Long Covid, Wärme, Bewusstsein: Was Manuel Cortez heute wirklich gesund hält
Shownotes
„Ich habe gelernt, dass Regeneration mit Bewusstsein beginnt, nicht mit Medikamenten.“
Schauspieler und Mentaltrainer Manuel Cortez spricht offen über seine schwerste Zeit: eine Corona-Erkrankung, die ihn fast das Leben gekostet hätte und den langen Weg zurück zu Energie, Klarheit und innerer Stärke.
Was du in dieser Folge erfährst:
- Wie Manuel Cortez Long-Covid ohne Intubation überstand
- Warum Entgiftung & Schwitzen zentrale Bausteine seiner Heilung waren
- Wieso Kälte und Infrarot-Wärme gemeinsam wirken
- Wie mentale Arbeit körperliche Regeneration beschleunigt
- Warum Selbstverantwortung der Schlüssel zu Gesundheit ist
Mehr zu Manuel Cortez Webseite: https://freigeist.world/ Instagram: https://www.instagram.com/dercortez/?hl=de
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00:00:00: Ja, also, mein letzter, wirklich großer, körperlicher oder gesundheitlicher Einschritt in meinem Leben war im Jahr zwölfundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:00:29: Haben wir eine Strategie, die wirklich im Alltag integriert ist?
00:00:34: Willkommen zu einer neuen Folge im Halleluja-Podcast.
00:00:38: Unsere Mission ist deine Gesundheit.
00:00:41: Viel Spaß mit dieser Folge.
00:00:47: Manuel Cortez, Schauspieler, vielleicht mal du ganz kurz dich selbst vorstellen, du hast einen intensiven Arbeitsalltag, sitzt hier, wir waren hier gerade unten bei der Sauna, wir haben uns hier Karriere kennengelernt, vielleicht musst du dich ganz kurz vorstellen, Ein Eindruck bekommen von dem, wer du bist.
00:01:02: Wenn man dich nicht eh schon kennt.
00:01:03: Ja, wenn man mich nicht kennt.
00:01:04: Aber wer hat es mal nicht kennen sollen?
00:01:06: Ich bin Schauspieler seit den fünfundzwanzig Jahren in Deutschland, Moderator, Entertainer.
00:01:09: Ich habe viel in den Medien, in Filmen, in Shows, in eigenen Sendungen gearbeitet.
00:01:15: Ich bin seit über fünfzehn Jahren Hypnosiscoach.
00:01:18: Ich bin Mentaltrainer.
00:01:19: Ich bin Autor, Buchautor von diversen Büchern.
00:01:23: Und mache mit meiner Frau zusammen die Shiseidi.
00:01:26: Das ist ein großes Frauennetzwerk mit mehreren großen Festivellen und Retreats im Jahr.
00:01:30: Mega.
00:01:32: Wir geht es um Gesundheit.
00:01:33: Wir haben gerade schon gesprochen über deinen gesundheitlichen Weg, dein Erlebnis.
00:01:39: Vielleicht Muxleron mit kurz einsteigen, zwanzig, einundzwanzig.
00:01:42: Was war da?
00:01:42: Ja, also mein letzter wirklich großer körperlicher oder gesundheitlicher Einschnitt in meinem Leben war zwanzig.
00:01:48: Da bin ich sehr schwer an Corona erkrankt.
00:01:51: Lack auf der Intensivstation.
00:01:52: Und ja, hätte das ganze Fass nicht geschafft.
00:01:55: Ich hatte eine schwere Lungenzündung, hatte nur noch ... ... nur noch ... ... twenty-fünf Prozent Lungvolumen.
00:01:59: Also meine Lunge war so stark von der Infektion befallen, ... ... dass das Gewebe ... ... kollabiert ist sozusagen oder eingefallen ist und damit auch kein Sauerstoff mehr aufnehmen konnte, ... ... obwohl er extern von außen zugegeben wurde.
00:02:11: Und da ich aber um die Kurzfassung zu packen, ... ... nicht transportfähig war ... ... und ich, da wo ich lag ... keine Intubierung, also keine Ex, also ...
00:02:20: Wie gesagt, Gott sei Dank.
00:02:21: Gott sei Dank.
00:02:22: Dann hätte man mich nach Barcelona bringen müssen.
00:02:24: Im Nachhinein, weil heute weiß man, dass die Intubierung für viele der Patienten das Todesurteil war, weil überintubriert wurde.
00:02:31: Und damit eigentlich das Organversagen der eigentliche Todesgrund war, hätte gar nichts stattfinden müssen.
00:02:38: Ich bin mir sicher, das ist ein hochemotionales Thema für Physiö.
00:02:42: Definitiv.
00:02:43: Null, muss man ... Muss man einfach sagen, wenn man die Protokolle, die dann eben genau gefahren wurden und empfohlen wurden von der WHO und Kokaree, wenn die empfohlen wurden, genau das Protokoll ist passiert X, mit Sauerstoffvolumen zinkt und Sauerstoffsättigung, jetzt machen wir eben dieses Protokoll.
00:03:03: Und das waren öffentliche Protokolle, zu denen die Krankenhäusern wirklich mehr oder weniger gezwungen wurden.
00:03:09: Also das heißt es gar nicht mal, um mit einem Ernst Ärzten zu schulden, aber Nichtsdestotrotz war deine Erfahrung im Nachhinein, muss man sagen, Gott sei Dank, weil ihr es war, so wie du sagst.
00:03:19: Ja, es ist halt immer, ich sag mal so, ich mach da keine Diskussion auch, weil da gibt es so viele Sichtweisen und so viele Streitpunkte und so viele Dinge, die halt nicht gut gelaufen sind.
00:03:28: Wir hatten einfach auch noch nie so eine Pandemie vorher gehabt.
00:03:32: Und ich zeig ungern immer mit dem Finger auf jemand richtig oder falsch.
00:03:37: Ich bin nicht in der Position gewesen, zu entscheiden, was Tausende Millionen von Menschen zu machen haben.
00:03:41: Ich denke, da hätte man einiges in der Kommunikation, in der Klarheit, in der Transparenz, in den wissenschaftlichen Aspekten besser machen können.
00:03:48: Ich sage für mich, ich bin froh, dass ich den Verlauf hatte, wie ich ihn hatte.
00:03:52: Ich komme selbstständig wieder auf die Beine ohne Intubierung.
00:03:56: Trotz alledem hat mich das sehr viel Zeit, sehr viel Kraft gekostet.
00:03:59: Und vor allem hat mich im Nachhinein eher eigentlich das Long Covid, also die Spätfolgen davon begleitet.
00:04:05: Denn die reine Erkrankung habe ich so nach einem halben, dreiviertel Jahr okay überstanden.
00:04:10: Und dann fing mit einem Abstand irgendwann das Long Covid an.
00:04:14: Und das ist auch nicht neu.
00:04:14: Das gibt's medizinisch auch schon länger von Infektionskrankheiten.
00:04:17: Nur durch die Häufigkeit, die es jetzt auftreten, ist es zum Thema geworden.
00:04:21: Und da es, sag ich, medizinisch nicht so krass viel Forschung zugab, musste man halt selber sehr viel machen.
00:04:27: Und das hab ich gemacht.
00:04:28: Ich hab mich mit allen möglichen Themen von Höhentraining, also von Sauerstofftraining, über Infusionen, über Kälteterapien, bin in Kältekammern gegangen und Wechselbäder und natürlich auch viel das Schwitzen, also das Entgiften.
00:04:43: man auch, dass die Spikeproteine oder die Redeproduktion der Spikeproteine größtzeit auch im Darm stattfinden und dadurch ist die Darmgesundheit ein extrem großes Thema, ist sie sowieso.
00:04:52: Also unabhängig von den Spikeproteinen ist die Darmgesundheit das Grundelement.
00:04:58: zu der Gesundheit.
00:04:59: Und ich musste mich einfach damit beschäftigen und dadurch bin ich jetzt gezwungenermaßen in bestimmten Bereichen einfach sehr gebildet, sehr erfahren, weil ich mich einfach immer so trial and error.
00:05:10: Was hat funktioniert?
00:05:11: Bei mir das nicht okay, kann ich weglassen, aber okay, die Infusion haben mich am Anfang total krass.
00:05:17: Erst mal über Wasser gehalten, aber das war nicht von Dauer.
00:05:19: Ich wusste zweimal, ich kann mich jetzt damit pushen.
00:05:21: Aber wenn die Infusion wieder nachlässt oder so, ich kann es nicht von alleine reproduzieren.
00:05:26: Also war das immer nur so, okay, somit schalte ich mich stabil.
00:05:28: Aber wie werde ich langfristig wirklich fit?
00:05:31: Was ich sagen muss, was mir krass geholfen hat, ist auch das Eisbaden.
00:05:34: Ich hab nicht viel Eis gebadet, sondern am Anfang eigentlich nur eiskalt geduscht.
00:05:36: Und das wirklich jeden Tag dann angefangen mit Wechsel, heiß und kalt, weil ich durch Blutungsstörungen hatte in den Beinen.
00:05:43: Und auch das Schwitzen.
00:05:44: Also regelmäßiges Entgiften, damit diese Toxinen und einfach die Übersäuerungen alles nicht so überhand nimmt.
00:05:50: Wir wissen, ein saureres Umfeld ist natürlich Paradebeispiel für jegliche Entwicklung von Krankheiten, vor allem für Entzündungen.
00:05:56: Und da Corona-Entzündungen im Körper auswirkt, Gerade in der Zelle muss du halt gucken, dass du den Körper möglichst, möglichst badisch hältst.
00:06:06: Und da ist natürlich, sagen wir mal, schwitzen und Ägypten ein ganz, ganz großes Thema gewesen.
00:06:09: Verstanden, verstanden.
00:06:11: Du warst ja wirklich, dies war eine Art Tutterfahrung.
00:06:15: Du hast es vorher kurz erwähnt, du warst ja mehrere Wochen intensiv.
00:06:21: Die Ärzte haben dich kurz darauf hingewiesen, hey.
00:06:24: Manuel, wenn das irgendwie besser wäre zu ungefähr, brauchst du kurz einen Kontakt hier, damit wenn du bewusstlos wirst oder ins Koma fällst, damit wir wissen, wie wir kontaktieren sollen.
00:06:34: Wie, ob du das jetzt kennengelernt bist, du bist weit weg davon, du hast eine enorme Energie.
00:06:40: Und jetzt...
00:06:40: Hätte ich mal früher erleben sollen.
00:06:43: Okay,
00:06:43: gut, das ist das alte Niveau.
00:06:45: Aber wirklich enorm.
00:06:47: Und damit mich jetzt interessieren, wir haben es eh schon kurz angesprochen.
00:06:51: Das ging dann los, eben Long Covid, du hast jetzt auch genannt, diese chronische Erschöpfung.
00:06:56: Ich kenne auch wirklich einige in meinem Umfeld, die ja genauso, das waren ... Wirklich junge, fitte Menschen.
00:07:01: Ja,
00:07:01: mein ganzes Krankenabteil war voll mit Fußballern, jungen, sportlichen Männern.
00:07:05: Und es war gerade bei mir die Beta-Variante, die sehr stark Männern, man weiß nicht, warum, Männer zwischen thirty-fünfundvierzig Sportler erwischt hat.
00:07:12: Also es ging vor allem auf die Lunge.
00:07:14: Klar, das ist so ein Zell, es geht in die Zelle und die erste große, wirklich das größte Gewebe, was wir natürlich sofort haben beim Eintritt des Erregers, ist die Lunge.
00:07:25: Corona ist kein Lungenvirus, sondern es ist ein Zellvirus.
00:07:29: Und der setzt sich natürlich auf alle Erste.
00:07:30: Gewebe ist die Lunge.
00:07:32: Deswegen ging es zu diesem Zeitpunkt so stark auf die Lungen.
00:07:35: Hat sich dann ja später auch verändert.
00:07:36: Also später, wo die Main-Syntome gar nicht mal um den Lungenzündung.
00:07:40: Das waren dann andere Themen.
00:07:41: Aber gerade diese Variante, die ich erwischt hatte, ging halt ganz stark auf die Lunge und ganz stark auf fitte, sportliche Männer.
00:07:47: Bevor ich so Corona hatte, ich glaube, ich hab mit dem Team den Triedelungen Mainz für das Ende der Fernsehgarten gewonnen.
00:07:56: Mit Schwimmen, Radfahren und Rennen.
00:07:59: Und ich war topfit.
00:08:01: Ich war wirklich topfit.
00:08:02: Ich war, glaube ich, in der größten und fittesten Phase meines Lebens.
00:08:05: Und danach kam halt so eine Keule.
00:08:07: Und das war vielleicht auch ein bisschen ... Ja, so Hochmut kommt vor dem Fall.
00:08:12: Ich war jetzt kein Corona-Gegner oder Leugner oder in irgendeiner Form, da ist mir alles egal.
00:08:15: Wir haben uns auch schon geschützt.
00:08:17: Wir haben dann mein Geburtstag, einundzwanzig auf Ibiza gefeiert.
00:08:19: Jeder hat drei Tests die Woche gemacht.
00:08:21: Wir haben ein Haus für uns nur, also nur für die Gäste gebucht.
00:08:24: Jeder ist dann Quarantäne gegangen.
00:08:26: Und trotzdem, obwohl ich drei PCR-Tests die Woche gemacht habe, hat keiner gesehen, dass ich krank war.
00:08:31: Ich bin mit der Krankheit nach Ibiza geflogen und im ersten Tag ist hier ausgebaut
00:08:34: worden.
00:08:35: Also, das war natürlich echt blöd.
00:08:37: Ich hätte aber auch nie erwartet, dass mir das so trifft.
00:08:39: Ich war weder Risikopatient, ich war nicht alt, ich war nicht korkekrank, ich hatte gar nicht.
00:08:43: Ich hatte auch nicht viel Angst vor dem Erreger, weil ich dachte, dann werde ich krank.
00:08:47: Und ich kannte auch nur Leute, die es halt mal zerlegt hatte, die waren mal zwei Wochen auch heftig krank, aber okay, also nichts, wo man sich Gedanken macht.
00:08:54: Und dann kam diese Variante, dann hörte ich schon von Leuten, die Lunge, das ist so krass, die Krankenhäuser mit den Lungen sehr.
00:09:00: Dann kam der Test, ich hatte es, hab mich auch noch immer nicht.
00:09:04: Groß damit Sorge gehabt.
00:09:05: und dann kam das Fieber und hatte ich eine Woche lang über vierzig Fieber.
00:09:09: Das ist aber schon krass, was hier gerade passiert.
00:09:11: Da merkte ich einfach, wie mir das Leben aus dem Körper gesorgt wird.
00:09:13: Und als ich dann, natürlich bist du im Ausland, du willst nicht ins Krankenhaus, dann hatte ich mich dann mal so einen Arzt angerufen, ich musste dann ja gemeldet werden, rief mich der Arzt an, den Spanisch und meinte so, ja, ruhen Sie sich aus, chillen Sie so.
00:09:24: Aber das Einzige ist, wenn Sie keine Luft bekommen.
00:09:27: Egal wie, dann gehen sie ins Krankenhaus.
00:09:29: Ansonsten bleiben sie einfach da liegen, ruhen sie sich aus.
00:09:32: Ich hatte die ganze Zeit dieses Ding im Kopf, wenn ich keinen Luft kriege, und es fing an.
00:09:36: Es wurde wirklich wie so ein Brottenstein auf meiner Brust.
00:09:40: Und dann war es, wenn du auf dem Trocknen ertrinkst.
00:09:45: Da gibt es keinen Sauerstoff mehr, der reinkommt.
00:09:48: Dann wurde ich blau.
00:09:50: Es hat super lang rausgezögert, weil ich nicht ins Krankenhaus wollte.
00:09:53: Dann kam die schon mit Blaulicht und haben die mich gesehen.
00:09:56: Blutsauerstoff getestet und dann sind die aber gerannt, mir mit Maske und dann bin ich da mit Blaulicht ins Krankenhaus.
00:10:04: Und das hat dann echt, das hat echt was gemacht.
00:10:06: Die Zeit am Krankenhaus war heftig und auch dieser Gedanke, okay, die können mir hier nicht mehr helfen.
00:10:11: Also hier gibt's nichts mehr, was wir tun können medizinisch.
00:10:14: Jetzt liegt's an dir, jetzt liegt's am Körper, jetzt liegt's am Meinzeit, jetzt liegt's am Geist, den Körper voll Geist.
00:10:19: Es war sehr oft der schmale Grad zwischen Verzweiflungen.
00:10:22: Du liegst nachts alleine in diesem dunklen Zimmer in so einer Quarantäne.
00:10:25: Niemand kann dich sehen.
00:10:26: Wenn ich doch gestorben wäre, hätte wer meiner Frau und meine Familie je wieder meinen Körper gesehen, weil die mich sofort verbrannt hätten.
00:10:31: Das ist euch ein Schutzgesetz.
00:10:32: Das heißt, die hätten nur noch eine Asche von mir bekommen.
00:10:34: Ich hätte nie wieder jemanden gesehen.
00:10:36: Keiner durfte mich besuchen, niemand.
00:10:38: Quarantäne ist ein, also Intensivstation ist eine Sache.
00:10:41: Solche Quarantäne ist nochmal was ganz anderes.
00:10:43: Und das hat echt ganz viel mit der Psyche gemacht.
00:10:45: Und ich muss ehrlich sagen, wäre mir das gleiche.
00:10:49: war ich mal zehn Jahre früher passiert.
00:10:52: Wer hätte ich da drin, die Todesangst und Panikattacken meines Lebens bekommen?
00:10:56: Und dieser psychische Stress hätte dafür gesorgt, dass mein Körper nicht mehr hätte, sich wehren können.
00:11:00: Dadurch, dass ich aber wirklich professionell gelernt habe, meinen Geist zu fokussieren und Gedanken zu kontrollieren und Orientierung zu finden, wo ich meine Energie hinstecke, konnte ich das schaffen, diese Panik, diese Todesangst, die da hochkommt, so zu kanalisieren, dass ich ruhig bleiben konnte.
00:11:16: Und nur deshalb, da bin ich von ... absolut überzeugt.
00:11:18: durch viel Geistesarbeit, habe ich es geschafft, dann mich so zu beruhigen, dass mein Körper geschafft hat, das zu heilen.
00:11:27: Einfach sagen, okay, ich reduziere die von alleine, die in Zündung, glaube ich, auch Cortison bekommen und alles.
00:11:31: Aber vieles hat ja am Anfang nicht mehr gegriffen.
00:11:34: Und ich habe es geschafft, dass der Körper wenigstens greift.
00:11:37: Und dann, als diese Hürde geschafft war, dann bin ich in die Heilung gekommen, aber das war vorher alles hier.
00:11:42: Wenn ich in die Panik gekommen bin, weiß ich nicht, wie das ausgegangen wäre.
00:11:46: Hört sich so an, als gehst du auch viel um Selbstverantwortung.
00:11:51: Immer.
00:11:51: Und das ist ja auch das, was du dann anschließend immer griffen hast.
00:11:54: Du bist dann aus dieser extremen Situation, aus dieser Todesangst, aus dieser Intensiven im wahrsten Sinne des Wortes Situationen rausgekommen bist.
00:12:04: Hattest dann immer noch das Problem und dann ging's los.
00:12:06: Mit dem eigentlichen Heilungsweg.
00:12:08: Wirst du das wahrgenommen, was waren bei dir?
00:12:11: Also vielleicht ist der eine oder andere hier, der vielleicht auch Long Covid hat, der irgendwie ähnliche Symptome hat.
00:12:18: Du sagst, Herr Alter, das war das erste, wo ich gesagt habe, wow, das würde ich mir selber sagen, in genauer Situation.
00:12:25: Das ist natürlich immer ein bisschen schwierig, weil jeder Körper und jedes Bedürfnis immer anders ist.
00:12:28: Richtig, immer ganz Kavidone.
00:12:30: Aber für mich ist es so, ich habe einfach ganz, also du hast es schon gesagt, Selbstverantwortung.
00:12:35: Und es ist völlig irrelevant, ob ich Long Covid habe, irgendeine andere Form von Erkrankung.
00:12:40: Selbst wenn ich gesund bin und einfach mein Lebenswandel, mein Leben verändern möchte in irgendeiner positiven Art und Weise, liegt es immer grundsätzlich in der eigenen Verantwortung.
00:12:47: Kannst du ganz kurz sagen, was das bedeutet?
00:12:49: Also, selbst Veranstaltungen sind also an der Stelle so ein Basswort.
00:12:53: Weil, was du meinst, ist wahrscheinlich, es gibt offiziell keine Lösung und da musst du mit der Sensation arbeiten und eine Lösung finden.
00:13:04: Ganz genau.
00:13:05: Aber das ist ja mit allem so, ob ich egal welches Hindernis oder welche Hürde Herausforderungen ich habe, die Antwort oder die Lösung beginnt schon, bei der Bereitschaft, sich diesem Thema zu stellen.
00:13:15: Richtig.
00:13:16: Und ja, es hat natürlich auch viel mit geistes Bewusstsein zu tun, denn wenn ich jetzt aufm Status wäre, mein Lebensglück ist nur noch dann wieder erreicht, wenn ich meinen alten Status quo erreiche.
00:13:29: Das bedeutet nur dann, wenn ich die gleiche Leistung, wenn ich der gleiche Mensch wie vor fünf Jahren bin.
00:13:34: Und das ist der Inhalt meines Glücks, dann habe ich verloren.
00:13:37: Denn ob ich jetzt mit Corona oder ohne, wäre ich heute nicht mehr der gleiche wie vor fünf Jahren.
00:13:41: Und wenn wir nicht begreifen, dass Veränderung, Wandel und Anpassung eine der wichtigsten geistigen Fähigkeiten des Menschen ist, dann hätten die Menschen die krassesten Dinge in den fünfzigtausend Jahren Menschheitsgeschichte nicht überlebt.
00:13:54: Menschen haben hunderte von Jahren in Eiszeit gelebt, weil sie sich dem angepasst haben.
00:13:59: Die Völker, die es aber nicht getan haben, die sich dem nicht anpassen konnten.
00:14:03: sind nicht mehr da.
00:14:05: Eine Anpassung ist natürlich auch ein wichtiger Aspekt zur Eigenverantwortung.
00:14:08: A. Was kann ich zur Verbesserung tun?
00:14:10: Was liegt in meiner Verantwortung?
00:14:13: In meiner Selbstfürsorge.
00:14:15: Aber der andere Punkt ist auch, wie kann ich mich geistig auf Veränderungen einstellen, dass der Schattus quo einfach das Normal ist?
00:14:22: Und ich lerne mein Leben in der gleichen Qualität, in der gleichen Intensität und in der gleichen Freude zu führen, ohne dass ich jetzt an die Leistungen und meine Vergangenheit orientiere.
00:14:32: Das machen wir oft, deswegen haben wir Menschen auch so große Probleme, alt zu werden.
00:14:35: Egal, ob sie gesund sind oder nicht.
00:14:36: Und der Körper lässt nach.
00:14:37: Du kannst ihn extrem lange fördern, du kannst ihn sehr lange unterstützen.
00:14:41: Aber Sterben tun mir gut.
00:14:43: Und wenn wir das annehmen, und für mich war der Tod in diesem Moment auch ein ganz klar logischer Aspekt, der da war, der nicht übergehen werden konnte.
00:14:52: Und ich musste mich dem stellen, also auch der Frage der Endlichkeit.
00:14:55: Und na klar, war mein Bedürfnis Leben logisch.
00:14:58: Ich wollte weiterleben, aber ... Es hat mir natürlich auch viele Fragen aufgezeigt.
00:15:03: Bevor wir jetzt ganz kurz, weil wir da wirklich interessieren, wo es genau die Strategie war, also in Richtung Entkiften.
00:15:10: Vielleicht das Sauna, ich weiß nur, ob du die Direkt-Sauna gemacht hast, bei uns geht es ja mehr oder weniger.
00:15:15: Aber in dem Moment, wo du gesagt hast, du hast dir mit der realen Möglichkeit, dass du jetzt stirbst, das ist ja, das ist heftig.
00:15:27: Ja, aber eigentlich total normal.
00:15:30: Und das ist das Kasse, das eigentlich das Einzige, was wir ... Also
00:15:33: inwiefern normal?
00:15:34: Weil normal ist, wir verdrängen die totaste Gesellschaft.
00:15:37: Richtig.
00:15:37: Aber
00:15:38: ist das absolut logische normal?
00:15:40: Nein.
00:15:42: Das Einzige, was wir wirklich müssen, das Einzige, was wir müssen in diesem Leben, ist sterben.
00:15:47: Es gibt nichts, was wir müssen, außer sterben.
00:15:50: Aber das Einzige, was wir wirklich müssen, ist das Einzige, was wir uns nie wirklich bewusst betrachten.
00:15:55: Und damit beginnt ja schon die größte Illusion unseres Ganzen existieren.
00:15:58: Denn die Bedeutung einer Existenz liegt in seiner Endlichkeit.
00:16:02: Wenn wir ewig überlegten, jeder von uns würde immer leben, es würde gar kein Tod geben.
00:16:06: Alles, was wir tun würden, wäre völlig bedeutungslos.
00:16:08: Und das war dann quasi dein Gedankengang, wo du sagst...
00:16:12: Der Erfahrungswert.
00:16:12: gar nicht unbedingt ein rationaler Gedankengang, sondern ein natürlich emotionaler Erfahrungswert.
00:16:18: Denn wenn es wirklich um die essentiellen Dinge geht, also um Leben und Tod, dann wird jeder bestätigen können, alles an... Alltagsproblemen völlig dahingestellt.
00:16:26: Es ist völlig Banane.
00:16:28: Und das Zweite ist, die essentiellen Fragen des Lebens werden gestellt.
00:16:31: Für was lebst du?
00:16:33: Wie möchtest du leben?
00:16:34: Nach welchem Wert willst du leben?
00:16:35: Was sind die Dinge, die du wirklich abstatusquo, wenn es weitergehen sollte, wirklich fürs Leben haben möchtest?
00:16:41: Und ich habe mich mit sehr vielen Dingen auseinandergesetzt und ich habe sehr viele Dinge hinter mir gelassen.
00:16:48: Gedanken, Ziele, Bilder von mir, Egos.
00:16:51: Also lauter so Dinge, die mein Leben sehr lange auch krass geprägt hatten.
00:16:55: Erfolgsmensch höher, schneller, weiter, Bekanntheit und so.
00:16:59: Und die Frage war, for what?
00:17:02: Wofür?
00:17:02: Du bist tot und dann was.
00:17:03: Richtig, genau.
00:17:06: Und das hat mein Leben sehr stark verändert.
00:17:08: Noch mal.
00:17:08: Es gab immer mal wieder so große Einschneidende Momente in meinem Leben.
00:17:11: Aber das letzte große war auf jeden Fall dieses.
00:17:14: Und seitdem lebe ich noch bewusste, und natürlich muss ich es auch, denn mein Körper, nach wie vor, entwickelt sich in diesen Episoden immer wieder zurück.
00:17:23: Also die Spike-Proteine kommen, meine Schübe werden wesentlich geringer als früher.
00:17:28: Und ich kann die mittlerweile auch schon einschätzen und ich weiß immer, wie es mir geht.
00:17:32: Und wann ich wieder ganz besonders in die Entgiftung gehen muss, wann ich wieder darauf achten muss, dass man also generell, aber wenn ich es besonders tun muss, weil ich merke, ah, okay, es bahnt sich wieder eine neue neue Schuhe.
00:17:41: Du hast dein gutes Körperbewusstsein.
00:17:42: Mittlerweile.
00:17:43: Mittlerweile dafür auch, ja.
00:17:44: Verstanden.
00:17:46: Ganz konkret.
00:17:47: Du hast dann begonnen, lang Covid für dich selber, selbst in der Verantwortung.
00:17:52: Du machst es jetzt selber.
00:17:53: Der Arzt sagt mir eher weniger, ich kann nicht helfen, so ungefähr.
00:17:57: Es
00:17:57: gab nicht viel, was es da gab.
00:17:58: Und dann ist die Frage, was hast du dann gemacht?
00:18:00: Du hast vorher schon erwähnt, Eisbaden, Sauna, hast du gesaunt?
00:18:03: Oder hast du sauniert?
00:18:05: Am Anfang nicht, weil ich einfach ... A, das Infrarot, was ihr ja macht, ist sehr viel schonender.
00:18:12: Und das habe ich am Anfang, du hast nicht so viele Infrarotsaunen gehabt.
00:18:15: Ich habe das einfach
00:18:16: über den Weg.
00:18:17: Du hast vorher kurz in der Sauna unten drin.
00:18:18: Ja gut,
00:18:19: ich kenne auch Infrarotsaunen, aber ich mache das mittlerweile einfach wirklich gerne, weil es schneller ist, es effektiver.
00:18:23: Es strengt den Körper nicht ganz so an, wie wenn du den Achtzig, neunzig Grad bist, du erst mal schwitzt, der freuchten Saunen.
00:18:30: Und bei mir am Anfang war das so, ich mache super gerne.
00:18:33: Aber ich war teilweise vom Kreislauf her nicht fit genug.
00:18:36: Das heißt, es hat mich zu sehr angestrengt.
00:18:38: Und weil du dann ja schon auch echt eine ganze Weile drinbleiben musst, bis dieser Effekt kommt, dann bist du lange schwitzt.
00:18:43: Das heißt, ich musste erst wieder ein bisschen fitter werden, bis ich angefangen habe mit Sauna.
00:18:48: Und dann hab ich auch gerne Infarot gemacht, weil ich gemerkt hab, oh, das geht viel schneller.
00:18:52: Ich kann in den fünf Minuten Infarotsauna, das gleich schwitzen, wie ich die fünfzehn Minuten in der langen, in der großen Sauna bin.
00:18:58: Und es hatte nie diesen total ... Also, saune, normal klassische saune hatte auch für mich immer danach so einen KO Effekt.
00:19:05: Richtig,
00:19:05: das ist absolut der Grund, warum.
00:19:07: Also, die ist ... Wenn nur ein Gratzer ist auch so ein Thema, weil unsere Physiker, die sagen mir, ich will nicht sagen, auch ein Gratzer, sondern die sauen auch gar nicht ein Gratzer, sondern es haben Elemente in der Sauna, die strahlen das ab.
00:19:20: Und dann sieht man es an der Temperaturanzeige, aber die Luft selber hat keine Achtzig Grad, wie sonst würde es drinnen verkohlen?
00:19:25: Also jetzt verbränen
00:19:27: wir
00:19:28: das.
00:19:29: Aber abgesehen mal von dem Detail ist es eben so, dass wenn das so warm ist, entgiftet der Körper, durch das es ja Oberflächenwärme ist, von ein bis drei Millimeter an der Haut, drückt mir die Gifse nach innen.
00:19:39: Und dann haben wir eine kurze Vergiftung.
00:19:41: Das ist das, was die Scheiße anfühlt an.
00:19:43: Entschuldigung für das Wort.
00:19:44: Aber anschließend noch den finnischen Saunen.
00:19:46: Und wo ist der Unterschied beim Infrarot?
00:19:47: Der Entgiftungspfad, also vor allem bei uns in der Sauna, bei der Halleluja-Sauna, geht durch die Tiefenwärme, ist der Pfiff entgiftungspfad nach außen.
00:19:56: Und dadurch schiebst du die giftigen Gifte raus und hast halt eben wirklich, also frühstivitalisiert anschließend.
00:20:03: Und erstens dies und zweitens, man schwitzt sehr schnell und ist ohne Aufhaltszeit.
00:20:07: Und du hast eben die sieben Therapienmaßnahmen in der Sauna.
00:20:10: wo du eben sagst, du hast eben nicht nur die Wärme, du musst mal ganz kurz betonen, warum Wärme ich überhaupt spannend wäre.
00:20:17: Also auch als es mit der Kombi von neun Verrotlich von sechshundert bis neunhundert Nanometer, wo sie eben so beliebt ist im Spitzensport mittlerweile, und auch für solche Fälle wie dieses, du hast also Richtung, wo es ganz viel um Regeneration geht, ist aktiviert die Mitochondrien.
00:20:33: Das heißt, die Mitochondrien, Entschuldigung habe ich unter dich gesagt, deine Zellenergie wird mehr.
00:20:40: Und das ist natürlich spannend für alle Prozesse im Körper, unter anderem den Giftung.
00:20:45: Absolut.
00:20:45: Das ist der gewisse Punkt.
00:20:47: Und dann hast du die anderen Therapiemaßnahmen, die das physikalische Ableiten vom künstlichen Strom.
00:20:51: der Körper sind, spannter.
00:20:52: Du hast die Aromatherapie Salztherapie, die Frequenztherapie für Termidemurus.
00:20:56: Und dadurch hast du einen enormen Effekt auf den Körper, der vitalisierend wirkt.
00:21:01: und das große Ding ist, du hast es im Alltag.
00:21:04: Es bedeutet, es geht, wie du es sagst, das wäre eine nächste Frage gewesen.
00:21:09: Wie kriegst du diese Dinge, die du machst in den Alltag rein?
00:21:13: Und was machst du konkret?
00:21:14: Weil unsere Idee wäre, damit ich das kurz formuliere, man muss die Dinge in den Alltag bekommen haben und machen.
00:21:21: Es hilft dir nichts, wenn du das Rudergerät in deinem Ding hast oder in deine Wohnung oder Keller, wie auch immer.
00:21:29: Und du bist dann, das ist, wie wenn du lesen kannst und nicht liest.
00:21:33: Das ist, es nützt dir nichts.
00:21:35: Genau so ist es.
00:21:35: Und wie bekommst du es in den Alltag und was machst du konkret?
00:21:40: Das ist wie mit allem.
00:21:42: Das ist auch mit der Persönlichkeit und der Therapie, mit der Veränderung von Gewohnheiten im Leben.
00:21:47: Du musst anfangen, eigene, selbstgewählte Strategien und Rituale zu kreieren.
00:21:52: Wenn du diese nicht aus einer eigenen Motivation, aus einer eigenen Freude heraus tust, auch natürlich mit einer eigenen Disziplin, dann wird das nicht lange halten.
00:22:00: Und meine Erfahrung ist, es ist irrelevant, ob es jetzt geistige Gewohnheiten sind, Denkmuster oder einfach körperliche Handlungen, ist immer, du brauchst einen höheren, einen tiefer sitzenden Motivationsstrangen, der das Ganze, sag ich mal, antreibt.
00:22:15: Wenn es reine Disziplin ist, also wirklich reine, starre Disziplin, gibt Menschen, die können damit sehr lange arbeiten, aber es ist immer eine bestimmte Form von Strenge, die da drin liegt.
00:22:24: Und jeder Weg braucht mal so, doch, heute mach ich's trotzdem.
00:22:28: Aber die Frage ist, was ist die Kernmotivation?
00:22:32: Und meine Erfahrung ist, dass reine Strenge, also reine Disziplinen alleine für den einen oder anderen reicht, aber die meisten brechen dran, weil es irgendwann ein Kampf gegen dich selbst wird.
00:22:40: Extrem spannender Punkt.
00:22:42: Und wichtig ist dabei, dass du anfängst, natürlich eine höhere Motivation zu haben.
00:22:45: Das heißt, wofür tue ich das?
00:22:46: Was ist meine freudige, emotionale, positive Emotion dahinter?
00:22:51: Du sagst, mein klares Antrieb war, ich möchte wieder laufen können, ich möchte wieder raus in Natur, ich habe vom Fahrradfahren geträumt, ich wollte mich wieder bewegen können.
00:22:59: Also hatte ich eine sehr, sehr starke Motivation, eine Disziplin aus Freude her zu generieren.
00:23:04: Wenn es an deinem Tüch ein bisschen besser geht, lässt das meistens nach.
00:23:07: Also braucht man diese Disziplin und die Fürsorge zu fragen, wofür tue ich Dinge?
00:23:12: Und wie kann ich sie mir spielerisch, freudig in den Alltag integrieren?
00:23:17: Ich habe zum Beispiel angefangen, ich konnte gar keinen Sport machen.
00:23:19: Also bei mir wirklich so, ich habe immer wieder Rückfälle bekommen.
00:23:21: Ich war ein supersportlicher Mensch, dadurch habe ich mich immer an meinem sportlichen Niveau von früher orientiert.
00:23:26: Ich konnte aber noch nicht mehr das machen, was ich früher zum Aufwärmen gemacht habe.
00:23:30: und hab drüber gelacht.
00:23:32: Das war für mich schon Game Over.
00:23:33: Das bedeutet, der Fall zwischen dem, was ich konnte, ganz krass.
00:23:37: Also, was hab ich gemacht?
00:23:38: Ich war natürlich in der totalen Frustration.
00:23:40: Warum?
00:23:40: Vergleich, meine Leistung zu früher, war immer in der negativen Bewertung.
00:23:44: Egal, was ich gemacht habe, es war kein positiver Effekt, es war ein negativer.
00:23:47: Weil es mir nur gespiegelt hat, was ich nicht mehr kann.
00:23:50: Und das hat das Bild der Krankheit definiert.
00:23:53: raus aus dem Bild der Krankheit, rein in das Bild der Gesundheit, obwohl ich vielleicht im körperlichen Aspekt noch nicht da bin, wo ich mal war, diesen alten Gedanken komplett wegzulegen und sagen, ich lass den komplett los.
00:24:04: Den gibt es nicht mehr.
00:24:05: Es gibt heute.
00:24:06: Und was kann ich jetzt heute tun, um mich zu unterstützen, das mit Freude zu machen, mit Regelmäßigkeit zu tun?
00:24:11: Und da habe ich mir angefangen, Rituale auszudenken.
00:24:13: Welche
00:24:14: Rituale waren das?
00:24:14: Morgens
00:24:15: zum Beispiel, ganz klar.
00:24:16: Ich fang an morgens mit einer Entgiftung.
00:24:17: Das ist direkt erst mal Wasser trinken.
00:24:18: Der Körper muss erst mal in die Bewegung kommen.
00:24:20: Da bist du ein Apfelessig rein für die Darmgesundheit.
00:24:23: Dann kommt da rein Zitrone, Gokuma.
00:24:25: Ich hab so meinen morgendlichen Cocktail gehabt.
00:24:27: Damit hab ich angefangen.
00:24:28: Dann ging es los, als ich morgens ganz leicht, abhängig von meinem Körperstatus, Musik angemacht hab.
00:24:34: Und mal war das richtig energetisch.
00:24:35: Da konnte ich sogar echt hier Humpelmänner und Push-ups machen.
00:24:38: Und manchmal waren es wirklich nur so zwei, drei Tai Chi-Übungen, wo du nur dich so ausschüttelst.
00:24:42: Und einfach nur die arme Schleckers oder so.
00:24:44: Das war irrelevant.
00:24:45: Es gab.
00:24:45: nicht was muss ich machen, sondern was geht gerade.
00:24:48: Hast du es jeden Tag gemacht, egal, welchen Tag es war?
00:24:50: Nein.
00:24:52: Ich habe es immer so gemacht, dass... Also, wie es ging.
00:24:55: Es gab aber...
00:24:56: Das ist das, was ich versucht zu etablieren.
00:24:59: Das heißt, du hast es gemacht.
00:25:03: Lieber schlecht als überhaupt nicht.
00:25:05: Ich hab's aber auch mal überhaupt nicht gemacht.
00:25:07: Aber mit dem Bewusstsein, weil ich bin ein paar Mal vorher aus der Disziplin und dem Druck über meine Grenze gegangen.
00:25:15: Und mein Körper hat eigentlich gesagt, das musste ich lernen.
00:25:19: Nee, heute ist der Tag für gar nicht.
00:25:21: Ja, richtig.
00:25:22: Und den kannte ich natürlich aus meiner Strenge und ich war ein sehr ehrgeiziger, ein sehr erfolgsorientierter Mensch.
00:25:28: Ich hab super oft in meinem Leben ... bei Stops trotzdem weitergemacht.
00:25:32: So ist es mir übrigens mit Kälteterpigang.
00:25:35: Ja, und das ist dieser Gewinner, dieser Leistungsgedanke im Gewinner-Modus, der uns nur schadet und am Ende des Tages uns zerstört.
00:25:43: Und den musste ich ablegen.
00:25:45: Ich musste diesen harten, schnellen, höher weiter in allem, was ich tat, ablegen.
00:25:49: Und es gab Tage, da hab ich wirklich nichts gemacht.
00:25:52: Ich hab die Musik einfach nur angemacht, lag im Stuhl und hab einfach nur die Musik gehört.
00:25:58: Und es war trotzdem ein Ritual, weil ich hab mich dann geistig auf etwas eingestellt und hab geistig gearbeitet.
00:26:03: Trotz alledem war das ein Moment der Fürsorge.
00:26:06: Und der hört nicht auf.
00:26:08: Egal, wer gerade stattfindet, der Fürsorgemoment, der hört nie auf.
00:26:12: Denn der ist eine Lebensaufgabe, das ist eine Lebensphilosophie, würd ich sagen.
00:26:16: Kurzum, du hast ein bisschen ... Du hast das sehr feines Gefühl bekommen für deine tatsächlichen Bedürfnisse, der Körper wirklich
00:26:22: ... Notwendigkeiten, ganz
00:26:24: genau.
00:26:24: Du sagst, okay, ich würd jetzt gern, aber ... ist einfach dumm.
00:26:28: Also es funktioniert jetzt nicht.
00:26:32: Du hast vorhin Giftung angesprochen, wir sind natürlich riechenden Giftungsfans.
00:26:37: Du hast vorhin erwähnt, du machst eben das Wasser morgen.
00:26:40: Gibt es sonst was anderes?
00:26:42: Ja, Wasser, deine Bewegung.
00:26:43: Bewegung ist ein ganz wichtiger Aspekt.
00:26:46: So wie man gerade kann.
00:26:47: Das kann vom Spazieren gegenüber richtigen Sport sein.
00:26:50: Und dann habe ich für mich die Kälte entdeckt.
00:26:53: Aber auch da mit Fürsorge.
00:26:57: Ich musste immer darauf achten, wie lange.
00:26:59: Es gab immer dieses Eisbaden, wo ich gemerkt habe, das ist cool.
00:27:01: Aber ich bin eine Minute, ich bin zwei Minuten.
00:27:05: Und ich so, nee, nee, nee, Leute.
00:27:06: Das ist überhaupt nicht cool.
00:27:07: Dein Körper sagt ja ganz genau, ab wann er in den richtigen Stressmodus kommt.
00:27:12: Und das willst du nicht.
00:27:13: Du willst in den Effekt der Kühlung, aber nicht in den Stress.
00:27:17: Weil wenn der Körper in den Überlebungsmodus geht, weil er in der Panik ist, ich erführe gerade, dann ist das für den gesamten Haushalt nicht förderlich.
00:27:24: Und da muss man genauso achtsam sein.
00:27:26: Da muss man
00:27:27: sehr gut aufpassen.
00:27:28: Mit Duschen.
00:27:28: Ich hab einfach angefangen mit Duschen.
00:27:30: Reiß kalt, mir die Beine zu duschen.
00:27:31: Dann jeden Tag ein bisschen länger.
00:27:33: Jetzt hüpfe ich unter die kalte Dusche und die ist mir meistens nie kalt genug.
00:27:36: Du hast nie diesen kompletten, ich bin komplett in diesen frierenden Wasser.
00:27:40: Und das mache ich ab und zu für so ein Highlight.
00:27:44: Und sagst, okay, ich mache mal ganz bewusst Eisbaden und das mache ich ganz, wirklich ganz, ganz wachengeist.
00:27:49: Wo bin ich gerade?
00:27:51: Wie kann ich das?
00:27:51: Ist das gut für mich gerade?
00:27:53: Und wenn ich da drin bin und merke schon nach, keine Ahnung, zwanzig Sekunden, dreißig Sekunden, eine Minute, oder das war's.
00:28:01: Dann gehe ich raus.
00:28:02: Punkt.
00:28:03: Auch wenn andere drei Minuten drin sind und sagen, das ist
00:28:05: mir Wurscht.
00:28:06: Und da gibt es mal Momente, wo ich es länger kann.
00:28:08: Es ist völlig irrelevant, wie lange du etwas tust, sondern wie sehr es auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist.
00:28:14: Es ist übrigens genau das, wie auch genau so denken wir über den Saunagern nach.
00:28:18: Also es ist... Same, same.
00:28:19: Genau.
00:28:20: So, das ist, weil es geht hier wirklich einfach um eine Strategie, die funktioniert.
00:28:25: Das heißt, es muss eine belastbare Sache sein,
00:28:28: die...
00:28:29: tatsächlich physiologisch positive Effekte hat.
00:28:33: Und da muss ich es machen.
00:28:35: Und wenn ich es mache, muss ich achten, was ist das Bedürfnis von mir gerade.
00:28:39: Also, ich kann das ETHG und jeden Tag einen vierzehn Minuten Saunagang reinknallen.
00:28:43: Das macht halt wenig Sinn.
00:28:46: Es gibt Typen, die tolerieren das, wenn du auf dem Ding wirst.
00:28:50: Die Frage ist, was ist tatsächlich, und das ist ja unser Ding, Wenn wir über Selbstverantwortung sprechen, weil wir nicht Riesen-Fans sind, sondern wir sind letztendlich Unternehmen, die letztendlich Selbstverantwortung anbieten.
00:29:04: Das ist was es ist.
00:29:05: Und Selbstverantwortung in Gesundheit.
00:29:07: Wir haben keine Opfer.
00:29:09: Natürlich gibt es Dinge, die immer wieder schwierig sind.
00:29:12: Aber hier ist heute dieses Thema auch mit der Disziplin, auch die strukturelle Disziplin.
00:29:17: Hier haben wir eine Strategie, die wirklich im Alltag integrierbar ist.
00:29:22: in nur ein paar Minuten abhandelbar ist.
00:29:24: Und ich kann es auch länger machen.
00:29:25: Ich kann da fünfzehnzehn Minuten rein.
00:29:27: Muss ich ihn aber nicht.
00:29:29: Und das ist das große Thema.
00:29:30: Ja, wir Menschen leiden halt immer zu diesen Wettkampfgedanken.
00:29:33: Für diesen Länger ist besser, Höhe ist besser.
00:29:36: Und das ist etwas, was man lernen darf.
00:29:39: Ich habe es gelernt.
00:29:40: Das ist immer noch ein Prozess.
00:29:42: Und ich mag das, dass nicht die Dinge halt einfach... bewusst in mein Leben integrieren kann.
00:29:47: Und dann funktionieren sie auch.
00:29:48: Und dann kann man auch wirklich langfristig zurückblicken und sagen, ey, guck mal, von einem Jahr oder einem ging's mir so, heute geht's mir so.
00:29:55: Super.
00:29:56: Hab ich gut gemacht, stolz auf dich sein, feier deine Erfolge, feier deine Selbstfürsorge.
00:30:01: Und dann bist du auch in einem wohlwollenden, in einem liebevollen Umgang mit dir, deinen Bedürfnissen.
00:30:06: Und dann wird das nie zu einem destruktiven Verhaltensmuster.
00:30:09: Denn die Linie ist sehr, sehr dünn.
00:30:12: Ja?
00:30:13: Von dem... Konstruktiven und einem destruktiven Verhaltensmuster.
00:30:16: Denn selbst viele destruktiven Verhaltensmuster haben einen positiven, ja, eine positiv geglaubte Motivation.
00:30:23: Ich will super fit sind.
00:30:24: Ich will mein Körper widerspüren.
00:30:26: Aber der Moment, wo das in eine Destruktivität rutscht, in einen Zwang, in einen Druck, ja, in einen Wettkampf ist sehr, sehr schmal.
00:30:34: Da muss man achtsam sein.
00:30:35: Natürlich auch ein bisschen typabhängig.
00:30:36: Wer ist da mehr anfällig?
00:30:37: Männer sind da vor allem für anfällig.
00:30:38: Frauen aber auch.
00:30:41: Anders, aber ja.
00:30:42: Andererweise und einer mehr, einer weniger.
00:30:44: Aber die Führersorge bedeutet immer, die Achtsamkeit zu schauen, wo stehe ich wirklich?
00:30:50: Was kann ich gerade?
00:30:51: Was brauche ich gerade?
00:30:52: Was tut mir gut?
00:30:53: Und was ist Muster?
00:30:54: Was ist Prägung?
00:30:56: Und was ist ein destruktives Kompensationsverhalten?
00:30:58: Also, was will ich damit verbessern?
00:31:00: Was will ich aus mir ans Schwäche-Gefühl umwandeln in Stärke?
00:31:04: Aber der Antrieb ist ja immer noch Mangel.
00:31:06: Nee, verstanden.
00:31:07: Denn
00:31:07: ich fühle mich nicht gut.
00:31:08: Also, denke ich, ich muss was Besseres machen.
00:31:11: Manuel, zum Abschluss.
00:31:12: Was ist der eine Tipp, damit du sagst, wenn du eine Sache machen würdest, aber das eben konstant?
00:31:19: Was ist der eine Tipp, wo du sagst, hey, mach das und dann arbeite von da?
00:31:23: Du meinst das als Ritual?
00:31:24: Als Ritual?
00:31:25: Als
00:31:25: Ritual, wenn jetzt wirklich in der Gesundheit, wo sagst du, das ist dein Anker im Alltag?
00:31:29: Ja, das sind zwei Aspekte.
00:31:31: Also körperlich und geistig, muss man immer so ein bisschen zusammennetzen.
00:31:35: Körperlich ist es ganz klar, was super einfach ist und was ... was echt gut ist für ein Immunsystem, ist das kalte Duschen.
00:31:43: Und das kann man nämlich auch wunderbar aufs eigene Niveau anpassen.
00:31:47: Was
00:31:47: wichtig ist.
00:31:48: Was wahnsinnig wichtig ist.
00:31:50: Wenn Sie nicht hergehen und sagen, ich starte jetzt hier kalte Duschen, weil es irgendjemand gesagt hat, dass gut ist, noch mal Körperwahrnehmung empfinden.
00:31:59: Ist super wichtig.
00:32:00: Du kannst zum Beispiel anfangen sagen, ich mach warm und am Ende mach ich immer nur erst mal ein bisschen kälter die Beine.
00:32:06: Du hast das komplett in der Hand zu sagen, ich mach's.
00:32:09: Aber es hat einen wirklich guten Effekt.
00:32:10: Also kalt hat für die Zellen, für die Regeneration der Zellen einen wirklich guten Effekt, was heißt Kreisdurchsystem, einen guten Effekt, auch nicht stundenlang, sondern einfach eine erfrischende, nicht morgens einfach kalt abduschen, komplett kalt duschen oder halt in Intervallen, wie es für dich passt, ist super einfach zu machen, fordert ein bisschen Disziplin und Zuwendung, hat aber einen wirklich geilen Effekt, weil man super fit ist und es am echt wirklich gut geht.
00:32:33: Und das andere ist die geistige Arbeit.
00:32:36: Und die geistige Arbeit Die ist komplexer, die lässt sich natürlich auch nicht so wie Kalt duschen, aber es gibt da auch so einige kleine Tricks, das Journalen, das Bewusstsaussprechen von Emotionen, das sich klarmachen von eigenen Bedürfnissen und diese auch transparent benennen zu können und in einen Selbstbewusstsein zu kommen.
00:32:54: Also sich, seiner, selbst, bewusst zu sein mit allem, was dazugehört.
00:32:58: Höhen, Tiefen, Schwächen, alles, was man so bewertet.
00:33:01: Und das, da gibt's viele, viele gute Tools zu sagen, okay, ich ... Nimm
00:33:05: mal eines.
00:33:06: Nimm mal eine, wo du sagst ... Ein
00:33:08: ganz einfaches ist, es hat schon einen langen Bart, und jeder hat wahrscheinlich schon tausendmal gehört, aber es funktioniert wirklich, ist das Journal, also das bewusste Aufschreiben von Gedanken, Emotionen und Gefühlen.
00:33:18: um wie einfach schwarz auf weiß transparent in eine Verarbeitungsfähigkeit zu bringen.
00:33:22: Denn Gedanken sind so subtil und so vielseitig, dass es schwierig wird, einem einzelnen Gedankenstrang zu folgen und damit auch in die Reflexion zu gehen oder auch in die wirkliche Betrachtung.
00:33:31: Bann ich diese aber, deswegen hat es das Schreiben im Unterbewusstsein eine große Relevanz, schreibe ich diese aber auf, habe ich sie schwarz auf weiß, gebannt und damit werden die in die Existenz gebracht.
00:33:41: Etwas, was da steht, steht da die ganze Zeit.
00:33:43: D.h.,
00:33:44: der Gedanken kann ich flüchtig wieder verschwinden, sondern er ist fokussiert vor mir.
00:33:47: Und durch die Fokussierungen kann sich mein Unterbewusstsein, wie auch mein Geist, auf diese eine Fragestellung oder Bedürfnisstellung konzentrieren.
00:33:55: Bleibt sie im Wirrwahr unserer Gedanken, haben wir so gut wie keine Fähigkeit, da langfristig drauf einzugehen.
00:34:01: Außer du bist halt wirklich, wirklich geistig so geschult, dass du's kannst, Gedanken in der Form zu halten.
00:34:07: Das ist aber wirklich nicht einfach.
00:34:09: Das können nicht sehr viele Menschen.
00:34:10: Manuel, vielen vielen Dank.
00:34:11: Herzlichen Dank.
00:34:13: Das war's mit dieser Folge vom Hallelujah-Podcast.
00:34:16: Wir hören uns nächste Woche.
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