:04:05: Und da wollte ich auch hin.

00:04:07: Und dann hat mein Vater dieses Modeunternehmen gefragt, das wurde ihm angeboten, von einem Kunden von ihm, das eine Frau hat das geleitet, und der hat dann gesagt, du, Alexandra, willst du das nicht machen?

00:04:17: Und ich hab gesagt, auf gar keinen Fall.

00:04:19: Weil ich wollte ja nach New York.

00:04:20: Und dann hat er das einfach trotzdem genommen, gekauft, erworben.

00:04:25: Und dann haben meine Eltern mich sehr gebeten, weil sie es nicht mehr so leicht verkaufen konnten.

00:04:30: Ob ich es nicht doch machen will.

00:04:32: Und man muss dazu sagen, ich hab damals auch meinen damaligen Mann kennengelernt, der mein Freund war.

00:04:38: Und der dann auch gesagt hat, bleibt doch hier.

00:04:40: Und so bin ich in dieses Unternehmen reingeschlittert.

00:04:44: Was für mich sehr hart war, weil die Mitarbeiter waren alle über fünfzig.

00:04:48: Mein Vater hat die mit übernommen.

00:04:51: Und ich war eben siebenundzwanzig und hatte keine Ahnung von all dem.

00:04:55: Und dann bin ich da irgendwie reingewachsen, weil die haben alles andere gemacht, als das, was ich wollte.

00:05:00: Also ich dachte, ich muss mal lernen, wie man Mitarbeiter fühlt.

00:05:02: Oh wow.

00:05:03: Und wie viele Personen waren das?

00:05:05: Es waren sieben.

00:05:06: Sieben, okay.

00:05:07: Du bist mit sieben und zwanzig in die Geschäftsführung rein, hast es geleitet und hast dann quasi als junge Frau das reingekommen in der bestehenden Unternehmen, wo du vorher noch gar keinen Fuß hattest und das war natürlich eine kalte Dusche.

00:05:23: Man sagt ja immer, du bist ins kalte Wasser geworfen worden.

00:05:26: Das sagt man, das ist so ein Ausspruch und ich sage immer, das Wasser war nicht kalt, das war gefroren.

00:05:30: Ja.

00:05:31: Also, ich bin auf einem gefrorenen Teich rumgeschlittert, eine ganze Zeit lang, bis ich irgendwann eine Lücke gefunden hab, wie das Wasser wärmer wird.

00:05:37: Also, es war ultra hart, wirklich.

00:05:39: Es war einfach ultra hart.

00:05:40: Ich glaub, aber es war die beste Fraussetzung für das, was ich heute tue.

00:05:45: Ja.

00:05:46: Also, ich bin meinen Eltern im Nachhinein total dankbar, auch wenn ich sie immer noch zum Mond schießen könnte.

00:05:52: Dafür.

00:05:53: Aber es ist eine Mischung aus beiden.

00:05:55: Weil ...

00:05:55: ja.

00:05:56: Ja, es ist spannend, weil ich Agro noch gedacht hab.

00:06:00: In unseren Unternehmen gibt es nur einen, der jüng ist.

00:06:02: Ich bin jetzt seit sechsundzwanzig und wir haben jetzt quasi knapp dreißig Leute.

00:06:07: vor ein paar Jahren die Frage gestellt, so wie ist eigentlich das, wenn du mit älteren oder die Führungskraft für ältere Personen bist.

00:06:15: Und muss aber feststellen, durch das, dass ja das quasi um uns herumgebaut wurde und ich als, sagen wir mal, Schreiner, alle selbst alleine davor gemacht habe, habe den Respekt und muss da kein mehr irgendwas beweisen.

00:06:29: Aber so in ein komplett anderes Unternehmen war einzig und das stell ich mir schwierig vor.

00:06:35: Ja, das Schwierige war für mich auch, Ich mag Mode.

00:06:40: Ja, total.

00:06:41: Ich mag Mode, aber ich war jetzt keine Mode-Unternehmerin.

00:06:45: So, das musstest du.

00:06:46: Ich musste also lernen, wie geht dieses Business überhaupt.

00:06:49: Das war jetzt nicht nur, ich bin da drin, ich hab Mitarbeiter, sondern ich hatte eigentlich gar keine Ahnung von gar nichts, was die gemacht haben, außer, dass ich BWL studiert hab und Marketing und gleich mal gesagt hab, okay, da mach ich halt jetzt auf jeden Fall mal mein Ding da draus.

00:07:02: Also ich hab's dann ... Also ich kann gerne mal sagen, wie es hieß, als ich es übernommen hab, es hieß wirklich Christels-Wäsche-Exquisite.

00:07:10: Also es ist kein Witz in Grünwald, Toplage.

00:07:13: Schlimmer Name aus meiner Sicht und ich hab daraus dann Catwalk-Fashion und Desus gemacht.

00:07:18: Und das hab ich mir als selber belegt, Logo-Entwicklung, so da drin war ich gut.

00:07:23: Aber ich war in dem Rest, wie order ich, wie gehe ich mit den Mitarbeitern um, wie gehe ich mit den Kunden um.

00:07:31: Es war Grünwald, es waren ... Wenn die Mitarbeiter über fünfzig bis sechszig sind, kannst du davon ausgehen, dass die Hälfte des Kundenstammes auch so ist.

00:07:38: So natürlich haben die alle gesagt, ah ja, da kommt jetzt Daddy's Tochter, der hat ja halt mein Laden gekauft, jetzt macht sie da ein bisschen Mode.

00:07:45: So, ich war dementsprechend auch nicht sehr, ich würde es jetzt mal nennen, respektiert oder angesehen, sondern keiner hat mich eigentlich ernst genommen.

00:07:54: Und das musste ich mir erarbeiten.

00:07:56: Das hat aber ganz gut funktioniert.

00:07:59: Hat halt ein bisschen gedauert.

00:08:00: Ja, und?

00:08:01: Dann ging's weiter Richtung, du hast dich dann für Psychologie interessiert und in die Coaching-Szene, wie bist du dann da reingekommen?

00:08:12: Also ich hab ursprünglich mal gedacht, wenn ich jetzt ... Ich wollte immer selbstständig sein, ich wusste nicht, womit.

00:08:20: Das war natürlich schon meine Chance, aber ich hab ursprünglich mal, bevor ich überlegt hab, studiere ich BWL, hatte mich eigentlich auch Psychologie interessiert.

00:08:27: Psychologie interessiert war ich immer.

00:08:29: Wie bin ich beim Coaching gelandet?

00:08:32: Simpel, ich hatte den Coach schon vor der Entscheidung, den Laden zu übernehmen.

00:08:39: Also ich habe im Studium gemerkt, ich kann nicht gut Nein sagen und habe mir dann einen Coach dafür gesucht.

00:08:45: Beziehungsweise eine Freundin hat mir das empfohlen, weil die auch nicht gut Nein sagen konnte.

00:08:49: Das hat total geholfen und die hatte ich jetzt schon.

00:08:51: Und dann war ich in dieser Mitarbeiter-Ladenthematik drin und dann habe ich zu ihr gesagt, ob sie ein gutes Führungskräft der Seminar weiß.

00:08:58: Und dann hat sie gesagt, Nö, aber du kannst bei mir lernen und überhaupt du kannst auch bei mir die Coaching Ausbildung machen, weil da machen wir ganz viel Gesprächsführung.

00:09:06: Und da war ja der Punkt, wie spreche ich am besten mit den Kunden, wie spreche ich am besten mit den Mitarbeitern und wie spreche ich am besten mit den Lieferanten, weil die Lieferanten haben mich auch nicht sonderlich ernst genommen.

00:09:18: So wenn du jetzt so tolle Marken hast wie Montclair, Jacken oder auch andere tolle Namen, die Du kommst da rein mit siebenundzwanzig, die sagen dir, was du zu kaufen hast und nicht du kommst hin und hast ein Budget und sagst, das will ich.

00:09:34: Und diesen Faktor wollte ich ändern, dass ich nicht immer überall behandelt werde wie die Kleine, der mir jetzt zu sagen hat, was sie machen soll, sondern ich wollte schon auch anfangen, erwachsen zu sein.

00:09:47: und auch für dieses Unternehmen, wenn ich es denn schon mache, wollte ich es auch gut machen.

00:09:52: Und meine Mitarbeiter, du kannst dir so vorstellen, wenn ich zu denen gesagt habe, ja, Könntet ihr heute bitte das Schaufenster dekorieren oder im Laden das und das umräumen?

00:10:02: Dann haben die das Gegenteil von dem gemacht, was ich wollte.

00:10:05: Die haben einfach alles gemacht, nur nicht das, was ich wollte, weil mich hat überhaupt niemand ernst genommen.

00:10:10: Und wie bin ich zum Crutching gekommen, eben genau darüber.

00:10:12: Ich hab die Ausbildung dann angefangen und ich bin aktiv ins Crutching gegangen, um einfach an dem Laden zu überleben, nenn ich's mal am Anfang.

00:10:22: Und dann habe ich aber in der Ausbildung Vor.

00:10:27: damals war Crouching nicht so verbreitet wie heute, sondern es war ganz stark in den Unternehmen etabliert, also dass die Mitarbeiter in Crouching Ausbildungen geschickt wurden.

00:10:39: Aber du und ich, wir haben die jetzt nicht tendenziell gemacht.

00:10:43: Es war mehr so ein Mitarbeiterding.

00:10:44: Also war ich nur mit Männern in meiner Ausbildung.

00:10:47: Waren auch alle ziemlich coole Jungs.

00:10:49: Ich bin auch sehr dankbar gewesen.

00:10:51: Das sind reine Männerausbildung und ich die einzige Frau.

00:10:53: Und die haben dann irgendwann zu mir gesagt, hey, Alex!

00:10:55: Du musst mal raus aus dieser Boutique.

00:10:58: Du musst Coach werden.

00:10:59: Du machst es cool.

00:11:01: Wir alle lassen uns gerne von dir coachen.

00:11:02: Und ich hab nur gedacht, ich werd doch kein Coach, bin ich verrückt.

00:11:06: Und so kam das dann.

00:11:07: Und irgendwie bin ich dahängen geblieben, weil ich hab dann angefangen, im Freundeskreis zu üben, weil wir hatten keine echten Fälle.

00:11:17: Wir haben uns nur in der eigenen Gruppe gecoached, was ich glaube, was nicht so gut ist, eigentlich.

00:11:23: So, und dann habe ich angefangen im Umfeld, Leute zu fragen, du hast irgendein Problem, kann ich dir helfen?

00:11:29: Das war sehr lustig.

00:11:31: Und dann hatte ich am Ende lauter Klienten, weil das hat sich dann irgendwie rumgesprochen.

00:11:36: Ich habe meinen Freunden gut helfen können, die haben dann andere empfohlen.

00:11:39: Und eigentlich war ich mit der Ausbildung fertig und hatte ein Business, ohne das zu suchen.

00:11:45: Okay, das hast du mir einfach so entstanden.

00:11:48: Du bist hergegangen und hast gesagt, du mögst lernen, nein zu sagen.

00:11:51: Du mögst lernen, wie du vor deinen Mitarbeitern stehst und denen klar Anweisungen geben kannst.

00:11:57: Und einfach um Selbstbewusste zu werden.

00:12:00: Ja, genau.

00:12:02: Einfach um Selbstbewusste zu werden.

00:12:03: Ich habe die Coaching-Ausbildung tatsächlich einfach nur gemacht.

00:12:07: Und ich glaube, das ist auch sinnvoll für alle Menschen.

00:12:12: weil sie mich fürs Leben ausgebildet hat.

00:12:15: Sie hat mir geholfen, stärker, mutiger, schlauer auch im Sinne von Gesprächsführung.

00:12:23: Also ich kann einfach heute unfassbar gut psychologische Gesprächsführung, was mir wahnsinnig hilft.

00:12:28: Dafür müsste ich ja nicht mal Coach sein, sondern in allen Gesprächen mit Menschen, vom Meeting mit dem Chef, über die Gespräche mit der Familie, mit dem Partner, mit den Kindern, aber auch beim Bäcker.

00:12:41: Du möchtest ja eigentlich mit den Menschen gute Gespräche führen und möchtest auch ... ... möglichst ... ... ich sag jetzt mal ... ... ich gut mit den Menschen verstehen ... ... mit denen du zusammen bist und du möchtest auch, wenn ... ... wenn jemand gestresst ist ... ... selber vielleicht ruhig bleiben können ... ... und anders auf die Leute einwirken.

00:12:59: Und das fängt ja manchmal schon beim ... ... Supermarkt an ... ... bei der Kassiererin oder ... ... bei der Frau, die unbedingt noch schnell vor dich will ... ... an der Kasse oder ... ... wir haben alle so viele ... Situationen im Leben, wo es sich lohnt, gut lebensausgebildet zu sein.

00:13:15: Und das hat mich wahnsinnig interessiert.

00:13:17: Ich hab so sehr gesehen, wie viel mir das geholfen hat auch mit dem Nein sagen angefangen, aber auch die ganzen anderen Themen.

00:13:29: Mein ganzes Leben wurde so viel leichter mit Coaching.

00:13:35: Was ich spannend finde ist früher, oder sagen wir mal früher, das war ja im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im

00:13:42: Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ...

00:13:45: im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... Sag mal anders, mir geht es so, heute ist gefühlt jeder zweite Mensch, den du triffst, Coach.

00:13:53: oder wenn du jetzt auf Business-Veranstaltungen bist, dann findet es manchmal mega störend, dass da eben die ganzen Coaches rumlaufen und quasi die versuchen die Unternehmer abzugreifen und als Klienten zu gewinnen.

00:14:05: Da gibt es quasi Chuck XIV, wohnt bei seiner oma in Keller, hat nix auf der Kette, aber ist Coach und möchte anderen Leuten beibringen, wie sie die Dinge bis auf die Kette kriegen.

00:14:14: Das ist genau, warum ich eigentlich angefangen habe, auch zu bilden, weil ich irgendwann gedacht habe, hey, du musst jetzt mal, es gibt Coaching und Coaching, man muss Qualität in den Markt bringen.

00:14:22: Es gibt so viele Menschen, die von qualitativ hochwertigen Coaches, die wissen, was sie tun und die Psychologie in der Tiefe verstehen, profitieren würden, nur wir haben nicht so viele da draußen.

00:14:34: Wir haben viele gute Coaches, sagen wir schon, im Verhältnis, aber wir könnten deutlich mehr haben, wenn die Ausbildungen besser werden.

00:14:44: Ja.

00:14:44: Bist du dafür, dass wir in Österreich, glaube ich, es ist so, dass man sich gar nicht Coach nennen darf ohne gewisse Ausbildung?

00:14:51: In Deutschland kannst du ja hergehen und sagen, ich bin Coach.

00:14:54: Du baust da Webseite, ich bin Coach für XY.

00:14:56: Bist du dafür, dass man in Deutschland eiführt, dass man für Coach gewisse Zertifizierungen haben muss?

00:15:05: Ja und nein, es ist natürlich so.

00:15:08: Es gibt also eine ganz tolle Frage erstmal von dir.

00:15:13: Weil ich glaube schon, dass es wichtig ist, dass man auch in den Branchen, die nicht geschützt sind, darüber nachdenkt, was kann man denn machen?

00:15:19: Aber es gibt auch Zertifizierungsstellen.

00:15:22: Und ich will jetzt nichts sagen, weil ich niemanden persönlich angreifen will.

00:15:28: Aber ich habe natürlich gesehen, in der Zeit, wo ich meine Ausbildung zertifizieren lassen wollte oder überlegt habe, das zu machen, welche Verbände gibt es?

00:15:37: Was gibt es denn überhaupt da draußen?

00:15:39: Wer zertifiziert und hat mir denen ihre Qualität Qualitätsstandards angeschaut.

00:15:44: Die sind teilweise deutlich unter dem, was ich mache.

00:15:49: So, das gefällt mir überhaupt nicht.

00:15:51: Also ich finde, du musst schon dann, wenn du schon sagst, ich zertifiziere das, dann solltest du sicherstellen, dass die Zertifizierung Ausdruck gibt dafür, dass jemand besonders gut in dem ist, was er tut.

00:16:06: Ich habe aber wirklich viele Coaches, die sich bei mir melden, die schon ausgebildet sind, teilweise mit Zertifizierung.

00:16:12: die es nicht können, die einfach nicht grutschen können.

00:16:16: Das war's.

00:16:17: Du sagst, wenn jemand sehr gut und natural in dem ist und sehr viel Fachwissen in den verschiedenen Bereichen hat, muss jetzt nicht unbedingt zertifiziert sein.

00:16:28: Aber wenn man quasi Zertifizierungen macht, dass da gewisser Goldstandard gelegt wird und erst ab denen... Ja,

00:16:36: ein Goldstandard, das ist ein toller Satz oder tolles Wort.

00:16:41: Ich glaube, das allererste wäre mal, dass die Leute jede Menge Erfahrung mit sich selbst gemacht haben, ihre eigene Logik der Psyche verstehen, also Psychologie, die Logik deiner Psyche, dass du erstmal verstehst, wie bin ich so geworden, wie ich geworden bin und dann langsam aber sicher lernst, wie ist denn der andere so geworden?

00:17:06: Was sind überhaupt Dinge, die auf unser Leben Einfluss nehmen?

00:17:11: und uns auf eine gewisse Art und Weise prägen.

00:17:12: Also wir fangen weit hinten an.

00:17:14: Und dazu auch ein gewisses Wissen für Körper-, Geist-, Seeleverbindungen.

00:17:18: Also ich staunen manchmal, wenn ich mit ausgebildeten Coaches rede, wie wenig die eigentlich von der menschlichen Psyche verstehen.

00:17:29: Das finde ich ganz spannend.

00:17:30: So wie du sagst, die haben eigentlich selber genug Themen.

00:17:34: Und ich glaube auch, dass jeder Coach selber einen Coach haben sollte, zu dem er geht.

00:17:40: Auch nach zehn Jahren.

00:17:42: Also ich war zum Beispiel letztes Jahr wirklich super oft wieder im Coaching, weil sich mein Leben auch immer weiterentwickelt.

00:17:50: Und dann kamen Herausforderungen, wo ich gesagt hab, okay, ich weiß viel, aber ich bin auch bei mir selbst betriebsblind.

00:17:55: Ich muss jetzt auch meinen Hintern zu meinem Coach schwingen.

00:17:58: Dann hab ich's halt ein bisschen öfter gemacht, solange bis es wieder so läuft, dass ich sag, es passt.

00:18:03: Ja, ich finde das auch cool.

00:18:05: Wir, zum Beispiel, bei uns seit der Geschäftsführung, wir haben gesagt, wir wollen uns fürs Jahr, also im Jahr, also im Jahr, also im Jahr, also im Jahr, also im Jahr, also im Jahr, also im Jahr, also im Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in

00:18:22: Jahr, also in Jahr, also

00:18:22: in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, also in Jahr, Und man des gar nicht mal aus einem Problem heraus, sondern einfach andere Perspektiven zu bekommen und sagen wir es sich besser nochmal zu verstehen.

00:18:33: und ich glaube... ... ab einem gewissen Zeitpunkt.

00:18:36: oder sagen wir das Unternehmen, ... ... das ist in meinen Augen ein Ausdruck jetzt vor uns, ... ... für Simon, Ludwig und mir, ... ... weil der quasi äußert darum entsteht ... ... und dass unsere Psyche da, sagen wir mal, ... ... der limitierende Faktor ist oder das, ... ... wen mal hier was macht, ... ... dann ist wahrscheinlich das der nächste Schritt, ... ... also wir können ja viel skalieren, ... ... aber ich glaube, wir müssen schauen, ... ... dass jeder für sich die eigenen Hausaufgaben macht ... ... und in dem dann noch besser wird.

00:18:58: Und ich finde es, sagen wir mal cool, ... ... zu einem Coach zu gehen, Coach ist ja ... Ich glaube, das kommt aus einem Französischen und ist die Kutsche.

00:19:07: Genau, der Kutscher, der vorne früher

00:19:09: saßend.

00:19:11: Der dich vor dem Ort, wo du bist, dort bringt, wo du hinkommen willst.

00:19:15: Ich finde, das ist eine mega coole Definierung für den Coach.

00:19:18: Deswegen bin ich gespannt, was da rauskommen wird und wie sehr uns das tatsächlich hilft.

00:19:24: Ich finde es genial, gar nicht mal aus einem Problem zu einem Coach zu gehen, sondern man ist grad zufrieden, es passt grad und dann sich einfach, also mein Aussage, die ich treffen möchte ist das, man kann da zu einem Coach gehen, wenn es gut läuft.

00:19:39: Ja, also wir unterscheiden ja auch im Coaching nach konfliktlösend oder profilaktisch.

00:19:45: Ja.

00:19:46: Also das heißt, du tendenziell kommen die Leute im Konflikt.

00:19:49: So sage ich mal, siebzig, achtzig Prozent.

00:19:51: Aber es kommt oft darauf an, wo du dich bewegst.

00:19:53: Also wenn du jetzt ein reiner Unternehmenscoach bist, dann bist du tendenziell nicht so viel mit Konflikt gelösend wie wenn du in dem täglichen Leben der Menschen, also Live-Coaching unterwegs bist.

00:20:02: Und prophylaktisch ist eigentlich genau der Teil, den du sagst, wobei deins noch ein bisschen spezifischer sogar ist.

00:20:08: Propylaktisch kann ja auch sein, ich bereite mich auf Dinge vor wie zum Beispiel unternehmerisches Wachstum oder ich sage jetzt mal ein Gespräch mit meinem Chef über mein Gehalt.

00:20:18: Ja, dann habe ich jetzt keinen direkten Konflikt.

00:20:21: Aber ich habe ein Thema, das mich beschäftigt.

00:20:23: Wie zum Beispiel, wie kann ich gut mit meinem eigenen Unternehmen mitwachsen?

00:20:27: Weil, wenn man Unternehmer ist und man entwickelt sich weiter, Persönlichkeitsentwicklung hört ja auch nie auf, weil sich die Persönlichkeit immer weiterentwickelt und immer neue Herausforderungen kommen, dann glaube ich, ist es total schlau zu sagen, ich muss ja auch mitkommen mit der Entwicklung.

00:20:44: Und da kann ein Coach wahnsinnig gut helfen.

00:20:47: Nicht nur dieses, wo willst du hin und was willst du erreichen, also deine Vision deiner Zukunft, ob das jetzt morgen ist, nächste Woche in einem Jahr, was sind deine Wünsche unternehmerisch, sondern auch, wie geht es dir gerade aktuell in dem unternehmerischen Kontext?

00:21:05: Gibt es Dinge, von denen du sagst, die sind gar nicht so einfach für mich oder die sind besonders toll, davon hätte ich gerne mehr oder von dem hätte ich gerne weniger.

00:21:13: Also du kannst da in die verschiedenen Ebenen vom Coaching reingehen.

00:21:17: Und das finde ich super wertvoll, weil du kannst rückwärts coachen, du kannst vorwärts coachen, also du kannst in der Vergangenheit arbeiten, du kannst in der Zukunft arbeiten oder du kannst am jetzt arbeiten, je nachdem, was dein Thema ist.

00:21:29: Absolut, ja.

00:21:30: Also es gibt ... ... richtig coole Coaches oder auch wenn ich mit Freunden unterhalte, die ... ... sagen wir Unternehmer, die schon deutlich mehr ... ... mit mehr Wasser gewaschen wurden als ich, ... ... dann ist es so spannend, wenn man mit den Themen bespricht ... ... und die einen völlig anderen Blickwinkel auf die Sache haben ... ... und dann, was sich daraus entwickeln oder was da entstehen kann, ... ... das ist total faszinierend und finde ich super hilfreich.

00:21:56: Ja und du hast jetzt ganz was wahres angesprochen, ... ... jeder Mensch ist ja bei sich selbst betriebsblind.

00:22:01: Absolut, ja.

00:22:02: Und wie du sagst, die völlig anderen Blickwinkel reinbringen, ja klar, weil die haben nicht deine Realität.

00:22:08: Die haben wiederum ihre Realität, aber mit der gucken sie natürlich mit einer anderen Brille auf dein Leben und das, was du erzählst.

00:22:15: Und so ist Coaching am Ende, ist der Coach ein neutraler Beobachter, Übersetzer und Impulsgeber.

00:22:26: Im besten Fall brauchst du ihn immer ... in den einzelnen Phasen, und dann läuft's wieder alleine.

00:22:35: Ich finde das aber ganz schön.

00:22:36: Ich find bei euch so schön, wenn ich so zuhör, wir haben uns ja auch ein paar Mal unterhalten.

00:22:42: Ich find das so schön, ihr seid wahnsinnig offen.

00:22:47: Und ich glaube, uns verbindet auch dieses ganze Denken über Körpergeistziele in einem System.

00:22:56: Ich sag immer, das Gehirn und der Körperlauf nicht getrennt voneinander über die Wiese, sondern ... Deine Zellen reagieren auf das Umfeld, in dem sie sind und das Umfeld wird geprägt von deinem Gehirn.

00:23:08: Das heißt, das, was in deiner Blutbahn schwimmt, da hat dein Gehirn gewisse Informationen gegeben.

00:23:14: Aber wo kommen die Informationen ans Gehirn her?

00:23:18: Wie verarbeitet das die Informationen.

00:23:20: und was gibt das Gehirn weiter?

00:23:21: Und ich glaube, da haben wir ... Da sind wir sehr verbunden in dieser Konstellation, oder?

00:23:26: Ja, absolut, das bedingt sich alles gegenseitig.

00:23:28: Also, ich hab früher gemeint, dass vom Kopf her, wie eigentlich sehr der Kopf viel, oder sag mal... Unsere Denken und unsere Seele, viele Auswirkungen auf unseren Körper haben und nicht umgekehrt.

00:23:41: Allerdings bin ich da eines besseren belehrt worden, dass der Körper, vor allem die Biologie, wie die Hormone, Toxinwerte, Auswirkungen auf unser Denken fühlen und Handel haben.

00:23:52: Ja, rückwärts vorwärts, ne?

00:23:53: Ganz genau.

00:23:54: Also, das geht in beide Richtungen.

00:23:56: Und da gibt es spannende Sachen, die man da zu sagen kann.

00:24:01: Alex, du bist jetzt sehr erfolgreich in dem, was du machst.

00:24:04: Du bist ausgebucht, du hast schon über hundert Coaches ausgebildet.

00:24:09: Danke.

00:24:09: Und hier von vielen Seiten, von gestandenen Unternehmern, von Personen im öffentlichen Leben, die ja sehr bekannt sind, die dich aufsuchen.

00:24:21: Und du bist in meinen Augen eine echte Coaching.

00:24:26: Nicht Orne im Bein, würde man sagen, die Wasser prädigt und Bein sauft, sondern Orne ist wirklich authentisch, ist sehr kompetent und wo sie wirklich passt.

00:24:36: Danke.

00:24:37: Und da hab ich bisher, es gibt ja Bonn-Naturals, aber da hab ich bisher noch nicht so viel kennengelernt.

00:24:41: Also, Vera Birkenbill ist ja bei die Vorreiterin in denen, und sehr bekannt.

00:24:46: Stimmt,

00:24:46: bei der war ich, also die hab ich auch erlebt persönlich.

00:24:49: Bei meinem Coach ... Nee, wobei, Vera Birkenbill, ich wechsle die gerade um Gottes Willen, die hab ich nicht ... Das ist ganz falsch.

00:24:56: Es gibt die Sabine Askudom, die mich jetzt verwechselt, die zwei, weil die beide so eine gewisse Präsenz haben.

00:25:03: Aber die Vera Birkenbiel hat gehirngerecht gemacht, genau.

00:25:06: Ganz wieder anders.

00:25:07: Aber die mag ich auch sehr.

00:25:08: Aber die will ich persönlich

00:25:09: erleben.

00:25:09: Die hab ich gefeiert, die hab ich als sechzehn, siebzehn, achtzehnjähriger.

00:25:12: Jetzt, ich kenn alles vor Vera Birkenbiel.

00:25:14: Die Idee, was ich gemacht hab, war ... Die war die erste, die das so einen deutschen Markt überhaupt gebracht hat, davor war das, sagen wir, verpönt, als hättest du vor dreißig Jahren, wärst du mit Yoga um die Ecke gekommen, das ist

00:25:27: ja nicht möglich.

00:25:28: Ja, weil bei uns auch, es gibt ja dieses Wort Seelenklempner, bei uns ist der Therapeut, Psychologe und auch der Coach sehr stark negativ.

00:25:44: Passt wie jemand, der dir eher Schaden zufügt, als dir hilft gesehen worden vor vielen Jahren.

00:25:50: Also weiß noch, dass meine Eltern überhaupt gar nicht damit klar kam, dass ich dann Coaching angefangen hab.

00:25:56: Heute sind sie ganz anderer Meinung.

00:25:59: Aber ich hab auch viele gehört, die gesagt haben, ihr wisst jetzt so ein Psycho.

00:26:03: Also wirklich so.

00:26:04: Und es war vor zwanzig Jahren vielleicht auch noch mehr so.

00:26:06: Also du hast recht.

00:26:08: Und die Vera Birkenbiel hat da viel cooles Zeug gemacht, weil sie halt so ganz toll erklären kann.

00:26:13: Absolut, das war ein Natural.

00:26:17: Ich glaube, in Deutschland ist das auch, sagen wir mal, deutlich langsamer wie in den Staaten, weil bei uns das alles sehr, sagen wir mal, christlich geprägt ist.

00:26:26: Und der Segelsorger früher, das war ja der Priester.

00:26:29: Und wenn man Probleme hatte, dann hat man ja quasi immer zum Priester gegangen, um das Problem zu lösen.

00:26:34: Und der hat quasi das Monopol eben gehabt.

00:26:37: Ach, okay, so hab ich noch nie darüber nachgedacht.

00:26:38: Vielleicht könntest du deswegen dem christlichen Hintergrund sein.

00:26:40: Ja, find ich super spannend in den Gedanken.

00:26:43: Und auch sehr nachvollziehbar.

00:26:45: Weil ich hab oft darüber nachgedacht, weil ich war selber ... Ich war selber nicht mal so positiv.

00:26:49: Also, meine Freundin damals ... Wie gesagt, das geht zum Coaching.

00:26:56: Dann hab ich zu dir gesagt, wo hast du den Coach her?

00:26:58: Und dann sagt sie ja von meiner Nageltante.

00:27:01: So.

00:27:01: Das passt natürlich auch in das Klischee.

00:27:03: Die Nagel-Tante geht zum Coach, meine Freundin geht da auch in ... Super.

00:27:07: Also, weißt du so ... Das

00:27:08: ist ein bisschen ISO.

00:27:10: Ja,

00:27:10: auch so ein bisschen ... Hey, komm.

00:27:13: Ernsthaft jetzt?

00:27:15: Ich find nicht mal den richtigen Ausdruck.

00:27:16: Und ich war da aber auch viel oberflächlicher vom Denken her.

00:27:20: Und dann hat meine Freundin aber ... Schritte gemacht in ihrem Leben, die so bemerkenswert waren, weil die eigentlich ... in der Beziehung war und den Mann relativ höhereg ... Und die gingen nicht oft zum Crouching, ich glaub, zwei, drei Mal.

00:27:34: Und war sehr anders, sehr viel klarer.

00:27:38: Und hat sich dann auch aus der Beziehung gelöst.

00:27:40: Und ich hab da mit ihr drüber gesprochen auch.

00:27:44: Und hab gesagt, was hat die dir denn erzählt?

00:27:47: Und dann erzählte die mir, was die gemacht haben.

00:27:49: Und dann dachte ich, das hab ich auch alles mit der besprochen.

00:27:51: Weil sie saß ja zwei Jahre bei mir in meiner Wohnung immer wieder auf der Couch, ist immer wieder bei mir eingezogen.

00:27:56: Wenn's mit ihm schwierig war.

00:27:57: Und ich hab dir das auch alles gesagt.

00:27:59: Und dann hab ich zu ihr gesagt ... Ich verstehe, ich hab dir das auch alles gesagt.

00:28:02: Und dann sagte sie, ja, das stimmt.

00:28:05: Aber die hat's mir nicht gesagt.

00:28:07: Da hab ich's selber verstanden.

00:28:09: Ah ja.

00:28:09: Und dann dachte ich, das will ich auch lernen.

00:28:12: Cool, ja.

00:28:12: Ja,

00:28:12: und dann eben dieses Nicht-Nein-Sagen-Können, noch eine andere Parallele, die eine Freundin hatte.

00:28:18: Und dann dachte ich, ich komm, ich probier jetzt mal aus.

00:28:21: Und so bin ich dann da gelandet.

00:28:23: Ja, mega.

00:28:24: Wenn du jetzt hat ... ... die Probleme der jetzigen Zeit, wo schaust du?

00:28:29: Da sagen wir bei den Kunden oder Klienten, die du hast, du machst ja gar keine ... ... Eins-zu-Eins-Coaching mehr, weil du ... ... also sagen wir bei Paar nimmst du nur an, aber ... ... eigentlich bist du komplett ausgebucht.

00:28:41: Ja, ich mache jetzt seit fünf Jahren ... ... habe ich eigentlich keine ... ... wirklichen Möglichkeiten mehr, ... ... Einzelcoachings anzunehmen, aber ... ... was ich noch mache ... ... ist, Fälle aufzunehmen, ... ... die ...

00:28:56: Boscranitis.

00:28:57: Ja, genau.

00:28:58: Die vielleicht schon überall waren oder jedes Gefühl haben, mir kann keiner helfen.

00:29:03: So, die auch wirklich einfach ganz, ganz schwere Lebensthemen haben.

00:29:08: Das mache ich noch.

00:29:09: Dafür halte ich mir mal ein bisschen Raum.

00:29:11: Mogst du mir im Song oder uns sagen, was so für den Kunden, Klienten, die du hast, so Probleme sind, die auftauchen, wo du sagst?

00:29:21: Vor zwanzig, die kommen, ist bei mindestens zehn, legen die dieses Thema auf den Tisch einfach so Fallbeispiele.

00:29:29: Also ich kann, du kannst mich so schlecht vergleichen oder ich kann mich schlecht vergleichen mit einem Coach, der jetzt gerade anfängt oder der jetzt vielleicht drei Jahre im Business ist, weil wie gesagt bei mir kommen sogenannte Härtefälle.

00:29:43: Natürlich die Leute, die ich seit fünfzehn Jahren hab, die können immer noch kommen.

00:29:47: Also ich schicke keinen Klient, der mal da war weg.

00:29:49: Das mein ich.

00:29:51: Das heißt, ich hab schon noch ein paar Venezuelsealtbestände, die einfach immer schon zu mir kommen und sich einfach freuen, dass sie immer noch da sind.

00:29:59: Und ich freu mich auch so, die mit mir gewachsen sind.

00:30:02: Aber die, die, ich glaube, was im Coaching bei uns, wenn ich schau, wie ich meine Coaches ausgebildet hab, ganz oft kommt und auch jetzt immer mehr wird, ist das Thema Beziehung.

00:30:16: Es kommt auch immer mehr Paare, die Themen haben.

00:30:19: Ich glaube, dass das ganze Thema Social Media, Handyabhängigkeit etc.

00:30:26: zu viel mehr Problem führt, die jetzt gerade im Coaching Einfluss haben und wahrscheinlich immer mehr haben werden, weil die Leute durch die Schnelllebigkeit mehr Stressprobleme bekommen, dadurch mehr Krankheiten.

00:30:43: Ich glaube, dass das, wie gesagt, bei mir ist das Thema Wie gehe ich mit mir selber gut um?

00:30:56: Was sind meine Glaubenssysteme?

00:30:57: Was sind meine Glaubenssätze?

00:30:59: Was sind Verhaltensmuster, die ich an den Tag lege, die mich geprägt haben?

00:31:04: Viel Konflikt mit den Eltern, witzigerweise.

00:31:07: Also jetzt in der aktuellen Ausbildung, die gerade läuft, haben wir, glaube ich, ich weiß gar nicht, ob es die Hälfte ist, aber gefühlt hat sich es beim ersten Modul so angefühlt mit ganz viel Vaterthemen.

00:31:18: Also wirklich so ganz viel Thema mit dem eigenen Vater.

00:31:21: Und ich glaube, das kennen ganz viele Menschen.

00:31:25: Also ich kenne es auch.

00:31:30: Also ich glaube, dass Eltern halt unfassbar viel Einfluss auf uns haben.

00:31:34: Und ja, wenn du einen sehr dominanten oder starken Vater hast oder vielleicht sogar das Gegenteil, das hinterlässt was.

00:31:42: Also ich habe ganz viel mit Vergangenheitsbewältigung bei meinen Klienten zu tun.

00:31:47: Ja, so.

00:31:48: Mal auf die schnelliges Akt.

00:31:50: Ich glaube, das Thema mit den Eltern, das kennen wir jeder.

00:31:53: Bei uns ist es so, zwei meiner Brüder, oder quasi die Simone Ludwig, die haben mit in der Geschäftsführung sein, die dann auch golfen und wir gingen immer zu dritt an Golfschrei.

00:32:02: Da war es so.

00:32:04: Aber einfach, wenn wir da gar keine Seite waren, hat sie das auch gefühlt wie Therapie.

00:32:07: Das heißt, die Themen euch, der Schwede, wie war das bei uns in der Kindheit, da, da, da.

00:32:13: Und das war total spannend.

00:32:15: Und das hat wahnsinnig vorher mit uns gemacht.

00:32:20: Du einfach so aussprichst, wie war das da, wie war das da?

00:32:23: Der Onkel so, wie ist der mit euch umgegangen?

00:32:26: Und sagen wir mal, das mal zu besprechen, aufleben zu lassen.

00:32:31: Das hat uns oder sagen wir mir, war super cool.

00:32:35: Also machen wir jetzt immer noch beim Golf, wenn wir Themen haben mit Mitarbeiter oder so, das ist dann so Therapie, Golf spazieren kann.

00:32:43: Das ist

00:32:44: ja cool und eure Mitarbeiter finden das gut?

00:32:48: Wir lieben Golfen, und ich glaub, ich würd, wenn's geht, jeden Tag Golfen gehen, aber ich hab's den letzten Jahr fünfmal auf dem Golfplatz geschafft und nicht öfter.

00:32:56: Ich glaub, ich hab's grad missverstanden.

00:32:57: Ich dachte, ihr nehmt die Mitarbeiter mit.

00:32:58: Nein, nein!

00:33:00: Okay,

00:33:03: sagen geht ihr.

00:33:04: Ja, es ist, find ich gut.

00:33:04: Das, wo wir uns ja befinden, oder sagen wir eh, wir haben jetzt eine wahnsinnig starke Entwicklung hinter uns.

00:33:09: Ja.

00:33:10: Bis vor zwei Jahren bin ich in der Werkstatt gestanden und hab Saunen gebaut selbst und hab die Saunen auch ausgeliefert.

00:33:16: Und dann hast du Mitarbeiter, die du einstellst, also Einstellungsbewerbungsgespräche, dann musst du Leute kündigen, dann musst du Themen durchsetzen, wie zum Beispiel, wenn in der Werkstatt die Leute die Pausenzeiten überziehen, musst du richtig tachles sein.

00:33:31: Du hast andauernd neue Herausforderungen mit Kunden, mit lauter verschiedenen Geschichten und bist nur am Lernen und da muss man schauen, dass man die ganzen Themen gewuppt bekommt, weil sonst skalierst du die Probleme auch mit.

00:33:45: Klar.

00:33:46: Und im Coaching würden wir jetzt sagen, wenn du sagst, das Golfplatz war so wertvoll, aber ich war nur fünfmal im letzten Jahr, dann würden wir jetzt sofort sagen, okay, zwanzig, sechsundzwanzig, was tust du bei deinem Wachstum für dich?

00:33:58: Ja, ähm ... Da habe ich jetzt tatsächlich was getan und zwar habe ich viel zu viel gearbeitet.

00:34:04: Als die letzten Jahre war, ich glaube die letzten drei Jahre, null Urlaub.

00:34:11: Das war richtig durchgeruht, sechs Tage die Woche.

00:34:15: Und jetzt haben wir jetzt Leute eingestellt.

00:34:19: die im Endeffekt mich ersetzen.

00:34:21: Also, ihr habt zum Beispiel für einen Kundenbetreuung, hab ich jeden Kunden betreut, weil die davor jede Sauna ausgeliefert haben, dann wurden es fünfzig Kunden, dann hundert und dann werden es hundertfünfzig und zweihundert Kunden sind, dann rufen die ja bei dir an.

00:34:34: Klar, sehe ich

00:34:36: ja auch bei meinen hundert Coaches.

00:34:38: Viele

00:34:38: melden sich auch persönlich, die haben alle meine Handynummer.

00:34:40: Ja, das ist tatsächlich schwierig.

00:34:42: Das werde ich jetzt

00:34:43: auch ändern.

00:34:45: Da haben wir jetzt eine Assistentin eingestellt, das war's, da hab ich drei Stunden am Tag, wo ich mich spau.

00:34:50: dann nun mal als Verkaufsaussistentin, dann eine persönliche Assistentin, das war's, die macht keine E-Mails, keine Handexes, das war's, die ist weit auch schon weg.

00:34:58: Dann haben wir einen Werkstattleiter, wir haben ja hier die komplette Streinerei-Manufaktur, da haben wir einen Werkstattmeister eingestellt, das war's, das mache ich jetzt auch nicht mehr.

00:35:06: Ich bin jetzt gerade erstmalig in der glücklichen Position, sagen wir mal, in der Tätigkeit von rund achtzig Prozent abgegeben zu haben.

00:35:15: Und das bedeutet, dass dieses Jahr ... mehr Golf oder Freizeit mit herkommt.

00:35:21: Okay, und hält es aus?

00:35:24: Ja, also ... Hält es

00:35:25: aus?

00:35:25: Also es war stressig genug, dass es jetzt aushält.

00:35:28: Ja, ja.

00:35:31: Es wird jetzt ... Jetzt ist ja erst die Umsetzung jetzt nur sehr, sehr jung.

00:35:35: Das Ganze und wir sind jetzt mit der Werkstatt umgezogen, mit dem Büro umgezogen.

00:35:38: Wir haben jetzt Weihnachten abgesehen von der Feiertage.

00:35:40: Ah, durchgearbeitet.

00:35:41: Ja, okay.

00:35:42: Also du bist noch nicht ...

00:35:43: Ich bin noch nicht, aber ... Spannungsmodus.

00:35:47: Es ist schon deutlich entspannter.

00:35:50: Vorher bin ich um sieben nach Hause gekommen, dann hab ich nur drei Stunden telefoniert.

00:35:55: Das

00:35:56: kenn ich auch.

00:35:58: Ich bin ... Oh Gott, was ich mein, was ich am Handy hänge mit ... Weil ich finde, wenn man mit Menschen arbeitet ... Und du machst es gern, und du liebst Menschen, dann willst du einen gewissen Service bieten.

00:36:14: Und ich hab ... den Kontakt mit meinen Coaches, meinen Klienten wahnsinnig gern.

00:36:21: Und ich sag auch immer, melde dich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, weil ich dann dafür sorgen kann oder mithelfen kann, dass die Probleme gar nicht wieder so groß werden.

00:36:30: Weil viele kommen wirklich zu mir und es geht ihnen einfach wirklich richtig schlecht.

00:36:34: Aber gleichzeitig hat es natürlich den Downside.

00:36:37: Ja.

00:36:38: Weil ich hab's jetzt gemerkt, die falls zehn Tage im Urlaub und meine Kinder haben nur einen Wunsch gehabt, kein Handy.

00:36:44: Also, sie haben gesagt, kannst du dein Handy einfach im Zimmer lassen?

00:36:48: Und dann hab ich gesagt, wieso?

00:36:49: Ich kann's auch mitnehmen.

00:36:50: Ist da nicht so schlimm?

00:36:50: Nee, nee, nee.

00:36:53: Nee, Mama, weil wenn das Handy dabei ist, dann guckst du auch drauf.

00:36:56: Dann hab ich gedacht, okay, wenn das der einzige Wunsch ist, ist das schon interessant.

00:36:59: Da haben sie auch recht.

00:37:01: Und dann war's halt viel im Zimmer.

00:37:02: Ja.

00:37:03: Es ist unglaublich angenehmer, das Handy bei Seite zu haben.

00:37:08: Ja, muss man dann aushalten, wenn man zu sehr daran gewohnt ist.

00:37:11: ... Service zu bieten und da zu sein, deswegen habe ich gesagt, ... ... hält es aus, auch wenn man gewohnt, ... ... ist ganz viel zu arbeiten, ... ... dann ist ja der Weg zu viel weniger, ... ... und nicht immer nur leicht, aber ... ... ich ... ... achte da auch drauf, dass ich zwischendurch ... ... also ... ... als einfach wirklich in der Früh gar nicht erst ... ... anfasst vor ... ... neun Uhr ... ... mittlerweile.

00:37:32: Ja, das auf das freue ich mich, ... ... oder sag ich mal, ist jetzt seit drei Wochen schon so.

00:37:36: Ich habe mir besonders darauf gefreut, jetzt zum Beispiel die Assistenz in wen beim Kunden irgendwas ist, dann hat es ja nur mich als Anlaufsteller gegeben.

00:37:44: Das war's, die habe ich immer aufs Handy schauen müssen, dass wen irgendwas ist, dass sich da gemeldet wird, weil wenn bei jemandem die Sauna aufgrund von X Y nicht funktioniert, dann wurde der natürlich mal wissen, warum oder wieso.

00:37:57: Und das merkt ich gerade, dass es unglaublich angenehm ist, dass ihr das Handy einfach mal an Dog wecklingen könnt.

00:38:04: Und ich war's... alles läuft.

00:38:06: Ja, das glaube ich.

00:38:07: Das ist ja auch zu stresssonst.

00:38:11: Absolut.

00:38:11: Also ich liebe unsere Kunden, aber die wenigen am Sonntag dann schreiben und du schaust dann, weil ich habe eine Ohrhandel, weil ich habe mir jetzt eine Ohrhandel gehabt, aber das ist extrem schwierig.

00:38:21: Ja.

00:38:22: Und du liest halt dann die Nachrichten, hey, bei mir ist die Sicherung rausgefallen und dann sagst du, ja, des, des, des.

00:38:28: Und die schreiben immer.

00:38:31: Und dann bist du immer im Arbeitsmodus und gar nicht mehr in den Spannungsmodus.

00:38:34: Das

00:38:35: ist das Problem mit einem Premium-Produkt, weil bei einem Premium-Produkt musst du auch Premium-Service liefern.

00:38:41: Ja.

00:38:41: Und das habt ihr natürlich, das kann ich total nachvollziehen, aber umso besser, dass du das jetzt umstrukturiert hast.

00:38:46: Ja, da deswegen dieses Jahr.

00:38:49: um auf die Frage endgültig zu antworten, warum nicht mehr Golf?

00:38:53: Dieses Jahr mehr Golf, okay.

00:38:57: Schauen wir mal.

00:38:58: Es hört sich gut an.

00:38:59: Ich glaube auch, dass ... Ich begleite auch viele Coaches nach der Ausbildung in so einer Art Future Talk, habe ich es genannt, Future Talk für Unternehmer und Unternehmerinnen.

00:39:09: Und das Erste, was wir machen, ist, früher hat es ja händische Kalender, aber das Erste, was wir machen, ist, wir streichen Tage im Kalender und jetzt auch halt im Handykalender dann, wo wir sagen, da machst du einfach nix und da darfst du aber auch nicht dann doch jemanden rein tun, sondern die sind Tage, die sind für dich, weil ... Als Angestellter nimmst du deine dreißig Jahre, dreißig Tage Urlaub im Jahr.

00:39:33: Tendenziell musst du ja.

00:39:35: Oder zumindest nimmst du ein Großteil davon.

00:39:38: Aber ein Selbstständiger ist sehr versucht oft einfach zu arbeiten immer.

00:39:45: Ja.

00:39:46: Und manchmal vielleicht nur ein paar Stunden.

00:39:47: Aber da gibt es keine freien Tage in dem Sinn.

00:39:50: Nicht mal Wochenende.

00:39:51: Und das ist, glaube ich, gefährlich auf Dauer.

00:39:53: Das ist cool, wenn man jung ist.

00:39:55: Das kann man auch eine Zeit lang fahren, das Modell.

00:39:57: Aber da bleibt man dann selbst irgendwann auf der Strecke.

00:40:00: Dann hat man vielleicht zufriedene Kunden, aber man selber ist jetzt nicht mehr happy.

00:40:04: Und ich glaube, das ist auch nicht gut.

00:40:08: Ja, das kenn ich bei vielen.

00:40:11: Und heute mehr mit vielen Unternehmern.

00:40:13: Und die haben dann gesagt, manche sind dann für ein paar Wochen oder Monate in Alkohol reich vorhin.

00:40:18: Manche haben Burnout gehabt und die haben sie einfach aufgearbeitet.

00:40:22: Ja, genau, weil sie eben nicht ... Das, was ihr macht, ist ja total schlau.

00:40:27: Das empfehle ich auch jedem, wenn man selbst Unternehmer ist oder wird, dass man sein Unternehmertum auch von außen begleiten lässt, damit eben mal jemand sagt, wann hattest du das letzte Mal Urlaub?

00:40:40: Wie schläftest du überhaupt?

00:40:41: Ja, schläftst du nachts durch?

00:40:43: Da sagen so viele Selbstständige, ja, ne, schlafen tut ich nicht so gut.

00:40:48: Ah ja, aber das macht dich auch schnell alt.

00:40:51: Das ist nur, wenn man dreißig ist oder vierzig, denkt man da nicht so viel drüber nach, aber das ist ... Das ist ganz, ganz wichtig, dass man, ich sage es mal, gesunde Routinen früh etabliert.

00:41:02: Und ich glaube, du bist wahnsinnig aufgerufen, einfach auf dich selbst gut zu achten.

00:41:06: Das machen wir aber nicht so wirklich, finde ich.

00:41:10: Weil wir es auch nicht gewohnt sind.

00:41:12: Also du lernst, es gibt ja in der Schule kein Fach für achtsame Umgang mit dir selbst, Emotionsmanagement, Selbstwirksamkeit, Selbstverantwortung, gibt es alles nicht.

00:41:22: Es wären aber die Themen, die man im Leben braucht.

00:41:25: Stattdessen kloppen wir Geometrie-Regeln in uns rein.

00:41:29: Geometrie-Formeln.

00:41:31: Die machen mich nicht gesund.

00:41:33: Nicht, dass ich was gegen Mathe hätte und Entschuldigung an alle, die vielleicht mit Mathe arbeiten.

00:41:38: Mathe ist wichtig, das will ich nicht sagen.

00:41:40: Aber ich sehe das auch an meinen Kindern.

00:41:42: Ich hab dreizehnjährige Zwillinge.

00:41:44: Du wirst zu wenig aufs Leben vorbereitet in der Schule, finde ich.

00:41:52: Ja, ja, also vor der Schule, ich persönlich hab vor der Schule, ich hab Schule gehasst, by the way.

00:41:57: Genau.

00:41:58: Ich hab das Privileg gehabt, dass ihr mit meinem Cousin die komplette Schullaufbahn durchlaufen habt.

00:42:04: Das war's, wir waren immer in der selben Klasse und haben schon gemeinsam im Kindergarten geschwänzt.

00:42:08: Geil,

00:42:10: im Kindergarten.

00:42:11: Habt ihr das denn gemacht?

00:42:13: Ja, bei Cousin hat er jetzt seit dem Bauernhof übernommen.

00:42:16: Und ihr habt es geliebt, auf dem Bauernhof zu sein.

00:42:19: Und wenn dann quasi Erntezeit war, und da wurde Mais käckselt und so was, dann haben wir keinen Bock auf Kindergarten gehabt.

00:42:26: Und dann haben wir beide an den selben Tag Bauchwege gehabt.

00:42:30: Ach nein,

00:42:31: das ist cool.

00:42:32: Schlau.

00:42:32: Das war cool, aber wir haben ... Schule war für uns absolut horror.

00:42:36: Was mir am meisten aus Leben vorbereitet hat, waren eigentlich die Großfamilie.

00:42:40: Weil wenn du viel Schwester hast, dann ... Also ich hab auch Geschwister, das sind acht Spiegel.

00:42:46: Die Reibung

00:42:47: auch, ne?

00:42:48: Absolut, absolut.

00:42:50: Du musst schauen, dass du zu Wort kommst.

00:42:53: Aber es ist megacool.

00:42:54: Ich war immer dankbar für das Ganze.

00:42:56: Wo hast du keine Einzelkinder oder den sozialen Umgang mit anderen lernen oder mit Leuten auskommen?

00:43:04: Ja, ich persönlich mag allergrößten Respekt vor deinen Eltern, die werden irgendwas richtig gut gemacht haben.

00:43:10: Würde ich jetzt mal so sagen, wenn ich mir das von außen erlauben darf, zu sagen.

00:43:14: Weil ich könnte, ich glaub, ich könnte nicht mal drei oder vier Kinder das gut hinkriegen.

00:43:19: Ich komm mit meinen zwei sehr gut klar.

00:43:22: Aber ich glaub schon, ich hab auch selber ein Bruder, ich glaub auch schon Geschwister sind der erste Beziehungstest.

00:43:29: Und wir lernen ja Beziehungen sonst nur von unseren Eltern.

00:43:31: Wie leben die Beziehungen so?

00:43:32: Was machst du jetzt, wenn du schlechte Vorbilder hast?

00:43:35: Dann hast du schon mal eine schlechte Karten für deine Zukunft.

00:43:40: Tendenziell gefärbt zumindest.

00:43:43: Und Geschwister ... ist auf vielen Ebenen ein Lernfeld, was ich total nachvollziehen kann, wenn du das sagst.

00:43:50: Es ist auch so spannend, dass du das sagst, weil in dem Thema Psychologie, in dem allerersten Module meiner Ausbildung, das, was wir am meisten besprechen, ist Familienkonsolation und ihr Einfluss auf den Menschen.

00:44:04: Also auch welche Geschwisterkonsolation hast du?

00:44:07: Was bedeutet, dass wenn du älteste bist, wenn du jüngste bist, wenn du Einzelkind bist?

00:44:11: Genau was du sagst.

00:44:13: Was bedeutet das, wenn deine Eltern Patchwork, wenn sie sich getrennt haben oder wenn sie zusammenbleiben und du dir eigentlich wünschen würdest, sie hätten sich getrennt?

00:44:19: Oder du hast Eltern, wo du sagst, das war ein super Vorbild.

00:44:24: Das sind alles ganz unterschiedliche Einstiege ins eigene Leben.

00:44:28: Und ich glaube, wenn man das, wenn man Psychologie verstehen will, ist es erst mal wichtig zu verstehen, ja, wie waren überhaupt meine Familien erleben?

00:44:37: Und wieso bin ich da, wo ich bin?

00:44:40: Was hat das damit zu tun?

00:44:42: Und wie du sagst, es kann dich wahnsinnig gut aufs Leben vorbereiten.

00:44:46: Es kann auch das Genre aus Gegenteil machen.

00:44:48: Ja.

00:44:49: Es kann auch sein, dass du so entmutigt wirst und so viele negative Erfahrungen in der Familie machst, dass du wahnsinnig schlecht aufs Leben vorbereitet bist.

00:44:59: Und wenn du dann jetzt die Schule und das zusammen nimmst, ja, dann kann es halt sein, dass du ins Leben mit sehr Jungen, das habe ich oft, zwanzig Jährige, die schon depressiv sind ohne Ende.

00:45:11: Das

00:45:13: ist Wahnsinn.

00:45:14: Also meine Klassenkameraden, die habe ich neulich mal gesehen und jetzt hat die über die Zeit hinweg.

00:45:22: Und ich bin schockiert, also wie die vom Leben fertig gemacht worden sind.

00:45:30: Wenn immer die O-Schau, der eine hat nur die Hälfte der Zähne, der andere ist maximalst übergewichtig, der andere ist wiederum arbeitslos.

00:45:38: Wenn man denkt, was ist denn wiederfahren, dass die hier so geändert sind.

00:45:44: Das hat mich schockiert.

00:45:45: Und wenn man die Zahlen, die O-Schau hat, ich habe es jetzt nicht parat, aber die mentalen Gesundheitsprobleme, die nehmen man ja exponentiell zu.

00:45:53: Krass, ja.

00:45:55: Also es gibt ja sehr viel ... das Global Health Institute, zum Beispiel, oder Zukunftsforschungsinstitut Deutschland, die die öffentlichen schon seit vor Corona noch alarmierende Zahlen wirklich, auch bis zum Jahr zum Jahr zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr zum Jahr, bis zum Jahr.

00:46:14: zum Jahr, bis zum Jahr.

00:46:15: zum Jahr, bis zum Jahr.

00:46:15: zum Jahr, bis zum Jahr.

00:46:16: zum Jahr, bis zum Jahr.

00:46:16: zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis zum Jahr, bis alle unter vierundzwanzigjährigen Mädels.

00:46:29: Nicht alle, aber die Gruppe der unter vierundzwanzigjährigen Mädels zwischen fünfzig bis siebzig Prozent einer Depression leihen wird.

00:46:38: Das ist eine unfassbar krasse Zahl.

00:46:41: Das ist crazy.

00:46:42: Komm mal hervor.

00:46:43: Das ist in vier Jahren.

00:46:45: In fünf Jahren.

00:46:46: Das ist Wahnsinn.

00:46:47: Und

00:46:47: ich sehe es.

00:46:48: Und ich habe dann gedacht, das ist ein bisschen hoch.

00:46:50: Das habe ich im Jahr twohundneinzehnt.

00:46:52: Dann habe ich die Studie gelesen.

00:46:54: Das ist aber ein bisschen hoch.

00:46:56: Aber jetzt, wenn ich im Umfeld von meiner Tochter schaue, die ist, die ist dreizehn, wie gesagt, das siehst du jetzt schon, dass da wirklich viele richtig traurig sind.

00:47:06: Ja, stell mal unglaublich heraus von davor, weil ... Wir haben früher, da gibt es ja die Skala, wie viel Zeit wir mit was verbracht haben.

00:47:16: Genau, ja genau.

00:47:17: Da waren ja quasi Familie, waren dann irgendwie acht Stunden am Tag.

00:47:22: Und jetzt hat das Handy, das ist elf Stunden am Tag, oder sagen wir, es gibt ja, im deutschen Haushalt läuft der Fernseher im Schnitt sieben Komma fünf Stunden am Tag.

00:47:34: Am

00:47:34: Tag.

00:47:35: Am Tag.

00:47:35: Krass.

00:47:36: Der Rentner, also der Lafter der Fernseher nebenbei.

00:47:40: Dann haben wir nur das Handy, wenn man jeder die Bildschirmzeit nimmt, dieses Bild.

00:47:46: Dann ist ein Aspekt den Königern, weil ich da gar nicht drin bin.

00:47:50: Aber Gaming ist extrem.

00:47:52: Gaming ist krass.

00:47:53: Vor

00:47:53: allem bei den Jungs.

00:47:54: Vor allem bei den Jungs.

00:47:57: Ja doch, in meiner reinen Ausbildung, wo sie nur das Leute gesagt haben, sie gingen am Freitag früh ins Bett, damit sie am Samstag ... morgens um sechs Uhr was zappen beginnen können.

00:48:06: Also, es ist wild.

00:48:09: Und dann, wenn du das nimmst, das ist nicht so gut.

00:48:14: Nee, und das merken ... Also, ich sag mal, Eltern merken das extrem.

00:48:19: Ich find's auch so spannend.

00:48:21: Ich hab ... meine Kinder haben kein Handy gekriegt in der fünften Klasse.

00:48:27: Auch nicht in der vierten Klasse und auch nicht in der sechsten Klasse.

00:48:32: Aber wir waren totale Außenseiter.

00:48:35: Es gibt Kinder, die kriegen in der dritten Klasse ein Handy.

00:48:38: Das soll jetzt kein Blaming der Eltern sein, die die zuhören.

00:48:41: Ihr sollt euch jetzt nicht schlecht fühlen.

00:48:43: Ich weiß, dass das ganz viel gesellschaftlich bedingt mittlerweile ist, dass die Kinder nach Hause kommen und sagen, die sowieso hatten ein Handy, ich war ein Krieg, ich meins, und dann entsteht viel Druck.

00:48:53: Da muss man ganz schön tough sein, als Eltern, um dem Stand zu halten.

00:48:56: Aber meine Kinder in der fünften Klasse, spätestens zum Gymnasium kriegen alle Kinder, oder nicht mal Gymnasium, aber weiterführende Schule, kriegen alle Kinder tendenziell heute ein Handy.

00:49:07: Also kannst du schauen, in den Klassen haben meistens ein, zwei Kinder keins.

00:49:11: Und der Rest hat eins.

00:49:12: Ein Smartphone.

00:49:13: Wir reden nicht von dem Erreichbarkeitshandy, sondern wir reden von einer Waffe.

00:49:17: Ein Smartphone ist in Kinderhänden eine Waffe.

00:49:20: je nachdem, wie die Kinder lernen ist zu benutzen, aus meiner Sicht.

00:49:23: Wir haben das nicht gemacht.

00:49:25: Und die Eltern haben wirklich, also ich habe ein paar Eltern gehabt, die nicht so nette Sachen gesagt haben wie zum Beispiel, Boah, Alex, du grenzt ja deine Kinder total aus.

00:49:34: Findest du das richtig?

00:49:36: Also solche Sachen, so.

00:49:37: Die selben Eltern haben ein halbes Jahr später zu mir Sachen gesagt, wie sei froh, dass du es nicht gemacht hast, es ist der totale Kampf jeden Tag nach der Schule.

00:49:49: Wenn die Eltern sagen, So, jetzt gibts mir erst mal ab, weil viele haben es ja damit, die Kinder auch erreichbar sind.

00:49:55: Und dann sagen die halt, wenn die nach Hause kommen, gibts mir doch erst mal ab.

00:49:57: Die Kinder haben aber im Bus schon gespielt, hängen schon dran, finden das nicht cool jetzt.

00:50:02: Und jetzt hast du Kämpfe in den Familien, die es früher überhaupt nie gegeben hat, die völlig neu sind, auf die wenig vorbereitet wurden.

00:50:09: Und dann musst du auch sehr tough sein, um dich da durchzusetzen, weil die Kinder sind stark.

00:50:14: Weil die, wenn du eine Sucht entwickelst, eine Handysucht, das geht ganz schnell.

00:50:18: dann willst du das ja auch haben und dann insistierst du auch.

00:50:22: Und ich hab das wirklich ganz lange von meinen Kindern fern gehalten, bis es auch sozial nicht mehr verträglich war, weil mein Sohn sich wirklich dann am Ende, gerade bei Stichwort Wandertag, alle Kinder haben ihr Handy im Bus, der sie irgendwo hinbringt.

00:50:36: Er ist der Einzige, der Keins hat sich dann natürlich sehr ausgegrenzt gefühlt hat.

00:50:40: Und dann haben sie das irgendwann gehabt.

00:50:42: Aber ich würde schon sagen, da ist die ... Ich versuch's mal nicht zu hart zu sagen, da ist eine nicht einfache Zusatzkomponente in unseren Haushalt mit eingezogen, die ich gerne noch nicht gehabt hätte.

00:50:57: Und die anderen hatten sie noch viele Jahre früher als ich.

00:51:00: Und jetzt bin ich gut in Gesprächsführung.

00:51:02: Ja, und also ... Die Medien oder, sag mal, Handy, dieses so intelligent Instagram, dieses Wahnsinn, was da für die Maschinen hintersteckt.

00:51:12: Die war's noch bei mir.

00:51:14: Ich bin ja neunundneinzig.

00:51:17: Neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:51:46: Ah, so ganz alte.

00:51:46: Ja.

00:51:46: Und dann sind die Tatschen jetzt gekommen und ich hab den Vorteil gehabt.

00:51:50: Also auch meine Eltern, das war ganz klar.

00:51:53: Handy, you don't, die hat mein erstes Handy mit sechszehn oder siebzehn bekommen.

00:51:59: Ja, sehr gut.

00:51:59: Das war da eh noch schwer genug, dich da fernzuhalten.

00:52:02: Das war da noch schwer genug.

00:52:05: Ich war da noch in der Schule, da haben dann die ersten Leute, die das Handy gehabt, Touch Handy, und dann war das quasi mit den mobilen Daten, da war das ja auch ewig für Gatequests.

00:52:15: Stimmt, und wenn du ins Ausland gefahren bist, warst du armen, wenn du nicht die mobilen Daten ausgestellt hast.

00:52:19: Ja, und bei uns war es so, wir haben heute draußen Freizeit, und haben uns da halt unsere Spiele und alles gemacht.

00:52:26: Und bei mir war es jetzt nicht so, das Ding, weil ihr eben mit meinem Cousin mit Raphael in der Klasse war.

00:52:33: Wir waren, wenn du die schon so lange kennst, es gibt Gerüchte, wir haben uns schon als kleine Baby Scout, weil er ist A-R-A-Ninzeiger und wir haben ziemlich alles gemacht.

00:52:42: Okay, also ein weiterer Bruder fast.

00:52:44: Ja, ja.

00:52:45: Schön.

00:52:46: Und wir waren halt in ... In der Klasse, wenn du die Solan kennst, bist du der gewisse Gespannter Konkurreneranten.

00:52:55: Wir waren die einzigen zwei ohne Handys.

00:52:57: Und da war es für uns eben, durch das war es nicht schlimm, aber bei meiner Schwester war es so, die ist ja vier Jahre jünger als ich, also die Jüngste für uns.

00:53:08: Und bei der hab ich mitbekommen, dass das extrem schwierig war, dass sie fertig gemacht worden ist, weil sie kein Handy

00:53:13: hat.

00:53:14: Und da, meine Eltern haben dann, die war die erste, die mit.

00:53:19: oder so ein Handy bekam, weil die in der Schule so gehänzelt wurde.

00:53:24: Und das war der Grund dafür, dass sie ihr Handy gerückt hat.

00:53:27: Krass.

00:53:28: Ja, ja, aber das ist dieses Ausgrenzungsthema dann.

00:53:32: Mein Sohn hat ja auch dann geweint und gesagt, er ist der Einzige und alle seine Freunde.

00:53:37: Und natürlich haben die dann, sagen die dann, gemeine Sachen, ja, kann sich, wenn sich deine Eltern kein Handy leisten oder sowas.

00:53:43: Ja, das ist schon, ein Kind ist das hart und ich ... Ich habe mir bis zum gewissen Grad gedacht, das schafft er schon.

00:53:50: Da muss er durch.

00:53:51: Er kann es auch begründen.

00:53:53: Ab einem gewissen Zeitpunkt habe ich dann gesehen, dass er so drunter leidet, dass ich dann gesagt habe, wir machen das jetzt anders.

00:53:59: Aber meine Kinder sind älter geworden als andere mit dem Gefühl von, wie das Leben sich ändert.

00:54:08: Also sie waren in einem anderen Bewusstseinslevel, als sie das Handy gekriegt haben.

00:54:12: Ich glaube, zehn und zwölf oder zehn und dreizehn ist nochmal ein Unterschied.

00:54:16: Und was ich ganz cool finde, ist, dass die Kinder immer wieder sagen, wenn wir im Urlaub sind, dann nehmen wir gar kein Handy mit.

00:54:24: Das heißt, die Kinder sagen immer wieder nach ein, zwei Tagen, Mama, ich will mein Handy eigentlich gar nicht zurück.

00:54:30: Ist so schön ohne.

00:54:31: Und ich weiß auch, wie es früher war.

00:54:33: Die können sich erinnern, weil sie eben noch nicht so lange Handys haben.

00:54:38: Absolut.

00:54:39: Das finde ich ganz gut, dass wir das wenigstens geschafft haben, dass wir es nicht zu früh gegeben

00:54:43: haben.

00:54:44: Ja.

00:54:45: Also ... auf den Punkt morgen nachher noch eingehen, aber dass wir mal ein bisschen in die Richtung kommen, was wir den Leuten mitgeben können.

00:54:55: Also was zum Beispiel, wann sagst du, ist es relevant, mir einen Coach zum suchen oder Hilfe zu holen?

00:55:04: Also ich persönlich vertrete die Meinung, dass du immer im Leben egal wie von Coaching profitieren kannst.

00:55:14: Ich glaube, ich habe in meinem Ganzen neben einen noch nie einen Euro so gut investiert wie in Coaching.

00:55:19: Was nicht bedeuten soll, jeder soll ins Coaching gehen.

00:55:23: Aber du könntest das zumindest mal, wenn du Themen hast, jeder hat Themen.

00:55:27: Abgesehen

00:55:29: von dir und mir.

00:55:31: Klar.

00:55:32: Nein, aber man profitiert so sehr, wenn du halt auch zum guten oder dem richtigen Coach gehst.

00:55:41: dass die Betriebsblindheit oder dein Bewusstseinslevel deine Wahrnehmung sich verändert.

00:55:47: Ich glaube mal per se gesagt, man soll es einfach mal ausprobieren.

00:55:51: Und wenn man eine schlechte Erfahrung macht, nicht gleich aufgeben, sondern sich vielleicht noch mal jemand anders suchen, weil man kann eben, wie man mit einem schlechten Steuerberater oder einem schlechten Anwalt oder einem schlechten I don't know, schlechter Supermarkt, schlecht sortiert, nicht gleich sagen, das ist nichts für mich.

00:56:07: Ich geh nie wieder einkaufen, würden wir auch nicht machen.

00:56:09: Oder ich geh nie wieder zum Essen ins Restaurant.

00:56:11: Oder ich geh nie wieder zum Steuerberater.

00:56:13: Es gibt überall schwarze Schafen, ja.

00:56:16: Aber deine Frage war ja, bei welchen Themen man von Crutching profitiert, oder wann man sich ...

00:56:23: Hilferholen zeugt.

00:56:25: Also, ganz große Ankerpunkte sind, wenn du in einer Situation lange hängst, nicht mehr weiter weißt, sie dir schlaflos in Echte bereitet.

00:56:35: vielleicht sogar starke Ängste hast.

00:56:38: Ich habe wirklich viele Menschen, die ich kenne, die erst mit Panikattacken losgehen.

00:56:43: Das bedeutet, aber sie haben schon sehr lange, sehr schlechte Gefühle.

00:56:46: Wenn du merkst, dass du morgens antriebslos bist, wenn du nicht mehr weißt, warum du aufstehen solltest oder wofür du aufstehen willst oder wenn du einfach auch so ein bisschen Existenz, Zukunftsängste hast, wenn du sagst, hey, ich weiß eigentlich gar nicht, was ich will, ich weiß nicht, wo ich hin will, ich bin orientierungslos.

00:57:03: Immer dann, wenn du merkst, gerne früh, wenn du merkst, ich komm in einen Punkt überhaupt nicht gut weiter oder ich lerne immer dieselben schwierigen Männer kennen oder Frauen nicht.

00:57:16: Gerade immer an den Falschen gibt's ja diesen Satz, oder ich hab immer Pech oder bei mir läuft's nie oder ich hab immer zu wenig Geld.

00:57:24: So, wenn du irgendwo ein Lebensthema hast, wo du merkst, das ist einfach blockiert.

00:57:28: Ja, dann kannst du meistens gar nichts dafür.

00:57:31: sondern dein Unterbewusstsein steuert dich da.

00:57:34: Und das kann man anschauen.

00:57:36: Also das kannst du einfach, ja.

00:57:39: Absolut.

00:57:40: Das heißt antriebslos, langen, selben Problem feststeckt.

00:57:46: Und was ist der Notfallpunkte genannt?

00:57:48: Ich habe jetzt lauter konfliktlösende Sachen gesagt.

00:57:50: Das kann aber auch einfach profilaktisch wertvoll sein.

00:57:54: Zum Beispiel zu sagen, hey, ich bin jetzt mit meinem Job nicht happy.

00:57:58: Ich würde gerne noch mal ganz was anderes machen.

00:58:01: oder die Kinder ziehen aus oder ich gehe in Rente in zwei Jahren.

00:58:05: Also so dieses vorbereitend auf die Zukunft oder auch ich heirate, blöd gesagt.

00:58:11: Ich bin jetzt happy.

00:58:13: Wie kann ich happy bleiben?

00:58:15: Also so pre-Ehe-Coaching.

00:58:17: Vor der Ehe einfach sich mal drüber zu unterhalten.

00:58:19: Hey, was sind denn ... Wenn du jetzt sagen, wir würden heiraten, was wären Dinge mit denen ... ich dich sehr unglücklich machen könnte als Ehefrau.

00:58:29: Was würdest du dir von mir als Ehefrau immer wünschen?

00:58:32: Oder was wäre für dich total schwierig?

00:58:34: Wie denken wir über die Ehe?

00:58:37: An sich?

00:58:37: Wie denken wir über Treue?

00:58:40: Meistens unterhält man sich über die Sachen.

00:58:42: Aber nicht zwingend in der Tiefe.

00:58:45: Ich hatte zum Beispiel mal ein Paar, die war total happy.

00:58:49: Und er war in einer anderen Glaubensgemeinschaft als sie.

00:58:52: Sie hatte damit ein Riesenproblem, dass er ... für sie in einem Glauben war, den sie total ungut fand.

00:59:00: Für ihn war das aber total fein.

00:59:02: Die haben wahnsinnig aneinander vorbeigeredet, bis zu dem Punkt, wo das im Ehevertrag komplett eskaliert ist.

00:59:09: Oh, wow.

00:59:10: Weil sie wollte, dass die Kinder in ihrem Glauben erzogen werden.

00:59:13: Und er wollte, dass sie in seinem Glauben erzogen werden.

00:59:17: Und das sind so Sachen.

00:59:18: Du kannst eigentlich mit Crutching ... Das kannst du nie was falsch machen.

00:59:23: Aber ... Gerade so Dinge, wo man auch Partnerschaften, berufliche Partnerschaften.

00:59:28: Viele machen einfach eine Partnerschaft, arbeiten mit jemandem zusammen, aber das ist auch wie eine Ehe.

00:59:34: Also da, wo kann ich ... Genau.

00:59:36: ... die Arbeit mit, also mittlerweile sind's drei Brüder, die mit dem Unternehmen sind, zwei Brüder sind, mit in der Geschäftsführung.

00:59:44: Und ... Wir kann nicht die Geschwindigkeit hinlegen oder das was wir gerade machen in dem Tempo und in der Qualität werden wir auch nicht so synchronisiert werden.

00:59:54: Also ich habe festgestellt, ich könnte oder ich würde gar nicht mit jemand anderes Unternehmen leiten wollen, weil die Hürden extrem.

01:00:06: Es ist ganz anders.

01:00:07: Ein paar Unternehmen, die haben mit jemand anderem Unternehmen gegründet und dann sagen wir, zwanzig Jahre später, vor einer auf den anderen Tag, sagt der, ich bin raus.

01:00:17: Und dann musst du den rauszahlen.

01:00:20: Und dann hat das Unternehmen kurz vor dem Konkurs, weil du dann einfach schnell mehr drei, vier, fünf, sechs, zwanzig Millionen auf den Tisch legen musst, um den rauszahlen.

01:00:30: Und es gibt lauter Fallstricke.

01:00:33: Und bei uns ist es so, es gibt Sachen, die werden oder können einfach nie passieren.

01:00:38: Wir sind ein Familienunternehmen, wir sind ein Quaster da, wo es irgendwann ein Cash-Event gibt, also wo wir das verkaufen.

01:00:44: Da haben wir, es gibt einfach Bosse-Werte, wo wir synchronisiert sind, wo einfach so sind.

01:00:50: Und die Herausforderungen, die kommen, die machen die teilweise echt fertig.

01:00:57: Also du wirst oft richtig zur Brust genommen.

01:01:02: Du hast diese Themen, wo du denkst, warum musst du dir das überhaupt an?

01:01:07: Und wenn du da nicht so synchronisiert bist oder dir, sag mal, Stress verhalten vor anderen Kindern, ist das in meinen Augen schwierig.

01:01:14: Und insofern, glaube ich, ist es schon ein bisschen wie ihr.

01:01:17: Genau.

01:01:18: Und das unterschätzt man.

01:01:21: Aber da brauchst du wenig Bereiche, wo es so gut ist, Crouching zu haben wie in Allianzen.

01:01:28: Ob es jetzt eine Ehe ist oder eine Partnerschaft beruflicher Natur.

01:01:32: Ich habe auch viele Unternehmer bei mir im Crouching.

01:01:36: Und ich glaube bei einem Thema, das wir heute gar nicht besprochen haben, was ich aber für fast am relevantesten halte, um dir Hilfe zu holen ist, hast du Verletzungen aus deiner Kindheit und Jugendzeit, die dich nachhaltig heute als Erwachsener noch beschäftigen oder vielleicht dich sogar beziehungsunfähig machen und so weiter und so fort.

01:01:56: Also traumatische Erfahrungen, gerade wenn du Gewalterfahrungen gemacht hast oder auch emotionalen Missbrauch.

01:02:03: Also einfach ... viele Entwertungen erfahren hast, du bist blöd, stell dich nicht so an, du Depp.

01:02:09: So, das sind alles so Dinge, die machen unseren Selbstwert kaputt.

01:02:12: Und das ist ein Riesenthema in der Gegenwart.

01:02:16: als Erwachsener, wenn dein Selbstwert reduziert ist, liebst du weit unter der Lebensqualität, die du haben könntest.

01:02:22: Und dafür lohnt es sich, maximal ins Scratching zu gehen.

01:02:26: Und ich glaube, davon ist jeder Zweite betroffen.

01:02:31: Mindestens, wenn nicht mehr.

01:02:33: Ich bin ja so schockiert.

01:02:35: Das hab ich meine Freundin erzählt, dass sie sich, die kenn ich schon über Jahren, sehr erfolgreich von Harvard studiert.

01:02:44: Und die hat dann gesagt, hey Anton, du, ich hab mir das erste Mal ungeschminkt aus der Haus getraut.

01:02:49: Und dann immer so, warte mal ganz kurz, ungeschminkt aus der Haus.

01:02:54: Ich hab dann noch nie darüber nachgedacht, dass man sich schminkt.

01:02:59: Und ohne Ungeschmink

01:03:00: ... Du bist auch ein Mann, aber ich weiß nicht, was du meinst.

01:03:03: Für mich, das war gar nicht in Existenz so.

01:03:06: Was für ein Problem könnte es nicht geben.

01:03:08: Das ist das Letzte, woran ich denken würde, weil es mir wirklich ... Also, für mich, das kämmt gar nicht in Frage, darüber noch zu denken.

01:03:16: Für

01:03:17: euch Jungs find ich auch total spannend.

01:03:18: Das hab ich zumindest gelernt.

01:03:20: Ihr mögt die Frauen eigentlich lieber Ungeschmink, gell?

01:03:23: Also, ich find das total unnatürlich, wenn man ... Also, sagen wir mal, es gibt ... Schminke, also wenn es Dizent ist.

01:03:32: Also meine Schwester, die ist Opernsängerin.

01:03:35: Und immer umgeschminkt und bei Auftritten nur ganz wenig.

01:03:42: So ein bisschen ist ja auch.

01:03:44: Weil es zum Bühnen auftritt, aber nicht schminken, um schön zu sein.

01:03:50: Das war bei uns in der Familie, wann haben sie sich immer nur bei so Events, Hochzeiten oder sowas.

01:03:57: Ja, und ich glaube, wenn es die Natürlichkeit unterstreicht und ich bin jetzt nicht gegen Schminke, auch wenn ich mich tatsächlich nicht schminke, also Lipgloss, vielleicht mal Mascara ist so das Maximum der Gefühle, aber ich glaube, das ist bedingt durch meine Mutter, die das auch nicht gemacht hat.

01:04:13: Aber ich glaube, da geht es viel um welche, wie stark veränder ich meinen Aussehen und sehe ich abends ganz anders aus, wenn ich abgeschminkt bin, als wenn ich außer Haus gehe.

01:04:28: Das finden viele Männer schwierig.

01:04:31: Aber das ist jetzt auch nur was, was mir ganz oft gesagt wurde.

01:04:34: Das ist jetzt kein allgemein gültiger Anspruch, den ich habe.

01:04:37: Da mache ich mir jetzt wahrscheinlich auch keine Freunde unter den Frauen, die sich wahnsinnig gern schminken, aber der Druck.

01:04:42: Und das finde ich eigentlich spannend.

01:04:45: Ich bin nur gut, wenn ich geschminkt bin.

01:04:47: Ich kann nicht anders außer Haus gehen.

01:04:49: Die Geschichte von deiner Freundin, die finde ich total interessant, weil ich habe das bei meiner Tochter.

01:04:54: Mit zehn hat das angefangen.

01:04:56: dass die Mädels angefangen haben mit sich schminken und erster Schminkoffer und keine Ahnung was.

01:05:03: Und es ist eigentlich ganz lustig gewesen.

01:05:05: Das kenne ich auch von mir.

01:05:07: Aber dann sehr schnell das Thema Fake Wimpern, Fake Nägel und so kam.

01:05:12: Also jetzt ist sie dreizehn und sie könnte einen Kosmetikladen aufmachen.

01:05:17: Aber wenn sie sich nicht schminkt, dann ... kommt es schon in der Umgebung, wird es kommentiert.

01:05:29: Und das finde ich super interessant.

01:05:31: Das ist so früh in der Schule schon anfängt, dass andere Kinder sagen, wenn du dich nicht schminkst, dann ist was nicht gut.

01:05:42: Das finde ich super spannend.

01:05:44: Ja, das ist ein Thema, als Probleme, wo rüber ich nie nachgedacht hätte, vor allem, wenn du den Trend so schaust.

01:05:50: Ich habe auch andere Freundinnen von mir, die ist, kamen sie aufwachsen, aber ein Elternteil kommt aus Korea.

01:05:59: Ja.

01:05:59: Und die waren quasi öfters in Korea.

01:06:01: Und da ist es so normal, Schönheitsoperationen durchzuführen, wie zum Zahnarzt zu gehen oder noch normaler.

01:06:09: Das sind mittlerweile acht vor zehn Frauen, haben mehr als drei Schönheitsoperationen.

01:06:15: Und da ist es so, dass es das absolute Schönheitsideal ist.

01:06:19: Also, da ist für die Frauen aussehen wirklich alles.

01:06:23: Job wird alles vom Aussehen her abhängig gemacht.

01:06:27: Und da wird null Wert auf Natürlichkeit gelegt, sondern nur auf Proportionen.

01:06:31: Und da ist es so normal, zum Schönheitsjurgen zum Gehen, mir völlig überelbt fremd.

01:06:37: Ja, das

01:06:38: ist interessant.

01:06:39: Wo sich das hinentwickelt.

01:06:41: Und es gibt Probleme, wo die Leute haben, wo die meisten Leute ja gar nicht kennen.

01:06:50: Ja, ich glaube, das hängt ja alles wieder an dem Thema Selbstliebe, Selbstannahme.

01:06:54: Natürlich kannst du, wenn du mit deiner Nase oder gerade bei uns Frauen ist ja das Thema Brust-OP kein kleines Thema, natürlich kannst du dann auch vielleicht den Selbstwert zum Positiven hin verändern, weil du halt vielleicht jahrelang darunter gelitten hast, dass deine Nase schief ist oder dass du zu kleine nicht vorhandene oder viel zu große Brüste hast oder, I don't know.

01:07:16: Natürlich kann es auch in vielerlei Hinsicht... Wertvoll sein, Dinge zu machen.

01:07:23: Und gleichzeitig ist es, glaube ich, bei ganz vielen keine Verbesserungen durch die OP, weil der Selbstwert nicht stimmt und sie selber sich nicht gut annehmen können, weil sie verlernt haben.

01:07:37: oder du kommst ja auf die Welt und liebst dich.

01:07:40: Du findest deine Füße hier toll, du hast die ganze Zeit irgendwas im Mund, du magst jede Speckrolle.

01:07:47: Und Babys finden sich einfach toll.

01:07:49: Und die bestaunen sich auch.

01:07:50: Die bestaunen auch andere.

01:07:52: Und es gibt für die keinen, der ist farbig, der ist schwarz.

01:07:57: So dieses Rassenthema.

01:07:59: Es gibt nichts davon, wenn wir klein sind.

01:08:02: Keine Selbstablenung und dann kommt's Leben.

01:08:05: Und ich glaube, dass ein wirklicher, großer Gamechanger ist, zu gucken, wie komme ich zu mehr Selbstliebe.

01:08:17: Und selbst Annahme.

01:08:18: Und dann fallen viele Themen weg.

01:08:19: Ich hab auch immer wieder Klienten, die sich operieren lassen und die danach nicht glücklicher sind.

01:08:26: Im Gegenteil, vielleicht sogar noch unglücklicher sind, weil sie gedacht haben, wenn ich jetzt meine ... keine Ahnung, XY an mir operieren lasse, mir Fett absaugen lasse und so weiter, dann hab ich endlich das Bild von mir, das ich gerne hätte.

01:08:41: Und dann tritt es nicht ein.

01:08:43: Und ich glaube, da kann man über einen ... ... gebt man vielleicht manchmal doch lieber zum Coach.

01:08:49: Oder macht irgendwas anderes?

01:08:50: Du musst auch nicht immer zum Coaching, ... ... aber du weißt, was ich mein, oder?

01:08:53: Ja, in meinen Augen sind ... ... wenn es jetzt nicht ... ... absoluter Verunstaltung ist, ... ... aufgrund von Brand oder irgendwie sowas, ... ... es ist Schönheitshierogie.

01:09:03: Alleine aus dem, was ich ... ... im Gesundheitsbereich gelernt habe, ... ... jetzt da mit den ganzen Ärzten, die ich kenne, ... ... Botox, das Ganze ist ... ... nicht, ist schwierig in meinen Augen.

01:09:17: Ja, also ich glaube, wir machen uns nicht viele, ... ... wir machen uns einige, ... ... die sich das jetzt, ... ... dieses hören und das anders sehen, ... ... das auch in Ordnung ist, ... ... darf auch jeder seine Meinung haben.

01:09:25: Und ich finde zum Beispiel ... ... das ganze Thema ... ... Schönheits-OPs, wie du sagst, ... ... in bestimmten Fällen wie Krebstherapie, ... ... wenn du, wenn du gezeichnet bist vom Krebs, ... ... wenn du, wenn dir die Haare ausfallen, ... ... wenn ... Du vielleicht Rostkrebs hattest und so.

01:09:44: Dann verstehe ich das und find's auch total wertvoll, dass es das gibt und entstanden ist.

01:09:49: Oder für Leute, die erlebenlang unter gewissen Themen leiden.

01:09:53: Aber ich glaube ganz viele von den Themen, warum wir leicht dahin gehen zu sagen, ich brauche jetzt eine Schönheits-OP oder ich will was verändern, ist oft, weil wir mit irgendwie mit uns im Äußerlichen nicht zufrieden sind.

01:10:07: Ist

01:10:07: das Symptombehandlung, Frau Wurzelbehandlung?

01:10:10: Ja,

01:10:10: genau.

01:10:10: Was man, glaube ich, aber an einer anderen Ursache vielleicht auch packen könnte.

01:10:14: Was würdest du dann sagen, meine Frauen empfehlen, die sich nicht attraktiv empfinden?

01:10:21: Ja, also ganz interessant.

01:10:26: Schöne Frage, du stellst ganz interessant.

01:10:28: Ich habe ganz oft im Coaching die Hausaufgabe, dass ich Menschen sage, sag doch mal mir fünf Punkte oder schreib mal auf.

01:10:34: Ich bin so toll, weil.

01:10:36: Und dann kriegen schon viele die Krise beim, wenn ich den Satz sag.

01:10:41: Weiß ich jetzt nicht.

01:10:42: Ich bin toll.

01:10:43: Aber du bist übrigens toll und so bist du auch auf die Welt gekommen und das wusstest du auch mal.

01:10:49: Aber es ist so spannend, dass allein schon der Gedanke, ich soll jetzt sagen, ich bin toll, es ist fast schon beschämend für viele.

01:10:55: Also ich würde anfangen, wenn ich mich nicht attraktiv finde, mit einzelnen Körperteilen, die ich mag, weil man mag tendenziell irgendwas an sich immer.

01:11:04: Also du kannst jetzt zum Beispiel sagen, ich habe einen zu dicken Bauch und er stört mich, aber du kannst dann sagen, ich mag meine Hände.

01:11:12: So, wenn ich meine Hände mag, kann ich sagen, ich hab schöne Finger.

01:11:15: Und wenn ich anfange, mein ... es geht immer um dein Unterbewusstsein.

01:11:19: Dein Unterbewusstsein steuert dich, vom Tag, dein Bewusstsein fünf Prozent.

01:11:24: Wenn dein Tiefeninnerin Überzeugungen im Unterbewusstsein ist, ich bin überhaupt nicht gut so, wie ich bin.

01:11:30: Und aus dem habe ich noch einen dicken Bauch.

01:11:31: Und mein Hintern könnte auch mal schöner werden.

01:11:33: Und eigentlich müsste ich eine Brust-OP machen.

01:11:35: Dann hast du schlechte Karten.

01:11:37: Wenn du aber anfängst zu sagen, hey ... Ich hab so schöne Beine, wenn du das hast.

01:11:43: Oder ich lieb meine Unterschenkel.

01:11:45: Oder ich hab schöne Knie, viele Menschen haben keine schöne Knie.

01:11:48: Ich hab schöne Hände, ich mag meine Haare, ich mag meine Augen.

01:11:52: Jetzt sagt dein Unterbewusstsein, okay, die mag sich.

01:11:56: Ja, dann geben wir dir mal mehr, was

01:11:58: sie mag.

01:11:59: Und jetzt dreht sich das.

01:12:00: Also, was würde ich jemand raten?

01:12:02: Ich würde raten in ganz kleinen Steps.

01:12:05: Vielleicht auch mit Setzen, wie ich beginne.

01:12:08: Anzufangen, mich selber mehr anzunehmen.

01:12:12: Oder ich beginne, anzufangen, mich zu mögen.

01:12:15: Oder ich beginne, anzufangen, mich zu lieben.

01:12:18: Weil dieses Ich liebe mich und ich bin toll und ich bin wunderschön.

01:12:25: Wenn du einen Attraktivitätsthema hast oder ein Selbstwertthema, funktioniert das nicht.

01:12:28: Aber kleine Steps, Prinzip der kleinen Schritte, sich ihr selber wieder annähern und sich selber wieder zum Freund werden.

01:12:37: Das ist, glaube ich.

01:12:38: Hast du da nur einen zweiten Tipp?

01:12:41: Ein zweiten Tipp, wie man sich selbst besser annehmen kann.

01:12:45: Jetzt waren es ja, ich habe ja schon ganz viele Tipps jetzt gerade gegeben.

01:12:49: Aber ja, du könntest mal überlegen, was ganz Schönes ist, sich Fotos aus der Vergangenheit anzuschauen.

01:13:00: Gibt es eine Zeit, wo du mit dir im Reinen warst?

01:13:03: Gibt's eine Zeit, und es kann auch sein, wo du fünf warst.

01:13:06: Völlig gewascht gab's irgendwann mal eine Zeit, wo du ganz happy warst.

01:13:09: Viele sagen, ja, als ich verliebt war.

01:13:12: Ist ganz spannend, weil, wenn du verliebt bist, hast du so viele gute Gedanken und Hormone, dass du sehr leicht bist.

01:13:19: So, nimm dir Fotos aus der Zeit und versuch dich mit dieser Version zu verbinden, die du da warst.

01:13:26: Wie hat die gefühlt, wie hat die gedacht?

01:13:28: Und was davon kannst du auf jetzt übertragen?

01:13:30: Wie kannst du damit wieder anfangen?

01:13:32: Wie kannst du die Welt ein bisschen mehr rosarot anschauen?

01:13:35: Das ist es.

01:13:36: Der zweite Tipp wäre eigentlich, geh vom Mangel weg in die Fülle über Situationen, wo es dir leicht gefallen ist.

01:13:46: In der Vergangenheit.

01:13:48: Mega.

01:13:48: Ich finde das gerade total spannend bei den Dingen, die du ja gesagt hast, mit meinen Jungs.

01:13:55: Wir haben uns über diesen noch nie Gedanken gemacht.

01:13:57: Zum Beispiel über Knie oder ... Sondern bei uns, wenn wir ... Wir holen hier ein Sammelfrisur, das wir nicht zum Friseur missen, weil uns das langweilt.

01:14:10: Und dann, wenn der Friseur kommt, dann ist einfach die Anweisung, du machst kurz, damit ich es nicht frisieren muss und keine Aufwand hat mit.

01:14:17: Bist du aber sehr entspannt, weil es gibt auch, glaube ich, viele Männer, die das nicht so sehen.

01:14:22: Also bei denen ... ... auch beim Sport.

01:14:24: Ich mag das Funktionales.

01:14:25: Also, ich bin zum Frisörge ... ... und dann sage ich möglichst kurz, ... ... ich war jetzt halt erst vor Kurzem ... ... und mein Haarschnitt, der sowieso sei, ... ... dass ich es nicht einmal frisieren muss, ... ... hat das Luft getrocknet sein, ... ... dass sie da sitzen.

01:14:34: Cool, ja.

01:14:35: Ich glaube, ihr seid aber insgesamt ... ... auch sehr viel entspannter.

01:14:38: Ja, ich finde es spannend, dass ... ... also bei allen Jungs, wo ich jetzt erkenne, ... ... wenn du den Gespräch hast, ... ... und ich kenne ja sehr viel ... ... dieses Schönheit oder über diese Wert, ... ... das ist echt, hat bei uns ... Wir haben nicht angesprochen.

01:14:53: Das ist echt egal.

01:14:54: Aber das ist ganz anders.

01:14:57: Ich finde das heftig gerade zum Sängen.

01:14:59: Deswegen moine ich, dass Frauen da so viel drauf schauen.

01:15:05: Das finde ich crazy.

01:15:06: Oder wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sein können.

01:15:10: Ja.

01:15:10: Und die Welten, in denen wir leben.

01:15:12: Absolut.

01:15:14: Ich sage es mal, deswegen ist es auch so schön.

01:15:17: Man kann von Männern unfassbar viel lernen.

01:15:19: Und rückwärts könnt ihr, glaub ich, von den Frauen viel lernen.

01:15:21: Und man kann aber auch vielleicht lernen, Dinge zu lassen.

01:15:24: Also ich finde, ich hab auch viele männliche Kunden.

01:15:29: Und mittlerweile auch in den Ausbildungen immer mehr Männer.

01:15:32: In der letzten Ausbildung war es, glaub ich, vierundzwanzig.

01:15:34: Und da waren vier Männer und zwanzig Frauen.

01:15:36: Das war die erste mit Jungs.

01:15:38: Und es war, es ist ganz cool zu sehen, während wir vielleicht mit den Frauen ... bei Gruppenarbeiten das ganz anders läuft.

01:15:50: oder mehr Diskussion oder auch mehr untereinander, mehr Beef, sag ich jetzt mal.

01:15:57: Also mehr Diskussion untereinander.

01:15:59: Wer jetzt was wie macht, ist es ganz oft so, hab ich gesehen, wenn die Männer in den Gruppenarbeiten dabei waren, dann war da mehr, es ging einfach entspannter gelassener, schneller.

01:16:12: Das will ich jetzt nicht pauschalisieren, aber ... bei meinen männlichen Klienten, die setzen die Dinge ganz schnell um.

01:16:19: Die haben gar keine Lust, sich ewig über Emotionen zu unterhalten.

01:16:23: Das ist jetzt wiederum schön, wenn man seinen Emotionen gut angebunden ist.

01:16:29: Viele Frauen ist es wichtig und auch gut so, wie es ist.

01:16:33: Aber die Jungs bei mir, die sagen, okay, Frau Schack, hab ich verstanden.

01:16:39: Okay, was mach ich jetzt damit?

01:16:40: Sie wollen auch sehr schnell in die Umsetzung, in die Handlung kommen.

01:16:45: Und das finde ich total interessant, so ihr seid einfach anders.

01:16:48: Wie du sagst, als ich meinen Friseur-Event könntest du mit Frauen auch machen, aber dann wäre das Ganze nicht funktional gedacht, wie werden wir möglichst schnell fertig, sondern dann wäre es mehr so, okay, dann trink mal noch was Schönes dazu, dann ratscht man noch, weißt du, dann wäre das mehr so eine kleine Mini-Party.

01:17:07: Und bei euch ist es wahrscheinlich ein Termin, den ihr schneller abhaken könnt.

01:17:12: Ja, also jetzt bei mir im Freundeskreis, du machst dir da einfach keine Gedanken drüber.

01:17:18: Du machst dir keine Gedanken drüber.

01:17:20: Du denkst neben drüber, dass du nicht drüber denkst, das ist nicht existent bei Borsachen.

01:17:24: Deswegen haupt mir das zum Beispiel so.

01:17:28: Mir war das Tendenzelt schon immer egal.

01:17:30: Aber deswegen haben wir das so schockiert.

01:17:32: Für mich war das undenkbar, wie ist es möglich, dass man sich nicht ungeschminkt aus der Hausdraht.

01:17:37: Da musst du ... Das ist vielleicht eine unter eine Million Menschen, hab ich mir gedacht.

01:17:41: Ach,

01:17:42: spannend.

01:17:42: Ich glaub, es sind viele Menschen.

01:17:44: Ja, das hab ich dann immer bemerkt, dass das absolut crazy ist.

01:17:49: Aber das ... Ja, das find ich faszinierend.

01:17:52: Aber ... Prägung in der Kindheit, das find ich auch spannend.

01:17:56: Weil beim uns ... ist es total witzig, dass wir eine Gesundheitsunternehmen haben.

01:18:02: Weil, wo i-Sieben war, also quasi, im Jahr zwei Jahrzehnte, hat ja unser Dad an Outdoor gekappt und ihr habt zwei verschiedene Fäder gehabt.

01:18:09: Unser Dad war immer schon ein bisschen perfektionistisch vorhanden, aber was zum Beispiel eben war, ihr habt gesehen, wie es ist, wenn jemand wirklich will, mit aller Willenskraft, aber heute nicht kann.

01:18:24: Also zum Beispiel bei uns war die Konsequenz.

01:18:26: Unser Dad ist einfach mit zwei Jahre auf der Couch gelegen.

01:18:30: quasi Auge verloren und keine Geekorkraft mehr.

01:18:34: Also ich war zum Glück schon sieben, da ist der Großteil der Entwicklung schon abgeschlossen, aber du konntest ganz viele Dinge nicht einordnen.

01:18:41: Es hat dann finanzielle Auswirkungen und dann haben wir nicht mehr so mit unseren Date-Spielen gehen, dann war das Ganze ernster.

01:18:49: Und dann zum Beispiel bei uns, unser Date hatte perfektionistische Züge, das war egal was wir gemacht haben, you never fucking know.

01:18:58: Das heißt, wir wollten uns, sagen wir, Aufmerksamkeit und Anerkennung durch Leistung bringen.

01:19:05: Und das war für uns, war das schwierig, weil egal, was oder wie wir gemacht haben, es war nicht genug.

01:19:14: Und das ist so... Unser Dad hat das gar nicht so gemoandelt oder gar nicht so gesehen, aber zum Beispiel, ja, du mehr Straßen und dann also quasi... angugschafft, das ist bei mir so ein Wort, das ist schwierig, aber du hast den Auftrag bekommen den Rasen zu machen.

01:19:31: Okay.

01:19:31: Dann mäßt er den Rasen und dann kommt er da und sagt okay, aber um die Bäume rumschneiden.

01:19:36: Nächsten Samstag mäßt du Rasen, schneidest um die Bäume rum und dann ja und das noch wegkrammen.

01:19:42: Und dann machst du das.

01:19:43: und egal was du gemacht hast, das war immer was auszusetzen.

01:19:46: Und es war immer noch was umdraht.

01:19:48: Ja, ja.

01:19:49: Und das war, glaube ich, bei Jungs auf das Thema.

01:19:53: oder bei vielen, wo ich kenne, ist, dass du dir Aufmerksamkeit über Leistung wirst.

01:20:01: Interessant.

01:20:02: Ja.

01:20:06: Ja, ich habe viele sehr erfolgreiche Unternehmer.

01:20:10: Ich habe gerade mal so drüber nachgedacht.

01:20:13: Die sind alle starke Leistungstreiber.

01:20:15: Also die arbeiten unfassbar viel, geben Vollgas.

01:20:22: Ich weiß nicht, ob das ein Muster ist bei Jungs, dass man Anerkennung über Leistung bekommt.

01:20:29: Aber es ist in der insgesamt gesellschaftlich natürlich stark vertreten.

01:20:34: dieses, ich will, ich bin nicht, es reicht nicht, also bin ich nicht gut, wenn ich es normal mache, also muss ich mehr machen.

01:20:42: Und dann, wenn ich mehr mache, werde ich vielleicht gesehen.

01:20:45: Ich glaube, das ist ein großes gesellschaftliches Thema.

01:20:49: Ja, also ... Deshalb ihr lernen müssen, dass ich quasi so wie ich bin.

01:20:56: Sag mal, gut genug bin.

01:20:59: Das hast du gelernt.

01:21:00: Ja, das ist gut.

01:21:01: Und dass ich quasi nicht leisten muss bis zum Himmel auf.

01:21:05: Und gleichzeitig, was ich cool finde ist, ich glaube, einer der wachsenden Probleme ist die erlernte Hilflosigkeit.

01:21:15: Das heißt, dass du die in einer Opfer rollst.

01:21:17: Also quasi, weil du, deswegen geht es mir schlecht.

01:21:21: Oder weil du ein Kondinit oder weil die Regierung ist das so, so, so.

01:21:25: Ja.

01:21:27: Immer sind

01:21:27: die anderen schuld.

01:21:28: Ja.

01:21:29: Und du bist quasi Opfer im Leben.

01:21:32: Ja.

01:21:33: Und ich hab zum Beispiel gelernt oder bei mir in der Pfadfinderzeit, wir waren bei so militärischer Pfadfinder und ... ... sagen, du wohnst so ... ... Dinge auf die Kette kriegst.

01:21:43: Also es heißt, du wohnst was machst ... ... und du siehst das und du erfährst ... ... der Selbstwirksamkeit.

01:21:48: So ein Sieg einfahren.

01:21:50: Also ... ... wie zum Beispiel bei ... ... uns, wir haben ... ... total die Wettkämpfe gehabt.

01:21:56: Das war Pferdschunderlager ... ... und da sind wir Rucksack ohne Handy, ... ... da wurde ich noch drauf eingegangen, ... ... vierzehn Tage ... ... mit Kompass und Karte ... ... durch die Wildnis.

01:22:05: Und wir haben alles dabei gehabt und ... ... sehr militärisch war.

01:22:09: Also du bist acht Stunden da gewandert ... ... und am nächsten Tag ... ... also du bist in der Nacht aufgewacht, ... ... weil du dich bewegt hast, ... ... weil du so eine starke Muskelkarte hattest ... ... und du musst du konstiger ... ... aber nächsten Tag weiter ... ... und da geht nicht, gibt's nicht.

01:22:20: Da ist jeder, ... ... sagen wir an seine Grenzen getrieben worden.

01:22:23: Du wohnst als ... ... die war dreizehn oder zwölf, ... ... hast du schon zwanzig Kilo auf dem Rücken ... ... und man schießt dann Berghochneber ... ... an die Sechzehnjährigen, ... ... aber du denkst dir drüber nach, ... ... und du musst einfach hoch, ... ... es gibt nicht, dass du nähten kannst.

01:22:34: Und immer, wenn du so Punkte überwunden hast, dann war es immer extrem erfüllt.

01:22:38: Oder du wennst dann halt halbtodkörperlich im Schlafsack legst und dann die Selbstwirksamkeit.

01:22:47: Da fahre ich extrem cool.

01:22:53: Bei allen, die bei den Pfadfenern bei waren, hat es immer ein Wettkämpfer gegeben, so Liegestützenwettkampf und so.

01:23:00: Jeder hat sich extrem gefeiert, diese Messungen.

01:23:04: Das machen, ich hab das als unglaublich genial.

01:23:07: Das meinte ich mit Ausbildung fürs Leben.

01:23:09: Das bildet dich fürs Leben aus.

01:23:12: Auch Grenzen überschreiten, auch mal weitermachen, wenn man nicht mehr weiter kann.

01:23:18: Was nur in einem Punkt gefährlich ist, wenn du in den Burnout gehst, machst oftmals viel zu viel und zu lang.

01:23:24: Aber ich sag jetzt mal diese Selbstwirksamkeit, von der du gesprochen hast.

01:23:27: ... zu erleben und auch zu ... ... ja, zu sehen, ... ... was wir Menschen eigentlich ... ... oder zu was wir Menschen eigentlich ... ... in der Lage sind, ... ... was wir alles reißen können.

01:23:37: Ich glaube, das ist toll ... ... zu sehen, was ich alles kann, ... ... wenn ich will.

01:23:42: Ja, weil ich habe mir dann ... ... zumindest war das bei mir ... ... in meinem Leben das Learning quasi ... ... ich muss leisten.

01:23:48: Und dann wie fuck ... ... wenn ich was leiste, ... ... es wurscht, weil es ja sowieso egal ist.

01:23:53: Ich kriege immer auf die Mütze.

01:23:55: Das ist ja egal, was ich mache.

01:23:56: Das reicht nicht.

01:23:57: Und dann war das schlecht.

01:23:58: Und dann wieder die Erfahrung zu machen, das ist eigentlich echt geil.

01:24:04: Überleistung, etc.

01:24:05: Die andere keine Hunde, aber die Selbstwirksamkeit zu spüren.

01:24:09: Das finde ich immer wieder Wahnsinn.

01:24:11: Wenn ich bei mir schaue, die coolsten Momente, das war immer sowas.

01:24:20: Keine Ahnung, wo... ... wo ich mich wirklich überwinden muss.

01:24:23: Also zum Beispiel ... ... lange Auto fahren oder ... ... bin ... ... bosshaft mal einfach extrem ungern.

01:24:30: Also zum Beispiel ... ... ich habe ja mal ... ... bis vor zwei Jahren ... ... jede Sauna selbst ausgeliefert.

01:24:35: Das gesagt.

01:24:36: Ja, und das ist ... ... noch Berlin fahren ... ... und das ist am fünften Stock ... ... die Sauna hoch tragen ... ... und dann ist ... Die ganzen Bretter

01:24:43: auch ... ...

01:24:43: die Sauna aufbauen ... ... und das alleine, weil ... ... das war halt damals nur alleine.

01:24:46: Klar, ihr habt ja nicht ... ... nur hier um die Ecke.

01:24:49: Und dann überall.

01:24:49: Ja, ja.

01:24:50: Und dann stehst du am Samstag und drei Uhr auf und denkst, ich will zu mir oder ich komplett verarschen.

01:24:56: Und dann kommst du aber zu Hause an und dann denkst du ... ... war zwar scheiße und extrem schwierig, aber ... hat sich gelohnt.

01:25:04: ... als fucking did it.

01:25:05: Ja, ja, ja.

01:25:05: Und das war, das finde ich immer wieder, das finde ich ultra-genial.

01:25:10: Ja, kennst du Dr.

01:25:12: Joe Dispenser?

01:25:13: Ja.

01:25:13: Ja.

01:25:14: Also für alle, die ihn nicht kennen, er ist ... Nicht nur ein super cooler Typ, sondern er gibt Seminare, wo die Leute aus der ganzen Welt hinkommen.

01:25:24: Er ist aber auch auf der ganzen Welt unterwegs.

01:25:26: Er ist ein Arzt, der ist dreifach studierter Neurowissenschaftler und arbeitet ganz, ganz viel mit Meditationen, sorgt dafür, dass du in den Retreats, die er gibt, die meistens so eine Woche sind, wieder zurückkommst zu der Persönlichkeit, in der die Themen, die du gerade hast, ob es jetzt Krankheit ist oder nicht, die von dir abfallen, indem du die Persönlichkeit sozusagen wieder woanders hinschiffst, so mal grob gesagt.

01:25:57: Also was ich so interessant finde, ist das bei den Seminaren.

01:26:02: Und da sind teilweise tausend bis zweitausend Leute, dass er ganz viele Jahre, ich glaube jetzt geht's nicht mehr, weil die so groß geworden sind, aber ganz viele Jahre eine Sache gemacht hat.

01:26:11: Er hat die Leute mitten während dem Seminar rausgezogen aus seinem theoretischen Unterricht, hat die mit seinem Team in Gruppen eingeteilt und hat die zu Challenges fahren lassen, also an einem Haus runterlaufen, von einer hohen Plattform springen, in den Kletterpark gehen und üben, auch sozusagen wieder Vertrauen in den Körper zu finden.

01:26:37: Und das fand ich so interessant, dass jemand, ich meine, mit dem arbeiten die größten Unis der Welt zusammen.

01:26:44: Dr.

01:26:44: Charles Spencer, für die Leute, die näht wissen, das ist ein heftiger Frick, die eure Motorradunfall gehabt hat.

01:26:48: Ja, genau.

01:26:48: Da hat sie sein Wirbelsäule zerstört und vor den allen Ärzten wurde ihm gesagt, er ist für sein Leben lang Querschnittsgelehrend und Rollstuhlfahrer.

01:26:56: Er hat dann mit seinen Gedanken die Wirbelsäule zusammengebaut.

01:27:03: Oder sagen wir mal.

01:27:05: sich vorgestellt, wie es sich seine Wirbel zusammen setzen und wie der Aufbau sein muss.

01:27:10: Genau, er hat gesagt, warte mal kurz, wenn es eine perfekte Intelligenz gibt, aus der wir entstehen, die uns so gebaut hat, dann muss ich doch mit dieser perfekten Intelligenz Selbstheilungskräfte aktivieren können, wenn ich zu ihr Kontakt aufnehme.

01:27:26: Und hat darüber über Meditation angefangen, im Bewusstsein zu arbeiten, um seine Wirbelsäule wieder neu zu strukturieren.

01:27:33: Genau.

01:27:34: Und das hat er ganz erfolgreich geschafft, weil er sitzt nicht mehr in Rollstuhl.

01:27:38: Genau.

01:27:38: Deswegen spannend, was du sagst, da ist eben eher, wo Fui mental und mit Meditation arbeitet.

01:27:44: Sagen wir mal, er ist körperlicher.

01:27:46: Genau,

01:27:46: er holt die Leute wirklich.

01:27:48: Also du bist dann halt einen halben Tag nicht im Seminar.

01:27:51: Und ich war bei mehreren, also ich war bei insgesamt sieben Seminaren von ihm und dreimal bei den Challenges dabei.

01:27:57: Und er macht auch viel Vertrauensübungen.

01:27:59: Also wo du dich sozusagen bist erhöht, stehst ein paar ... Du stehst auf ein paar Stufen höher und lässt dich in den Netz fallen von den Leuten, die mit dir im Team sind, die das Netz halten.

01:28:09: Also ganz viel wieder so ein bisschen zurück in Basics, in Körper spüren.

01:28:17: Und das finde ich so interessant.

01:28:19: Zu dem, was wir jetzt auch schon besprochen haben, dass dieses, was du auch mit den Pfadfindern gesagt hast, das ist ja genau dasselbe.

01:28:26: Oder auch dieses, ich fahre nach Berlin, ich mach die Sauna, ich fahre da um drei Uhr nach zehn, ich fahre zurück.

01:28:32: Ich bin selbst wirksam, mein Körper kann das.

01:28:36: Ich kann weiter am Berg hochlaufen, auch wenn ich schon nicht mehr kann.

01:28:39: Ich schaff das, dass ich nach Berlin vor den Auftrag erledige.

01:28:44: Das sind meine Fähigkeiten.

01:28:46: Und ich glaube, dass das ein großer Schritt zur persönlichen Heilung ist, vom Psyche und Körper, sich wieder als wirksam zu erleben.

01:28:57: Absolut.

01:28:58: Deswegen hab ich's erzählt jetzt mit dem Traum.

01:29:00: Ich finde das auch spannend, weil ich habe mir die Frage gestellt.

01:29:03: Ich habe mir so Sachen aufgeschrieben, beruflich, was ich erreichen möchte.

01:29:09: Ja.

01:29:09: Und dann sagst du, okay.

01:29:12: Ich mag Wohnungen in München haben, wo ich schön drin wohne, dann mag ich ein Auto haben, dann mag ich ein Büro in München haben, dann mag ich eine richtig schöne Manufaktur, dann mag ich die Bereiche, die mir im Unternehmen ... Sag mal, ich nicht liegen, wo ich nicht gut drin bin und wo ich auch nicht mag, dass ich die abgeben kann und jemanden der's mag.

01:29:38: Dann, wenn du Assistentin hast, dass du nicht mehr deine E-Mails und das alles machen musst.

01:29:42: Und dann, wenn du das alles hast, dann ist es vorbei.

01:29:44: Irgendwie habe ich mir das jetzt vor Weihnachten gedacht.

01:29:48: So, jetzt hast du alles.

01:29:51: Sag mal, von null zu eins ist ja immer genial.

01:29:54: Ja, jetzt habe ich das erreicht, was ich wollte.

01:29:56: Genau.

01:29:58: Und jetzt.

01:30:00: Das war für mich spannend.

01:30:02: Und dann habe ich mich eben zurückgehend.

01:30:04: Deswegen finde ich es spannend, was du vorhin gesagt hast.

01:30:07: Was waren das, was ich mir gedacht habe?

01:30:09: Eure eben wunschlos glücklich.

01:30:11: Ja.

01:30:12: Und das war tatsächlich bei den Pfadfinderlagern.

01:30:17: Ach, und?

01:30:19: Schau.

01:30:19: Selbstwirksam.

01:30:20: Ja.

01:30:21: Und zwar, du hast kein Handy, du hast keine äußerlichen Reise, sondern ... Du hast halt die Berge und so und andere Themen, aber du befass die mit ganz banalen Sachen wie zum Beispiel, wenn du lagerst, dass du nicht vor Hunden gejagt wirst oder von Bären und so Geschichten halt und dass du die Waschen kunst und sind ganz basic und so.

01:30:48: natürliche Hürden, wie zum Beispiel, wenn du in Norwegen bist, dass du davor als Eis aufhaust, dass du die da drin waschen kannst.

01:30:57: Du hast total wenig Reize im Außen.

01:31:00: Und es war unglaublich genial.

01:31:03: Und da habe ich mir dann, sag ich mal, bemerkt, dass mehr ist eigentlich nicht mehr, sondern weniger.

01:31:13: Weniger ist mehr.

01:31:14: Es ist interessant.

01:31:16: Das ist ja auch im Prinzip des Gesichter.

01:31:19: Meditation, weshalb ich Meditation so liebe, ist dieser Gedanke, schalt den Lärm der Welt auf Pause.

01:31:26: Weil da, wo du in der Pause bist oder vielleicht sogar in der Lehre deiner Gedanken, die nicht zwingend sein musst, das ist nicht das Ziel der Meditation, aber die kann kommen mit der Übung, da entsteht so unfassbar viel kreative Energie.

01:31:43: Also du kriegst... Du kommst aus einer Meditation und dir geht's besser als vorher.

01:31:47: Warum?

01:31:48: Weil du einfach mal dir selber Raum gegeben hast und dir selber die Möglichkeit gegeben hast, kreativ wieder denken zu können.

01:31:58: Und auch ist es total interessant.

01:32:02: Ich glaube, dass das Leben in vielerlei Hinsicht so anspruchsvoll ist, dass wir das gar nicht verarbeitet kriegen.

01:32:10: Was alles passiert an einem Tag.

01:32:12: Und wenn ich jetzt merke, ich meditiere am Abend und meditieren stellt man sich immer so auf eine ganz bestimmte Art und Weise.

01:32:20: Oh, man sitzt da irgendwo rum, hat die Hände in einer gewissen Haltung.

01:32:23: Das ist es gar nicht.

01:32:24: So ist es eigentlich ein kurzer Moment von Stille, in dem du einfach nichts machst und wo du dann da sitzt und wie deine Hände sind.

01:32:30: Das ist relativ wurscht.

01:32:31: Hauptsache, du fühlst dich wohl und es ist bequem.

01:32:34: Du kannst auch im Bett meditieren.

01:32:36: Das sehe ich ganz unkompliziert, auch wenn viele was anderes sagen, weil man dann halt gleich einschläft.

01:32:41: Man kann das schon machen.

01:32:44: Aber ich glaube, dass das, was dann da hochkommt an belastenden Gedanken, wo viele Leute sagen, ich kann nicht meditieren, weil ich werde dann zu Tode gedacht.

01:32:53: Oder ich denke mich dann zu Tode.

01:32:55: Das sind aber die Gedanken, die eigentlich gesehen werden wollen, die dich sonst nachts wachhalten oder über den Tag belasten.

01:33:03: Und wenn die in der Meditation kommen und gleichzeitig wieder ziehen dürfen, weil du weißt, wie es geht mit Gedanken, umzugehen in der Meditation.

01:33:10: Dann hast du dich maximal entlastet.

01:33:14: Und dann kannst du anders schlafen.

01:33:16: Oder du kannst, wenn du in der Früh meditierst und dir fällt sofort ein, was du heute alles beim Einkaufen brauchst.

01:33:22: Das ist das, was dich über den Tag mehrfach beschäftigen würde, was du aber gar nicht brauchst.

01:33:30: Sondern wenn du es einmal hast hochkommen lassen, vielleicht schreibst du es kurz auf, ist es weg.

01:33:35: Jetzt hast du mehr kreativen Raum für andere Dinge.

01:33:38: Und deswegen bin ich auch so ein Fan von Mediation.

01:33:40: Deswegen bin ich so ein Fan von Dr.

01:33:41: Jodes Penser geworden auch, weil er halt sagt, Meditation und dieses, er geht ja davon aus, dass wir gewisse Energiezentren haben.

01:33:49: Manche Leute nennen sie Schakren.

01:33:52: Wenn du mit deinen Energiezentren gut bist und zum Beispiel die schweren Emotionen wie Trauer, Wut, Schmerz, Scham, das liegt alles in den unteren Energiezentren.

01:34:02: Und wenn du die auf eine gewisse Art und Weise ansteuerst, wirst du entspannter und freier.

01:34:07: Und das macht aber in ganz vielerlei Hinsicht oft Natur.

01:34:11: Also dieses, was du sagst, die schönste Zeit war die Zeit bei den Pfadfindern, das ja ganz viel, wo du deine Sinne einsetzen musst.

01:34:21: Und das ist Achtsamkeit.

01:34:22: Am Ende ist Achtsamkeit ja nur der Fokus auf die Sinne.

01:34:25: So wenn du keine Ablenkung hast, durch Handy etc.

01:34:29: und die Welt und andere tausend Sachen, die wir täglich erleben.

01:34:35: Und du bist in der Natur und du bist eigentlich fokussiert auf deine Sinne, dann hast du ja ganz viel entspannende, achtsame Momente.

01:34:41: Und ich kann mir vorstellen, wenn ich dir so zuhör, dass das der Grund auch war, wieso es dir da so gut ging.

01:34:49: Absolut, ja.

01:34:50: Das war, weil ich hab mir dann auch die Frage gestellt, sind wir für dich eigentlich ausgelegt?

01:34:57: Also ich zum Beispiel, der bei dir wahrscheinlich nicht anders sei, du kriegst über zwei Hundert WhatsApps am Tag.

01:35:03: Ja.

01:35:04: Bei mir sind es viele Sprachnachrichten.

01:35:06: Ich krieg schon manchmal vierzig Sprachnachrichten an einem Tag.

01:35:09: Und ich krieg viele WhatsApps auch, ja.

01:35:12: Und du hast andauend, kriegst du Nachrichten, dann hast du lauter Dinge, die dir in den Kopf durchgehen.

01:35:19: Es laufen vierzehn Projekte.

01:35:22: Nebenbei, du hast Probleme, die du unternehmen solltest, Lieferprobleme und alles, wo du parallel bewältigen musst.

01:35:32: Und was ich so cool gefunden habe, oder jetzt hat er nach wie vor, ich glaube, ich werde es dieses Jahr wieder machen.

01:35:38: Du wohnst, da wandern bist, du bist körperlich, du zerstörst dir da wirklich.

01:35:43: Also du nicht zerstören, sondern du bist am Ende einfach richtig fertig, sodass du...

01:35:47: Du gehst an deine Grenzen?

01:35:48: Du gehst an deine Grenzen und... Wobei es nicht einmal in die Grenzen gehen muss, aber du wirst acht Stunden wandern.

01:35:55: Das

01:35:55: ist anstrengend.

01:35:56: Ja, ist anstrengend.

01:35:57: Und dann, sag ich mal, haust du dich nur in kalten Fluss und während du wandern gehst, das war immer, dann kämen immer auf dem Weg, da die ganzen Gedanken alles hoch und du bist dann noch so absolut klar.

01:36:12: Und dann schlafst du nur unter freien Hümmeln und herrst die Naturgeräusche.

01:36:18: Das ist wahnsinnig erdend.

01:36:19: Und für mich fuhi erholsamer, wie so fünf Sterne Luxusurlaub.

01:36:24: Und da, ähm, dass die Borddinge rauszunehmen, teilweise oder bei mir jetzt in meinem Fall, fuhi sinnvoll ist, wie wir was dazuzugeben.

01:36:36: Es ist so spannend, dass du das sagst, weil das hört sich auch so, also ich hab das ja mit der Achtsamkeit gesagt, mit den Sinne einsetzen, mit dem Hören, was du gerade gesagt hast, aber hört sich auch so an nach Gehmeditation, ne?

01:36:47: Und ... Und jetzt wieder der Relate zum Dr.

01:36:50: Joe Despensa.

01:36:51: Wo heilen die Menschen am allermeisten in seinen Seminaren bei den Walking Meditations draußen?

01:36:58: Das heißt, die größten Durchbrüche, weil der hat Leute, die stehen aus dem Rollstuhl auf, Leute, die kommen blind, können wieder sehen.

01:37:04: Und das glaubt man immer nicht.

01:37:06: Weil man denkt immer so, ja, so ein Messias, so ein Quatsch.

01:37:08: Das kann man immer nicht glauben, aber es ist tatsächlich die Wahrheit.

01:37:12: Deswegen forschen ja die größten Unis der Welt mit ihm, weil sie sagen, vielen Dank.

01:37:16: Weil sie sagen, hey, wie kommt der dazu, dass die Leute da solche Erfahrungen machen und so krass sich verändern und heilen von den schlimmsten Krankheiten der Welt?

01:37:26: Also wirklich, wir reden von Krebs, wir reden von der MS, wir reden von teilweise unheilbaren Situationen oder Situationen, wo die Medizin schon nicht mehr weiß, was sie machen soll.

01:37:37: Und die Leute gehen in die Walking Meditations, laufen in ihrem neuen Ich.

01:37:44: durch den Park mit zwei tausend anderen Menschen und kommen zurück und sind anders.

01:37:50: Und das, glaube ich, das, was du sagst, das ist da so viel Wahrheit drin, dass auch der Unterschied zwischen Wandern und fünf Sterne, Luxushotel oder, ich glaube, beides ist schön, aber es ist halt dieses Erdende, ist halt, glaube ich, dass so sind wir Menschen auch ein bisschen gebaut.

01:38:07: Wir brauchen das.

01:38:09: Ja, also ich glaube auch die Einfachheit in den Ganzen, also wenn du auf so Lager bist, dann bist du total im Moment.

01:38:18: Das heißt, du gehst da oder den Hügel hoch, du schaust auf den Weg, du schaust, dass du ganz bleibst und so.

01:38:24: Und die Probleme, die du hast, sind ganz banal.

01:38:27: wie du essen, B, wo du waschen, dann musst du mit der Hand deine Sachen waschen.

01:38:31: Und du beschäftigst dich mit solchen Sachen, also quasi Dinge, die direkt vor dir legen.

01:38:35: Und nee, die muss dem E-Mail beantworten, die muss den Anruf noch machen, das muss ich noch erledigen.

01:38:41: Und nächste Woche muss ich schauen, dass für das alles vorbereitet ist.

01:38:46: Du bist wirklich viel da.

01:38:49: Mit Olli, das waren vierzig Jungs in einem Bus.

01:38:53: In, sag ich mal, siebener Gruppen oder achter Gruppen eingeteilt, wo dann immer Wasuppe war, wie bei Militär die Aufteilung.

01:39:01: Und hast sie quasi in dem organisiert und mit Kartonkompost durchgeschlagen.

01:39:05: Und das war am Abend mit Lagerfeuer, mit Singen und total ... ... junge Jungs, die einfach sich fetzen.

01:39:15: Ja, cool.

01:39:15: Und lauter Schmarrn miteinander machen.

01:39:18: Also was wir da für Geschichten erfunden haben, das ist Wahnsinn.

01:39:21: Aber dies habe ich mega cool gefunden, jetzt habe ich mich da zurück zu erinnern, dass

01:39:30: du,

01:39:33: dass diese echt eine der schönsten Zeiten war.

01:39:35: Also dass, ich habe mir zum Beispiel, sag ich mal, erwartet, dass dies, wenn du dies alles hast, weil das war, wir kämen ja auch, sag ich mal, ... der Tendenzielle aus sehr großen Herausforderungen.

01:39:50: Und wenn du dir dann denkst, ... ... wenn du das als bewältigt hast, ... ... dann muss Magic sein.

01:39:55: Und dann merkst du, okay, ... ... das ist eigentlich echt unspektakulär.

01:39:58: Und, also ... ... du wohnst von Null zu Eins, ... ... ist mega, aber ... ... die Sabid sagen wir zu erleben, ... ... musst du jetzt von Eins zu Hundert gehen, ... ... also quasi Verzehnfachung.

01:40:08: Und du wohnst ... ... mit Korrauto hast, ... ... und dann hast du Auto, ... ... das ist von Null zu Eins, ... ... dann sagst du geil, ... ... ich habe Auto und Komfort auch noch B fahren.

01:40:16: Und damit sagst du, okay, Wohnung, du hast dir das alles, das geht nur noch anders.

01:40:22: Oder vielleicht ... Es ist ja ... Und das ... Eigentlich die Grundeinstelle.

01:40:28: Das war für mich jetzt ein echt faszinierendes Zeuerleben.

01:40:32: Ja.

01:40:33: Ja, das ... Also, das glaube ich.

01:40:35: Und das auch.

01:40:36: Ich find's total schön, dass du es geteilt hast, weil ... Am Ende sind das ... Wenn man – das habe ich ja vorhin gesagt – geht zurück, wohin, wo es dir mal sehr gut ging, was waren da deine Schlüssel?

01:40:48: Und am Ende hast du ja jetzt das genannt, wo mit wir eigentlich basismäßig ausgestattet sind, nämlich wir haben mehrere Sinne, sehen, hören, schmecken und so weiter, die dafür sorgen können, dass es uns gut geht, je nachdem, was wir anschauen, anhören und so weiter, fühlen.

01:41:06: Oder im Gegenteil, über die wir uns auch krank machen können.

01:41:10: weil wir die falschen Sachen permanent hören, weil wir die falschen Sachen permanent sehen, weil wir keine Berührung, keine Nähe mehr kriegen.

01:41:16: Und insofern ist das Konzept der Achtsamkeit, finde ich, so wahnsinnig wertvoll.

01:41:20: Das hast du ja auch beschrieben.

01:41:22: zu dieses, du bist im Moment.

01:41:24: Du bist in der Gegenwart, du bist nur beschäftigt mit im Moment zu sein.

01:41:29: Und ich glaube, dass das schon was ist, was wir die wenigsten Menschen setzen sich bewusst hin.

01:41:39: und nehmen sich bewusst Zeit.

01:41:40: Jetzt bin nur ich dran, jetzt ist nur meine Tasse Tee.

01:41:44: Ich hab neulich eine Klientin von mir, die mittlerweile auch eine Freundin ist.

01:41:49: Die hat neulich ein Post gemacht, den fand ich so cool.

01:41:51: Der hat natürlich einige Leute erst mal, glaub ich, getriggert.

01:41:54: Der hieß, wir sollten alle wieder rauchen.

01:41:57: Dann hab ich den gelesen, nach mir.

01:41:58: Hä?

01:41:59: Wir sollten alle wieder rauchen.

01:42:00: Liebe Evelyn, schöne Grüße an dich an der Stelle.

01:42:05: Und ... Der Post zielte aber darauf ab, dass sie gesagt hat, hey, ein Raucher, das ist zwar nicht gut, was der macht Nikotin-mäßig für seine Lunge, aber was Raucher machen, ist, sie nehmen sich mehr Pausen.

01:42:18: Und viele Leute, die aufhören zu rauchen, sind dadurch nachher umso gestresster, weil jetzt fehlt ihnen nicht nur das Nikotin, sondern es fehlen ihnen die Rauchpausen.

01:42:27: Und deswegen sind viele Raucher entspannter als blödsichts anhört insgesamt.

01:42:33: Weil sie viel mehr Pausen in den Alltag bauen.

01:42:35: Das fand ich so einen interessanten Post und Gedanken zu sagen, was machen den Raucher, was vielleicht sogar förderlich sein könnte, wenn wir mal die Zigarette weglassen.

01:42:47: Die nehmen sich Pausen.

01:42:49: Es ist nicht so, dass ich sage, wir sollen alle wieder rauchen.

01:42:51: Aber die Pausen nehmen

01:42:52: wir.

01:42:53: Aber der Gedanke, sich mal rauszuziehen und eine Pause zu nehmen, der ist gut.

01:42:58: Also ... Ich habe bei mir bemerkt, ich habe es ein bisschen auf die Spitze getrieben.

01:43:02: Ich habe mir die Challenges gesteckt, weil was machst du, wenn du quasi auslieferst und fast fünf Stunden irgendwo hin?

01:43:11: Ich habe dann beim Aufbau das gestoppt und ich wollte immer meine vorherige Zeit schlagen.

01:43:15: Oh, wow.

01:43:16: Und so was.

01:43:17: Und wirklich Gaukup-Haus und dann so schnell wie möglich und dann bei Google Maps so viel Zeit reinfahren wie geht.

01:43:23: Und das ist aber cool.

01:43:26: War das nicht stressig?

01:43:27: Doch, aber es war mega cool, sagen wir mal, die Sauna so schnell aufzubauen, wie es irgendwie geht.

01:43:34: Und das war quasi so ein Challenge.

01:43:35: und das ist cool, dass da die Mitarbeiter, die haben das jetzt, die liefern das jetzt jetzt so weiter aus, die haben mir das nicht geglaubt, dass ich die Sauna so schnell aufbaue.

01:43:43: Aber das Pausen nehmen, das haben wir jetzt gelernt.

01:43:47: So eine mega gute Idee, das einzubauen.

01:43:51: Und beim Sport merke ich das.

01:43:54: Weil beim Sport machst du eine Pause?

01:43:57: Sport ist für mich die Pause für alle.

01:44:00: Also bei Unternehmern, was sind die größten Probleme, wo es Unternehmer haben, die zu dir kommen?

01:44:08: Das ist so unterschiedlich.

01:44:10: Also viele haben große Gehlsverhandlungen, die sie führen müssen, wo sie sich darauf vorbereiten wollen.

01:44:19: Aber auch Mitarbeiter Themen.

01:44:21: Also wirklich so Führungsthemen.

01:44:26: Und natürlich, eins weiter gedacht,

01:44:30: Stress

01:44:31: steht eigentlich über allem.

01:44:32: Also dieses, ich mach wenig Pausen, ich gebe Vollgas, ich arbeite, arbeite, arbeite, arbeite und dadurch bin ich irgendwann so gestresst, dass ich gar nicht mehr die Leistung bringen kann, die ich eigentlich bringen würde.

01:44:49: Also, ich glaub, Stressthemen hab ich schon viele.

01:44:52: Was empfüllst du denn, wie gehst du bei so was vor?

01:44:57: Ich stell meistens die Frage, was willst du?

01:45:00: Das ist ganz interessant, wenn du, egal, welchen Menschen die Frage stellst, was willst du denn, sagen die meisten Leute, weiß ich nicht.

01:45:05: Ist ganz interessant.

01:45:07: Oder sie sagen dir, was sie nicht mehr wollen.

01:45:09: Ja, ich will auf keinen Fall mehr das.

01:45:11: Und ich will, dass es aufhört, das.

01:45:13: Okay, was willst du?

01:45:15: Ja, ich will eigentlich nicht mehr das.

01:45:18: Okay.

01:45:19: Was willst du denn stattdessen?

01:45:20: Ja, ich hätte es gern leichter.

01:45:21: Ich hätte gern mehr Ruhe.

01:45:23: Ich hätte gern mehr Freiheit.

01:45:24: Und ich würde gerne viele sagen, ich würde gerne wieder leben.

01:45:28: Ich würde gern glücklich erleben.

01:45:30: So, weil die halt in diesem Hamsterrad, in dem unternehmerischen Hamsterrad laufen, viele auch Verpflichtungen einfach versuchen und aufrecht zu erhalten.

01:45:40: Wenn man eine gewisse Erfolg hat, will man auch nicht mehr unerfolgreich werden.

01:45:45: Was rate ich denen, erst mal sich damit zu verbinden, was gerade für sie, wenn sie das nicht mehr wollen, was sie stattdessen wollen und wie sie jetzt dahin kommen können?

01:45:55: Also, wenn einer sagt, das ist mir zu anstrengend und ich hätte es gerne entspannter, was bräuchts du denn dazu?

01:46:03: Also, wie musst du auch denken, fühlen und handeln?

01:46:05: Es ist ja nicht nur Willensstärke, es ist so ein Konstrukt, die funktioniert meistens abends nicht mehr.

01:46:11: Warum scheitern die?

01:46:13: oder wann scheitern die meisten Diäten, die scheitern abends, weil das willensstärkekonto, das du den ganzen Tag hattest, um irgendwie noch zu sagen, nee, das esse ich jetzt nicht, oder ich mein, das ist am Abend aufgebraucht, und dann bist du halt doch die Schokolade, oder die, keine Ahnung, das Brot, das du normal nicht gegessen hättest.

01:46:32: Also als Beispiel.

01:46:34: Mit willensstärke allein kommt man tendenziell nicht so gut voran in der Veränderung.

01:46:41: Was rate ich denen?

01:46:44: Was willst du und wie musst du anders denken, fühlen und handeln?

01:46:49: Nicht nur handeln willensstärke, nicht nur denken, sondern was sind den Gefühle, die du brauchst, damit du da rauskommst, damit du in der Veränderung eintreten kannst.

01:46:59: Und wenn man das genau hat, auch aufgeschrieben, das wird dann viel leichter.

01:47:03: Also ich rate den sich erst mal damit auseinanderzusetzen.

01:47:07: Das ist eine mega Frage, was willst du oder wozu man was macht.

01:47:13: Also du hast bewusst werden, vor dem Status quo oder was ist, dies notieren, dann wie soll es sein, dann mit dem du sagst Willenstärkekonto, das war es wahrscheinlich, jetzt werden dann Strukturen erarbeitet, wie zum Beispiel, du wirst, wenn du abends heimkommst um neunzehn Uhr und da liegt der Schokolade, dass du schwach werden wirst, das war es, schau dir das Schokolade ein, zum

01:47:40: Beispiel.

01:47:42: Oder aber auch Thema Süchte.

01:47:46: Ich bin kein Coach für Alkohol und so weiter, aber es gibt ja davor Süchte.

01:47:51: Es gibt Reisesucht, es gibt Handysucht, es gibt so unfassbar viele, es gibt Konsumsucht, es gibt so unfassbar viele Süchte da draußen.

01:48:00: Und die bringen dich ja immer dahin, warum hast du die denn?

01:48:04: Die hast du, weil du was Bestimmtes willst.

01:48:06: Also zum Beispiel, ich fahrte selber ... Wie ich sehr jung war, ich hab von meinen Eltern erzählt, die waren sehr klammernd und sehr anhänglich, also hab ich eine Reisesucht entwickelt.

01:48:15: Das heißt, ich hab immer versucht, wegzukommen, weil, wenn ich weg war, musste ich nicht zum Sonntagmittagessen gehen.

01:48:21: Oder ich musste nicht mit denen telefonieren, ich war weg.

01:48:25: Damals war das mit den Handys noch nicht so.

01:48:27: Das war sehr angenehm, im Ausland hat mich keiner angerufen, ich hatte meine Ruhe.

01:48:31: So mein Coach hat natürlich gesagt, ja, äh ... Du kannst ja jetzt, du wirst ja armen.

01:48:35: außerdem, wenn du immer nur reißt, aber du kannst ja auch nicht immer so flüchten, das ist ja eine Flucht.

01:48:40: Und dann hat sie gesagt, wie kannst du denn, was kannst du denn machen, damit du hier sein kannst, ohne das Gefühl zu haben, du musst dich irgendwie schützen, du musst wegfahren.

01:48:49: Und dann musste ich natürlich mit meinen Eltern reden und mich dem Problem darunter stellen.

01:48:54: Also das heißt, was ist der, was ist das, der Ursprung deines Problems?

01:49:00: Wenn jemand sagt, ich will nicht mehr das.

01:49:03: Was ist der Ursprung?

01:49:04: Warum willst du das nicht?

01:49:05: Was liegt da drunter?

01:49:06: Weil ich mich macht es verrückt, wenn ich immer für alle da sein muss.

01:49:12: Ganz egal, was ist der Ursprung?

01:49:14: Was willst du stattdessen lieber?

01:49:17: Und wie kannst du es erreichen?

01:49:18: Was würde dir helfen?

01:49:21: Und dann Mini-Steps.

01:49:25: Das ist mega.

01:49:27: Danke.

01:49:27: Ich glaube, dass du es auch schon ganz oft gemacht hast und da draußen die meisten Leute auch wissen, was ich meine.

01:49:31: Aber man vergegenwärtigt sich das dann oft

01:49:34: nicht.

01:49:34: Ja, und ich glaube, es gibt ja auch im Gesundheitssegment, es gibt tausend verschiedene Dinge und vielleicht sind davor neunhundertneunzeiger sehr, sehr gut.

01:49:43: Aber das Wichtigste ist ja bei allen die Umsetzung.

01:49:46: Du musst das machen.

01:49:48: Es ist immer wieder schön, das zu hören, daran erinnern zu werden und dann, sag ich mal, bei sich zu implementieren.

01:49:56: Ja, weil das, was dir hilft, hilft nicht mir zwingend.

01:49:59: Deswegen kann ich dir auch keinen Ratschlag geben.

01:50:01: Aber ich kann dich fragen.

01:50:02: Deswegen ist die Frage, was willst du?

01:50:05: Das Entscheidende an dem Wort ist du.

01:50:08: Nicht wollen, das ist das eine.

01:50:10: Aber wir können alles, was wir wollen.

01:50:13: Der kann nicht wohnt in der Willnisstraße, sage ich immer.

01:50:17: Alles, was ich will, kann ich.

01:50:19: Aber ich muss mir erst mal klar werden, was will ich denn?

01:50:23: Ich.

01:50:24: Nicht, was will ... mein Partner für mich.

01:50:27: Was wollen meine Kinder?

01:50:29: Was willst du?

01:50:30: Was will dein Bruder von dir?

01:50:33: Sondern ... was will ich?

01:50:36: Wie will ich leben?

01:50:36: Es ist eine mega spannende Frage.

01:50:41: Und ... auch teilweise schwierig.

01:50:44: Ja.

01:50:44: Teilweise sehr, sehr schwierig.

01:50:46: Ich weiß, das hat sie paradox, aber ich hab mir die Frage gestellt, wo ich beruflich machen muss.

01:50:52: Als Fünfzehnzehnte jähriger, keine Ahnung, warum, aber ich wusste wirklich nicht, was ich machen wollte.

01:50:57: Und die Leute um mich herum, ja, ich werde es, ich mach das.

01:51:01: Und ich war immer so, wow, du hast was, was du willst.

01:51:06: Wie Bock hat die zu wissen, was ich will?

01:51:11: Schwierige Frage auch, ja.

01:51:12: Und ich kann das, also witzig, da haben wir eine totale Parallele wieder.

01:51:16: Ich wollte ja immer selbstständig sein, das wusste ich.

01:51:19: Also immerhin wusste ich das.

01:51:21: Aber ja, und jetzt?

01:51:23: Wo mit denn?

01:51:24: Also, weißt du so, das wusste ich nicht.

01:51:27: Ja.

01:51:27: Und das hat mich kaputt gemacht, gefühlt, weil ich immer ... Ich hab mich dann aufgearbeitet, mich angestellt.

01:51:33: Ich fand Marketing interessant, ich fand BWL interessant, dann hab ich mich anstellen lassen, dann hab ich gemerkt, das ist alles ganz nett.

01:51:40: Aber das ist nicht das, was ich will.

01:51:43: Ich wusste also, was will ich?

01:51:45: Zumindest im Ansatz.

01:51:47: Manchmal weiß man gar nicht, was man will.

01:51:49: Das ist auch okay, dann kann man ein bisschen drüber nachdenken.

01:51:52: Was empfiehlst du jetzt zum Beispiel angenommen?

01:51:55: Du hast jetzt jemanden, der sagt, ich weiß eigentlich gar nicht, was ich beruflich machen will.

01:51:59: Ich bin jetzt in irgendeiner Anstellung oder bei einer Firma und wie finde ich raus, was ich will?

01:52:05: Ich habe das oft.

01:52:06: Ich bin sogar im Studium bei meiner Professorin, bei der ich Diplomarbeit geschrieben habe, am Ende gewesen mit einem Workshop.

01:52:15: Der hieß Vision Zukunft.

01:52:17: Wo will ich hin und was muss ich dafür wissen können und tun?

01:52:20: Weil es fängt ja schon als junger Mensch an, wie du sagst, fifteen, sechzehn, hat's keine Ahnung, andere schon.

01:52:28: Ganz, ganz schön ist, wenn du über die Frage gehst, was fällt mir leicht?

01:52:34: Also, was in meinem Leben könnte ich stundenlang tun?

01:52:38: Also du kannst jetzt bei dir, könnte man zum Beispiel fragen können, du sagst, ich könnte stundenlang, wann, ich könnte in der Tatur sein.

01:52:44: Ah, okay, warum, was ist denn da?

01:52:47: Ja, da fühle ich mich so und so und so und so.

01:52:48: Und glaubst du, dass das was wärm und was du aufs berufliche übertragen könntest?

01:52:53: Würdest du dich gerne mit Natur beschäftigen, zum Beispiel?

01:52:57: Würdest du gerne in irgendeiner Form beruflich mit deinen Sinnen arbeiten?

01:53:02: I don't know.

01:53:02: So, dann kann man da lang gehen.

01:53:05: Also es geht eigentlich am besten über die Frage, was fällt dir leicht?

01:53:08: Und wenn viele können übrigens auch das nicht beantworten, also gerade junge Menschen, dann kann man sagen, frag mal deinen Umfeld.

01:53:15: Was die sagen, was dir leicht fällt.

01:53:17: Frag mal zehn Leute, die du kennst.

01:53:18: Kannst du auch einen vierzigjährigen Mann fragen, oder vierzigjährige Frau.

01:53:22: Jetzt können wir mal fragen.

01:53:23: So, war's in den letzten zwanzig Jahren, hast du besonders gern gemacht.

01:53:27: Ich hab wahnsinnig gerne, ich zum Beispiel, hab immer gerne zugehört, meinen Freundinnen.

01:53:33: Oder wenn Leute Probleme hatten, dann hab ich gerne mit denen darüber geredet und Anteil genommen.

01:53:37: Das heißt, ich bin da, wo ich bin total gut aufgehoben.

01:53:41: Mhm.

01:53:42: Mir mega, mega cool.

01:53:44: So.

01:53:44: Also was geht mir leicht vor der Hand?

01:53:46: Ja, ich glaube, dass wir alle irgendwelche Talente, Stärken, Fähigkeiten mit auf die...

01:53:52: Absolut.

01:53:53: Wir alle haben auch nur mit unserer Geburt den absoluten Daseinsberechtigungsplatz und wir haben hidden Talents alle, die wir zum Wohl von uns und auch der Gesellschaft sicher einsetzen können.

01:54:09: Und es kann auch übrigens ganz viele verschiedene Sachen sein.

01:54:12: Meistens können wir nicht nur eine Sache gut.

01:54:14: Sondern wir können oft viele Sachen gut.

01:54:16: Ich zum Beispiel habe über den Laden gelernt, wenn ich eine Sache kann, ist es verkaufen.

01:54:20: Ich kann auch unfassbar gut verhandeln.

01:54:22: Ich wollte auch mal Verhandlungsagent werden.

01:54:24: Ich glaube, das hätte ich mega gemacht.

01:54:27: Aber es ist, mich erfüllt das, was ich jetzt mache mehr.

01:54:31: So dieses Lernen erfüllt mich extrem.

01:54:34: Aber ich glaube, wir alle haben, wir hätten verschiedene Karrieren, die wir machen könnten, wenn wir lernen, uns zuzuwenden und uns zu vertrauen und an uns zu glauben.

01:54:44: Ja, ja, also es ist echt rund um spannendes Thema.

01:54:54: Ich habe mir zwar nachgedacht, wie du gesagt hast, Verhandlungen.

01:54:58: Es ist echt ... Es ist spannend, weil wir jetzt auch bei uns im Unternehmen die Sachen aufgeteilt haben und es gibt ... Es gibt echt immer wieder herausfordernd, wo du echt schon gefestigt sein musst.

01:55:16: Also, crazy, crazy.

01:55:23: Wir haben ja bei uns erarbeitet, dass wir Familienunternehmen sind.

01:55:26: Du hast auch gesagt zum Beispiel, wenn jetzt Unternehmen oft vor große Verhandlungen stehen.

01:55:32: Wahrscheinlich hilfst du denen dann einzuordnen, um zu verstehen, was sie eigentlich wollen.

01:55:37: oder sagen wir mal die... die Fundamente, worauf die Entscheidungen resultieren, besser zu verstehen?

01:55:48: Ja, also auch sicher zu werden in der Gesprächsführung.

01:55:50: Psychologische Gesprächsführung bei Verhandlungen ist super wichtig.

01:55:54: Aber gleichzeitig auch diese Gewinnermentalität.

01:55:59: Also sprich geht es darum, dass einer gewinnt, aber wenn es einen Gewinner gibt, gibt es einen Verlierer.

01:56:04: So wie kannst du eine Verhandlung mit den Zielen, die du hast, führen im Sinne aller?

01:56:10: Wie kannst du auch die Verhandlungen so führen, dass der andere auch nichtses mal noch gerne Geschäfte mit dir macht, dass du einen guten Abdruck hinterlässt?

01:56:20: Weil man sieht sich immer zweimal im Leben, du kannst ja verhandeln und du hast den besten Preis und der andere schaut schlecht raus.

01:56:27: Ja, ich glaube, das kommt immer zurück.

01:56:29: Also bei unserer Philosophie, dass jeder Partei gewinnen muss.

01:56:34: Genau, aber das ist mal eine Grundbasis.

01:56:36: Was für eine Basis schaffst du, mit der du in diese Verhandlung überhaupt reingehst?

01:56:39: Mit welcher inneren Haltung gehst du da rein?

01:56:43: Willst du was durchdrücken und durchsetzen oder willst du einen Raum schaffen, in dem es möglich ist, ein gutes Sparring zu machen mit jemandem?

01:56:53: Das ist das eine, wo ich die Leute dann unterstütze.

01:56:57: Und das andere ist natürlich, wie du sagst, was sind denn meine Ziele und warum, damit du auch stark bist?

01:57:03: In der Verhandlung, damit du genau weißt, warum will ich das?

01:57:06: Was treibt mich an?

01:57:07: Und dann bist du ein starker Verhandlungspartner.

01:57:10: Ja, die sind ja oft ganz verschiedene Themen.

01:57:14: Also zum Beispiel das letzte Mal, das war ein sehr hartes Segment, sind zwei, sagen wir mal, hohe Tiere zu uns geflogen.

01:57:26: aus, sagen wir, zwei verschiedenen Ländern.

01:57:28: Und beide von denen haben Unternehmen aufgebaut, die es mehrere Milliarden Umsatz im Jahr macht.

01:57:36: Die wollten bei uns einsteigen.

01:57:37: Investoren.

01:57:38: Investoren.

01:57:39: Und die sind so gut und mit so vielen Wassern

01:57:42: gewaschen.

01:57:43: Und da haben wir uns dann auch, wir haben dann ganz klar gesagt, nein, wobei, also, das ist, das sind richtig gut Sande.

01:57:52: Und das... Das sind so Sachen, da zum Beispiel haben wir uns auch, man sagt mal, Hilfe vor Außenkort, um die Situation besser zu verstehen.

01:58:01: Da zum Beispiel haben wir dann bemerkt, wir sind vor der Identität hier, ein Familienunternehmen.

01:58:06: Wir wollen das

01:58:07: bleiben.

01:58:08: Und wir wollen das bleiben.

01:58:09: Ja, sehr gut.

01:58:10: Und wir sind vor Start-up oder irgendwie sowas, wo wir hochtreiben wollen und dann verkaufen, sodass wir uns Sinn macht.

01:58:20: Und das war... Danke dir, na.

01:58:22: Ja, das ist unglaublich Wahnsinn, wenn jemand, sagen wir mal, ein Bude aufbaut hat, die mehrere Milliarden Euro Umsatz macht, der ist ja jetzt mit allem gewaschen worden.

01:58:31: Ja, ja, klar.

01:58:33: Da muss man gefestigt sein.

01:58:34: Und der hat

01:58:34: auch gute Berater.

01:58:35: Der hat extrem gute Berater.

01:58:36: Ja, genau.

01:58:37: Also, die waren richtig gut.

01:58:40: Spannend.

01:58:40: Wir kämen gar nicht zu allen Themen.

01:58:42: Ich glaube, wir reden jetzt, dass ihr schon seid.

01:58:44: Ich weiß gar nicht.

01:58:45: Aber ich glaube, wir müssen aufhören.

01:58:47: Also, es müssen die Leute nicht so viel anhören.

01:58:49: Aber wir können ja ... Ich war in vielen Podcasts mehrmals wegen verschiedenen Themen.

01:58:53: Ich kann gerne noch mal wiederkommen.

01:58:55: Ja, bei dir ist ja auch so, dass du Kinderwunsch mit dem bist, du reingekommen.

01:59:01: Dieses, glaub ich, nur spannendes Thema.

01:59:03: können wir die Zuhörer kommentieren, ob sowas spannend ist oder ...

01:59:08: Unerfüllter Kinderwunsch, der sich dann hoffentlich noch erfüllt, ja.

01:59:13: Ähm ... Das ist ein Zufallsprodukt geworden oder gewesen, weil ich selber jahrelang nicht schwanger geworden bin.

01:59:24: Am Ende haben wir herausgefunden, dass ich einfach schlicht organisch verschlossene Eileiter hatte, was man ändern kann und auch operieren kann.

01:59:32: Und ich habe mich aber dann in dem Zusammenhang mit allem auseinandergesetzt, sowohl psychisch als auch geist.

01:59:38: Dadurch bin ich zur Meditation auch gekommen.

01:59:41: weil ich nicht schwanger geworden bin und ich sehr viele Existenzängste hatte, weil ich so das Gefühl hatte, hey, ich bin eine Frau.

01:59:49: Ich bin als Frau auf die Welt gekommen.

01:59:50: Es müsste doch irgendwie selbstverständlich sein, dass ich auch Kinder kriegen kann.

01:59:54: Ich habe ja ein Körper dafür gemacht.

01:59:57: Und es war für mich, das habe ich nicht zusammengebracht.

02:00:00: So, ich brauche und geht es nicht.

02:00:02: Und dann habe ich mich in dem kompletten Thema sehr gut beschäftigt, auch mit Künstlerbefrutung, wirklich alles.

02:00:10: ... auch angeschaut und ... ... nachdem ich dann irgendwann rausgefunden habe ... ... oder im Kinder- und Zentrum rausgefunden wurde ... ... hier in München, dass die Eileiter zu sind ... ... und ich dann irgendwann schwanger war, ... ... habe ich ... ... so ein gutes Verständnis für Frauen gehabt ... ... und Paare, denen das passiert.

02:00:33: Weil du das komplett durch ... Weil

02:00:35: ich es komplett durch habe ... ... und sogar Happy End.

02:00:38: dass ich das magisch angezogen habe, dass Leute mit, die zu Coaching gekommen sind.

02:00:42: Auf einmal kamen Leute mit Kinderwunschthemen.

02:00:44: Wie hätte ich die Tür aufgemacht?

02:00:47: Ich habe es aber überhaupt gar keiner erzählt.

02:00:49: Und dann habe ich das so mitgecoached.

02:00:51: Und dann hat sich das aber rumgesprochen.

02:00:53: Und irgendwann kamen große Firmen mit sehr vielen Mitarbeitern die halbe Firma gefühlt zu mir zum Coaching, weil sie alle Kinderwunschthemen hatten.

02:01:03: Das ist super interessant.

02:01:05: Und dann bin ich... Kinderwunsch-Coach auch geworden.

02:01:07: Und das habe ich immer mitgemacht, so lange, bis ich halt zeitlich das nicht mehr geschafft habe.

02:01:13: Jetzt habe ich ein Buch geschrieben.

02:01:15: Das habe ich letztes Jahr rausgebracht im Umandervalag.

02:01:19: Das heißt, der Weg zu deinem Wunschkind beginnt bei dir.

02:01:23: Wo kann man das kaufen?

02:01:24: Amazon.

02:01:25: Amazon.

02:01:26: Alexandra Schuck eingeben und ...

02:01:29: Das können wir ja unten verlinken unter dem Podcast und man kann bei dir eine Coaching Ausbildung machen.

02:01:35: Wie läuft es, wenn ihr jetzt sagt, hey, ich möchte eine Coaching Ausbildung gar nicht einmal um, sage mal, Coach zu werden, sondern einfach nur, um mich besser zu verstehen.

02:01:44: Da gibt es beispielsweise nicht viele Leute, die zu dir kommen und sagen, wie es bei dir eben war.

02:01:49: Du möchtest dich besser verstehen, deswegen machst du eine Coaching-Ausbildung oder du möchtest tatsächlich Coach werden?

02:01:54: Genau, also du durchläufst immer den kompletten Prozess, sodass du am Ende wirklich Coach bist.

02:01:59: Du hast auch eine Prüfung am Ende, eine mündliche und eine praktische.

02:02:03: Aber die allermeisten Menschen machen das, also um die Fünfzig Prozent der angemeldeten machen es nur für sich.

02:02:11: Und die anderen Fünfzig Prozent ungefähr machen es, um Coach zu werden.

02:02:15: Ganz spannend ist das.

02:02:16: dann ganz viele, die ... Einfach nur für sich da waren oft die besten Coaches werden, weil sie ohne Druck und entspannter dran gehen und dann ganz tolle Erfahrungen machen und richtig gut coachen auch.

02:02:29: Das ist ganz interessant.

02:02:31: Es wären wirklich auch viele Coach danach und auch viele sind sehr erfolgreich geworden.

02:02:37: Und wie läuft das?

02:02:39: Am Ende ist es so, dass wir im Moment noch die Leute vorher mit mir oder mit meiner Co-Do-Zenten reden.

02:02:47: Wenn Sie die Ausbildung machen wollen und wir gucken, hast du es zusammen?

02:02:50: Wenn ich die richtige Ausbilderin für denjenigen kann, kann ich das, was der möchte, geben.

02:02:57: Und rückwärts auch, glaube ich, dass ich zu jemanden zum Coach ausbilden kann.

02:03:04: Und dann sind nicht so viele Voraussetzungen nötig.

02:03:07: Aber eins wäre gut, nämlich, dass du Menschen gerne magst und dass du auch gerne dich deine eigenen ... ... Thematik deiner eigenen Vergangenheit, ... ... deinem eigenen Leben stellen willst.

02:03:17: Das ist so eine ... ... Coaching-Ausbildung, ... ... ist am Ende eine Reise zu sich selbst.

02:03:21: Und das klopfen wir kurz ... ... in einem ... ... Vorgespräch ab und dann ... ... kann man sich eigentlich anmelden.

02:03:27: Okay,

02:03:28: das heißt ... ... man geht auf der Di-Website

02:03:30: ... ... Alexandra

02:03:31: Schack ... ... mit CK.

02:03:33: Genau.

02:03:34: Und dann kann man da einen Termin vereinbaren.

02:03:36: Da steht

02:03:36: auch Ausbildung, genau, dann schreibst du eine E-Mail und dann kannst du deine Telefonung am Amg-Rufen zurück oder wir schreiben die zurück.

02:03:42: Das

02:03:42: heißt, jeder, der die Ausbildung machen möchte, muss einmal vorhin mit euch reden, um ob zu checken, ob das vor beiden Seiten herpasst.

02:03:51: Und dann beginnt die zwölfmonatärige Ausbildung wahrscheinlich mit Online-Modulen und gibt's

02:03:58: live?

02:03:58: Alles live.

02:03:59: Wir haben jetzt sehr viele Anfragen gekriegt, meine Ausbildung auch von meinem Verlag online darzustellen.

02:04:06: Ich hab mich dagegen entschieden, weil ich glaube, dass wir vor allem viel online sind und mir offline sein sollten.

02:04:14: Sondern schreib ich.

02:04:15: Persönlicher Ausbildung ist es aber auch ein... Eine unfassbare Reise, ein ganz intensives Jahr.

02:04:22: Natürlich kann ich es auch online.

02:04:23: Wir hatten Corona, da habe ich mal in dem Jahr eine Ausbildung in zwei Modulen online machen müssen.

02:04:31: Das war überhaupt kein Thema.

02:04:32: Bei uns kann man auch, wenn man krank ist, sich per Zoom dazu schalten.

02:04:36: Die Gruppe hat einen großen Effekt

02:04:38: auf dich.

02:04:39: Die Erfahrung mit den anderen, die persönlichen Übungen, die sind einfach unbezahlbar.

02:04:43: Und das möchte ich nicht aufgeben.

02:04:44: Deswegen mach ich's noch so, wie's ist.

02:04:47: Okay, mega cool.

02:04:48: Und die Ausbildung findet in München statt?

02:04:51: Ja, meistens im Süden von München-Grünwald, zum Beispiel, kommt immer drauf an.

02:04:58: Während Corona haben wir sie mehr in der Stadt gehabt, weil's schwer war, Hotels zu kriegen und Plätze.

02:05:03: Aber ...

02:05:05: im Raum München, einfach nur das.

02:05:07: Leute, die jetzt aus Berlin oder Mallorca

02:05:08: ... Ja, genau, mehr Raum München

02:05:10: drücken.

02:05:11: Das ist vollkommen recht.

02:05:13: Und ... okay.

02:05:15: Live vor Ort, im Raum München gibt's irgendwann ein Startdatum, das prädestiniert ist.

02:05:22: Meistens starten wir im Herbst oder im Frühjahr.

02:05:25: Ich mach eigentlich eine Ausbildung pro Jahr.

02:05:28: Jetzt hatte ich so viele Anfragen, dass ich so viele Leute vertrüsten musste.

02:05:33: dass ich letztes Jahr zum ersten Mal zwei Ausbildungen gemacht habe.

02:05:36: Dieses Jahr wird es wohl auch so ausschauen, dass ich zwei Ausbildungen mache.

02:05:41: Genau, die nächste wird irgendwann jetzt im Sommer oder Herbst starten.

02:05:44: Im Sommer oder Herbst.

02:05:46: Das heißt, man sollte, wem man das machen möchte, sich bei dir bis zu welchen Zeitpunkt melden.

02:05:52: Ja, also wir werden jetzt wahrscheinlich die Anmeldung in ein paar Wochen öffnen.

02:05:57: Also gerne, wenn man es hört, einfach melden.

02:06:00: Okay, das heißt, auf die Webseite gehen, eindragen und dann kommen wir mit dir gesprochen.

02:06:05: Wunderbar.

02:06:06: Dann, Alexandra, Alex.

02:06:08: Alles gut.

02:06:10: Ich denke, noch so viele Themen auf den Dingen, wo wir gar nicht darauf eingegangen sind.

02:06:16: Aber es hat mich mega gefreut.

02:06:19: Ich glaube, wir müssen eine zweite Folge machen.

02:06:22: Wir haben noch ein paar Fragen und ein paar Themen, wo wir gerne eine Kernbohrung machen.

02:06:27: Aha,

02:06:27: Kernbohrung, okay.

02:06:29: Vielen Dank für deine Zeit

02:06:31: und danke,

02:06:32: dass du hier im Podcast warst.

02:06:33: Vielen, vielen Dank.

02:06:34: Es hat mich wahnsinnig gefreut.

02:06:36: Danke an alle da draußen für eure Aufmerksamkeit und gerne Feedback.

02:06:39: Wenn ihr irgendwas wissen wollt oder wir freuen uns echt immer über Anfragen oder über E-Mails.

02:06:46: Und danke an euch Jungs, ihr seid einfach cool.

02:06:49: Danke.

02:06:50: Das war's mit dieser Folge vom Halleluja-Podcast.

02:06:53: Wir hören uns nächste Woche.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.